Vor einem Dreivierteljahr schrieb ich begeistert über ein veritables Ausnahmetalent, das mich bei der RTL-Castingshow "Das Supertalent" elektrisierte:
Als besonders herausragend ist mir dabei Christoph Haese, ein außergewöhnlicher junger Akrobat aus Berlin aufgefallen, der am Trapez (ohne Netz!) ein solches Maß an körperlicher Geschicklichkeit beweist und durch seine erstklassige Performance besticht, die nicht nur einen Bewegungslegastheniker wie mich einfach nur in blankes und ehrfurchtvolles Erstaunen versetzt.
Christoph holte damals zwar nicht den Titel, wiewohl ihm das Prädikat "Supertalent" unzweifelhaft zusteht und es zudem unter seinen Mitbewerbern keinen gab in dieser Staffel, der ihm von der Talentlage her hätte das Wasser reichen können, aber dennoch haben sich die Auftritte vor einem Millionenpublikum ausgezahlt indem sie ihm dank seines plötzlichen Bekanntheitsgrades viele Türen geöffnet haben. Der charismatische und überaus attraktive junge Artist ist heute ein gefragter Act bei vielen Veranstaltungen und ist als Gänsehaut und Nervenkitzel bietender Publikumsmagnet überaus beliebt.
Am 27. Juni wird er in Locarno das "Miss Earth Schweiz"-Finale ordentlich in Schwung bringen und danach die Besucher des Duckstein-Festivals in Norddeutschland mit seiner Körperkunst verzaubern. Dort wird Christoph an folgenden Tagen zu sehen sein:
- 25./26. Juli in Hamburg, - 1./2. August in Kiel, - 22./23. August in Lübeck und - 12./13. September in Binz/Rügen
Als kleinen teaser auf seine wirklich atemberaubenden Darbeitungen hier schon mal zwei kurze Filmchen von und mit Christoph Haese:
Ich selbst werde es mir auf keinen Fall nehmen lassen, den Artisten aus Leidenschaft selbst auf einem der Festivals in diesem Sommer endlich einmal live zu erleben. Es lohnt sich auf jeden Fall!
Veranstaltungshinweis: "Die (Schein)geld-Krise", Dienstag 16. Juni 2009 in Münster
Bereits Goethe warnte uns vor den Folgen des ungedeckten Papiergeldes. Dennoch beruht die gegenwärtige Geldordnung auf eben diesem System, welches in unregelmäßigen Abständen heftige Wirtschaftskrisen und Inflation zur Folge hat. Liberale Ökonomen, wie die der s.g. Österreichischen Schule, warnten seit langem vor dem jüngsten Crash. Aus ihrer Sicht ist die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise keineswegs das Resultat der freien Marktwirtschaft. Tatsächlich lägen die Ursachen im Missbrauch des staatlichen Papiergeldmonopols.
Vortrag "Kein Marktversagen! Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Österreichischen Schule" Philipp Bagus
Neben Philipp Bagus wird auch Prof. Ulrich van Sutum zu den Ursachen der Krise Stellung beziehen.
Sie haben im Laufe der Veranstaltung die Möglichkeit den Experten Fragen zu stellen.
Dienstag, 16. Juni 2009 um 18. 00 Uhr s.t. Saal 1 im Fürstbischöflichen Schloss in Münster
Endlich ist es soweit: mein DSDS-Favorit der ersten StundeFady Maalouf gibt sich nach den überaus erfolgreichen Debüts seiner ersten Tonträger (Single und Album mit dem gleichnamigen Titel "Blessed") nun auch in Live-Auftritten die Ehre. Nach einem fulminanten Auftakt im österreichischen Landeck, wo die Besucherzahlen alle Erwartungen der Veranstalter sprengten und die Resonanz der online-Zuschauer zwischendurch den Server von Powermoderator.tv zusammenbrechen ließ, wird der zweite Sieger der RTL-Castingshow und wahre Superstar der Herzen am Freitag, dem 5. September im württembergischen Weingarten bei Ravensburg ein einstündiges Live-Konzert geben und den Ermlandhof in einen sommerlichen Gefühlsrausch versetzen, ein Event, das ich mir auf keinen Fall entgehenlassen möchte.
Fady hat bekanntlich schon als Kind die Schrecken eines Lebens in einem von Krieg und Bürgerkrieg heimgesuchten Land am eigenen Leibe erfahren und ist über diese schweren Schicksalsschläge nicht zum Zyniker oder verbitterten Menschenverächter geworden. Im Gegenteil, die positive Energie und grundehrliche Herzlichkeit, die dieser junge Mann ausstrahlt, zieht Menschen aller Bildungsschichten und Altersgruppen in seinen Bann, darunter auch solche, die seiner Musik eher weniger abgewinnen können (was ihn nicht grämt, denn musikalische Ausdrucksformen, sagt er, seien wie Farben und es sei unmöglich, daß alle Menschen die gleiche Lieblingsfarbe hätten). Fernseh- und Radiomoderatoren erliegen längst reihenweise seinem natürlichen Charme, während vor allem kleine Kinder, wie ich selbst schon aus nächster Nähe beobachten konnte, zu Fady mit seiner heiteren Verspieltheit sofort einen emotionalen Zugang finden und Vertrauen zu ihm fassen. Nur wenige Erwachsene besitzen diese Gabe. Er ist tatsächlich ein guter Mensch - Kinder spüren so etwas.
Fady hat nicht vergessen, wieviele Hürden und Hindernisse er zu überwinden hatte, um seinem großen Traum von einem Leben als Sänger auf der Bühne einen entscheidenden Schritt näherzukommen. Er hat Not und Elend und Zerstörung als alltägliche Realtität kennengelernt und im Gegensatz zu den meisten bloggenden Schwätzern "pro-westlicher" Observanz weiß er, wie der Krieg wirklich schmeckt. Wohl auch deshalb möchte er sein nun in Deutschland gefundenes Glück teilen mit jenen Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Die Notlage einer jungen libanesischen Frau und ihrer Familie, mit der Fady einige Jahre zusammen Modedesign studiert hatte, war für ihn die Initialzündung, mit Blessed e.V. einen Charity-Verein ins Leben zu rufen, der Menschen hilft, die direkter, schneller, unmittelbarer und unbürokratischer Unterstützung bedürfen. Geographische Schwerpunkte der Hilfsprojekte bilden bis jetzt neben Fadys Heimat Libanon (wo unter anderem nicht detonierte Streumunition noch immer Menschenleben gefährdet) vor allem Afrika, wo man eng mit Misereor zusammenarbeitet.
Ich selbst habe mich dem noch in Gründung befindlichen Verein ebenfalls angeschlossen und möchte jeden meiner Freunde dazu ermuntern, es mir gleichzutun. So wie es für Libertarians nicht damit getan ist, staatliche Sozialpolitik wegen ihres Zwangs- und Entmündigungscharakters zu verdammen, sondern man selbst durch private Wohltätigkeit für unschuldig in Not geratene Mitmenschen auch etwas dazu beitragen sollte, den Staat überflüssig zu machen, so gilt auch hier, daß persönliches und frei-williges Engagement zu Notlinderung und die Erkenntnis, daß es die Maxime staatlicher "Entwicklungspolitik" ist, das Geld der Armen in den Reichen Ländern an die Reichen in den armen Ländern zu verteilen, in meinen Augen untrennbar zusammengehören. Der Kälte des Leviathan die Wärme individueller Mitmenschlichkeit entgegenzusetzen - das ist es, was ich unter compassionate libertarianism verstehe.
Gleichwohl verspricht dieses Seminar sowohl von der Themenstellung als auch von der hochkarätig besetzten Referentenrunde her auf jeden Fall ein sehr spannendes und intellektuell anregendes Ereignis zu werden:
LI-Symposium 2008 - «Umweltschutz durch mehr Markt oder mehr Zwang?»
12.-13. Juni 2008
Zürich
Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ), Sihlhof, Lagerstrasse 5
Das diesjährige LI-Symposium befasst sich mit dem Spannungsverhältnis von Markt und Umweltschutz. Es wird erörtern, ob und inwiefern sich die ökonomische und ökologische Entwicklung einer Gesellschaft widersprechen, welche ökologischen Auswirkungen der Marktprozess entfalten kann und welche Notwendigkeiten sich daraus ergeben.
12.06.08 - Öffentliche Abendveranstaltung (ab 18 Uhr) «Ökologismus — eine Gefahr für die Umwelt?» Michael Miersch, Maxeiner & Miersch, München und Berlin «Classical Liberal Perspectives on Environmental Protection» Fred L. Smith Jr., Competitive Enterprise Institute, Washington Eintritt frei - Anmeldung zur Abendveranstaltung: Anmeldeformular — Abendveranstaltung 12. Juni 2008
13.06.08 - Tagesseminar (ab 9.30 Uhr) Robert Nef, Liberales Institut Prof. Rudolf Minsch, Chefökonom, economiesuisse Steffen Hentrich, Institut für unternehmerische Freiheit, Berlin Julian Morris, International Policy Network, London Edgar Gärtner, Publizist, Frankfurt am Main Rahim Taghizadegan, Institut für Wertewirtschaft, Wien Teilnahme kostenlos - Anmeldung zum Tagesseminar (Teilnehmerzahl begrenzt): Anmeldeformular — Tagesseminar 13. Juni 2008
Der als tagespolitisch entwerteter Kampfbegriff zum verbalen Schlagetot avancierte "Neoliberalismus" ist nicht zuletzt auch auf diesem Blog schon erschöpfend behandelt und an anderer Stelle genüßlich persifliert worden. Dennoch sei heute noch einmal auf einen den Stand der Debatte sehr schön zusammenfassenden Artikel mit dem Titel "Feindbild Neoliberalismus" verwiesen, den Robert Nef für die Schweizer Monatshefte verfaßt hat, deren Januar-Ausgabe sich mit dem Schwerpunktthema "Jenseits von Liberalismus light" beschäftigt. Der Begriffsbildung "neo-liberal"mögen höchst schätzens- und ehrenwerte Absichten zugrundegelegen haben, in der Retrospektive muß man jedoch zu dem Schluß kommen, daß diese - als Chiffre für ein diffus staatstolerantes Ideenkonglomerat - sich als untauglich erwiesen hat, dem liberalen Gedankengut zu neuer Strahlkraft zu verhelfen. Robert Nef schreibt:
"Der Begriff Neoliberalismus ist auf den ersten Blick denkbar schlecht gewählt. Er wurde ursprünglich in der Zwischenkriegszeit von einer Gruppierung von Liberalen verwendet, die sich vom Laisser faire-Liberalismus des 18. und 19. Jahrhunderts (polemisch auch Paläo-Liberalismus genannt) bewusst abgrenzen wollten. Die teils resignierten und teils von Krieg und Krise geschockten Anhänger des Freihandels und freiheitlicher politischer Strukturen rangen damals — vor allem in Deutschland — um eine modifizierte und konsensfähige Form des klassischen Laisser faire - Modells. Tatsächlich zeigt sich rückblickend, dass das wirklich Neue daran nicht gut war und das wirklich Gute nicht neu."
Zum Thema "Jenseits von Liberalismus light" findet am Dienstag, dem 22.01.08 ab 18.30 Uhr eine für alle offene Vernissage des Liberalen Instituts im sirupspace in Zürich statt - man sieht sich dort!
Um gemeinsam ein möglichst freiheitliches Jahr 2008 einzuläuten, findet bei den eidgenössischen Freiheitsfreunden am 09. Januar ab 19.30 Uhr im Restaurant Zur Linde, Universitätstr. 91, 8006 Zürich ein liberal-libertärer (also liberalitärer) “Gemeinschaftsstamm” statt. Freue mich auf spannende Begegnungen und interessante Gespräche!
Zu dieser leidigenDebatte einiger spin doctors aus dem Hause Springer hat sich jetzt auch Roger Köppel zu Wort gemeldet. Sein Statement ist im besten Sinne schweizerisch - und erzliberal:
Joschka Fischers Europa. In einem Essay für den Tages-Anzeiger fordern der frühere deutsche Aussenminister Fischer und ein paar Kollegen, Europa müsse endlich «Muskeln zeigen». Der in zwei Weltkriegen militärisch ruinierte Kontinent soll sein ökonomisches Gewicht in strategische Macht ummünzen. Eine in Brüssel koordinierte europäische Aussenpolitik habe die «Werte und Interessen Europas in der Welt» zu fördern. Skizziert wird die Aufrüstung der EU durch aussenpolitische Gewaltmittel, ein multilateraler Machttransfer von der nationalen auf die supranationale Stufe. Die Naivität erstaunt. Vor einigen Jahren sah Grossraumpolitiker Fischer seine europäischen Bundesstaatsambitionen scheitern. Jetzt hofft er offensichtlich auf das Amt des europäischen Aussenministers. Wie stellt man sich das Gebilde im Ernstfall vor? Hat der europäische Aussenminister die Kompetenz, Truppen zu entsenden? Könnte ein deutscher Politiker einer britischen Armee den Fronteinsatz befehlen? Wird die EU militärisch bündnisfähig? Kann sie am Ende eine europäische Wehrsteuer erheben? Fischers Vorstoss steht quer zur Wirklichkeit. An den Urnen scheiterte der Versuch, die EU per Verfassung mit staatsähnlichen Attributen zu versehen. Die Macht über Krieg und Frieden, über Wirtschaftssanktionen und Boykotte soll nun aber dennoch kommen. «Zu oft», heisst es, «vergeudet Europa seine potenzielle Stärke durch Nabelschauen und Uneinigkeit.» Grösse, Stärke, Macht: Global-Denker Fischer schliesst an unheiligste europäische Traditionen an. Vor 60 Jahren endete der letzte Versuch einer zwanghaften Reichswerdung in einem Blutbad. Jetzt darf unter neuen Vorzeichen wieder geträumt werden. Das Friedensprojekt Europa wird heimgesucht von alten, dunklen Fantasien. Hat da jemand Grössenwahn gesagt?
Fischers Europa, Nachtrag. Die Schweiz war einst eine europäische Grossmacht. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts glaubte der Florentiner Strategie-Experte Machiavelli, die Eidgenossen seien stark genug, Italien zu erobern. Die Grossmachtallüren endeten vor Mailand in der Schlacht von Marignano. Die Eidgenossen unterlagen. Der Untergang war total und heilsam. Die Schweiz gab ihre aussenpolitischen Ambitionen auf. Sie entwickelte im Umgang mit der Welt das Ethos einer früh globalisierten Privatbank. Man ist überall dabei, nirgends wirklich drin und hält sich alle Türen offen. Das drückte auf die nationale Sehnsucht nach Grösse, aber es machte uns reich und ungefährlich. Nicht die alte römische Reichsidee sollte die europäischen Geo-Fantastiker beflügeln. Eine europäische Magna Helvetia wäre erfolgreicher.
Wem schon immer ein Kanon liberaler Klassiker ein Desiderat war, dem sei die gerade erschienene “Idee der Freiheit”, welche von Gerhard Schwarz, Gerd Habermann und Claudia Aebersold-Szalay herausgegeben wurde, wärmstens empfohlen. Wie ein Blick in das im aktuellen CNE-Monatsmagazin abgedruckte Autorenverzeichnis verrät, kommen auch radikalere Freiheitsfreunde in dieser im Umfeld der Hayek-Gesellschaft entstandenen Anthologie durchaus auf ihre Kosten.
Dazu noch der aktuelle Veranstaltungshinweis:
am 12. September 2007 findet im Hotel Savoy, Paradeplatz, in 8001 Zürich um 18:00 Uhr eine Buchvernissage zum kürzlich im NZZ-Verlag erschienen Buch "Die Idee der Freiheit. Eine Bibliothek von 111 Werken der liberalen Geistesgeschichte" statt. Nach einer Begrüssung durch Robert Nef, Leiter des Liberalen Instituts, referiert Dr. Gerhard Schwarz, Mitherausgeber und Leiter der NZZ-Wirtschaftsredaktion, zur Entstehung des Buches. Danach werden einige Autoren ihre Beiträge kurz vorstellen.
Auch für Libertäre, ungeachtet aller politikbedingten Mißhelligkeiten, ein Grund zur Freude! Die Existenz einer Heimstatt für das jüdische Volk nämlich beweist: Sezession ist machbar, Herr Nachbar!
"Ein Wochenmagazin - zwischen Profit und Passion" Lyceumclub, Rämistrasse 26, 8001 Zürich Mittwoch, 18. April 2007 12:00 - 13:30 Uhr
Roger Köppel, Chefredaktor und Verleger des einzigen deutschsprachigen Wochenmagazins mit authentisch liberaler Ausrichtung, „Die Weltwoche“, referiert beim Liberalen Institut Zürich zum Thema: „Ein Wochenmagazin – zwischen Profit und Passion“.
Meine radikalliberalen Höchberger Freunde und ich laden mit Carlos A. Gebauer und Martin S. Hagen gleich zwei sehr entschiedene Liberale zum diesjährigen Jungliberalen Neujahrsempfang ein, der am Samstag, den 13. Januar 2007 im Hotel-Restaurant „Zum Lamm“, Hauptstrasse 76, 97204 Höchberg um 11 Uhr (wer hierzulande für die Freiheit kämpfen will, muß früh aufstehen!) stattfindet. Für Libertäre, Anarchokapitalisten, Minimalstaatler, Objektivisten, Hayekianer, Österreicher, Chicago-Boys, klassische Liberale und andere eigentümlich freie Selbst- und Querdenker bietet sich so eine einmalige Gelegenheit zu einem Ideen- und Meinungsaustausch - und natürlich auch eine Kontaktbörse für persönliches Networking. Ich freue mich auf Euren Besuch!
Habe heute bei den Jungs und Mädels von Young4FUN in Bern ein Heimspiel gehabt, das auf Einladung meines Freundes Lukas Reimann zustande kam. Was nicht verwundert, ist doch die Schweiz noch immer eine relative Insel der Vernunft und der geistigen Freiheit in einem von Wahnsinn, Ignoranz und vulgärsozialistischen Irrlehren umtosten Ozean. Damit das möglichst auch so bleibt, kann es von Zeit zu Zeit aber auch nichts schaden, die jungen Eidgenossen zu ermutigen, in ihrem Elan für eine eigenständige und unabhängige Schweiz in einem Europa freier Völker nicht nachzulassen, sich der "komparativen Vorteile des Kleinstaates" (Gerd Habermann) und des Wertes des "Nonzentralismus" (Robert Nef) und vor allem auch der außenpolitischen Neutralität zu besinnen. Das imperiale, zutiefst freiheitsfeindliche, auf dem Reißbrett lebensferner Sozialingenieure entworfene Gebilde "EU-Europa" braucht eine freie, souveräne und neutrale Schweiz als Stachel in seinem welken Fleisch! Nicht Diversität, Systemwettbewerb und Staatenpluralismus, sondern Uniformität und Neo-Sowjetismus sind der eigentliche Anachronismus!
Kämpfen freilich müssen wir. Ideas have consequences! Auch schlechte Ideen, wie der von Wilhelm Röpke einstens so bezeichnete "Europäismus". Aber nach dem heutigen Tag bin ich wieder etwas zuversichtlicher, daß unsere gemeinsame Anstrengung nicht vergebens sein wird.
Kurze Angaben zu meiner parteipolitischen Vita:
1995 FDP-Eintritt in Stuttgart-Bad Cannstatt, um den nationalliberalen Kurs der Kreise um Alexander von Stahl zu unterstützen
Februar 2007 FDP-Austritt
April 2016 Eintritt in die AfD nach der baden-württembergischen Landtagswahl
Austritt aus der AfD Juli 2021 nach meinem Bruch mit dem damaligen Parteichef (und meinem ehemaligen Arbeitgeber) Jörg Meuthen und aufgrund meiner Mißbilligung der Duldung Meuthenscher Eskapaden durch eine Mehrheit des AfD-Bundesparteitages in Kalkar Ende 2020
Wiedereintritt in die AfD Oktober 2023 da infolge des Meuthen-Austrittes im Januar 2022 für mich die Parteiaustrittsgründe entfallen waren