Wednesday, July 13, 2011

Das übelste System, das je vom Menschen erfunden wurde



"Das Aufgeben von Gold als Geld, von der Disziplin des Goldes, ist der wichtigste Grund, wenn nicht sogar die einzige Begründung dafür, warum unsere Welt ein sehr gefährlicher Ort geworden ist. Meiner Meinung nach ist es die größte Tragödie in der Geschichte der Welt... Aus der Geschichte wissen wir, wie Papiergeld endet. Zum ersten Mal in der Geschichte ist alles Geld der Welt von nichts mehr gedeckt. Das übelste System, das je vom Menschen erfunden wurde."


-- Ferdinand Lips in einer Rede
vom August 2005 in Dawson City, Kanada







Literaturempfehlungen für alle, die diesem Übel zuleibe rücken wollen:


Sämtliche Aufsätze, Artikel und Vorträge von Ferdinand Lips einer wachsenden, an echtem, wertbeständigem Geld interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen hat sich das Lips Institute verdienstvollerweise zur Aufgabe gemacht. Darüber hinaus sollte der kluge Freiheitsfreund ebenso wie der smarte Investor folgende Bücher auf jeden Fall gelesen haben:


Ferdinand Lips: "Die Gold Verschwörung. Ein Blick hinter die Kulissen der Macht von einem Privatbankier aus der Schweiz"


Ferdinand Lips, Jacques Trachsler: "Geld, Gold und die Wahrheit. Anlagestrategien von der Antike bis zur Neuzeit"


Roland Baader: "Geldsozialismus. Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression"


Roland Baader: "Geld, Gold und Gottspieler. Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise"


Bruno Bandulet: "Das geheime Wissen der Goldanleger"


Hans J. Bocker: "Freiheit durch Gold. Sklavenaufstand im Weltreich der Papiergeldkönige"


Hans F. Sennholz: "Gold is Money"


Hans F. Sennholz, Murray Rothbard, Mark Skousen: "Gold, Freedom and Free Markets. Economic Philosophy for Prudent Investors"


Ron Paul: "The Case for Gold"

Tuesday, July 05, 2011

Lesen statt bloggen!

Dieses Motto scheint mir durchaus sinnvoll zu sein, mit der eigenen Zeit vernünftig umzugehen. Es ist ja leider nun einmal so, daß die große liberal-libertäre Blogger-Hausse der Vergangenheit angehört. Die meisten Blogs aus unserem Spektrum sind entweder eingeschlafen oder führen ein kümmerliches Schattendasein, vergleichbar ungenutzten Zimmern in den leerstehenden Flügeln alter, morbider Herrschaftssitze, bei denen nur noch sporadisch mal jemand einen flüchtigen Blick hineinwirft.

Denjenigen Lesern, die dennoch aus alter Verbundenheit dennoch gelegentlich mal bei mir vorbeischauen darf ich an dieser Stelle immerhin ein paar vielleicht nützliche Literaturempfehlungen offerieren sowie eine - vorerst nur virtuelle - Einladung zum Lips Institute aussprechen, welches dem Andenken an den Privatbankier, Goldmarktexperten, Philosophen, Historiker und vor allem Freiheitsdenker Ferdinand Lips gewidmet ist, dessen Bestseller "Die Gold Verschwörung" zu den Standardwerken libertärer Debatten um Zentralbankunwesen, "Geldsozialismus" (Roland Baader), "Österreichische Schule" und freies Marktgeld gehört. Wünsche viel Freude beim Vermehren gewonnener Einsichten und einen schönen Sommer!

Sunday, May 01, 2011

Der ESC-Jahrgangsbeste 2011: Amaury Vassili

Daß der alte Zausel Jan Feddersen über ihn ätzt, dürfte eigentlich schon als Empfehlungsschreiben gewertet werden. Viele Worte des Lobens und Preisens muß man in der Tat über den aus der Normandie stammenden jüngsten professionellen Tenor der Welt nicht verlieren, der dieses Jahr für Frankreich zum "Grand Prix" antritt. Elogen hat er nämlich nicht nötig und sie würden den im Auftreten sehr bescheidenen jungen Sänger auch nur verlegen machen.

Die Stimme und die Aura dieses grandiosen Stimmwunders sprechen für sich allein, die mit einem Maximum an Herzblut vorgetragene korsische Pop-Classic-Ballade "Sognu" bringt selbst Steine zum Schmelzen:





In den Pantheon der ganz großen Grand Prix Entdeckungen der letzten Jahre sich neben Alexander Rybak, Jade Ewen, Boaz Mauda, Didrik Solli-Tangen und Harel Skaat einreihen zu dürfen verdient er allemal. Und natürlich Douze Points de l'Allemagne pour la France!

Auch Grand Prix Urgestein Peter Urban ist voll des Lobes für Amaury Vassili:


Saturday, April 23, 2011

Die DSDS-Jahrgangsbesten 2011: Sebastian Wurth und Marco Angelini

Die beiden größten musikalischen Entdeckungen im deutschsprachigen Musikmarkt dieses Jahres, denen gottlob die Pappmaché-Krone "DSDS-Sieger" und damit ein entwürdigendes Ende in Teppichhäusern und RTL-Spielshows erspart bleiben wird, heißen Sebastian Wurth und Marco Angelini. Die beiden überzeugendsten Gesangstalente der letzten Wochen können sich nach Lage der Dinge glücklich schätzen, daß der Makel "DSDS" nicht auf Dauer an ihnen haften bleiben wird, sie mithin nicht der Bannstrahl boykottierender Radiomusikredakteure treffen wird, wenn sie ihren je eigenen musikalischen Weg gehen.

Dieser Boykott von Casting-Stars ist ohnehin eine sehr halbherzige und aufgesetzte kulturkämpferische Attitüde: Wollten diese ganzen Casting-Boykott-Helden ernsthaft und nicht bloß mit wohlfeiler Symbolik das Zweifels ohne mehr als kritikwürdige System Bohlen treffen, müßten sie sämtliche von Bohlen produzierten Künstler blacklisten. Aber dazu fehlt es diesen Schlappschwänzen eben an Eiern, wenn mir diese österlich inspirierte Metaphorik mal an dieser Stelle gestattet sei. Dann lieber einen jungen Künstler torpedieren, kostet ja nix! Wie wär's mal mit ner Haltung? Hei, das wäre ein Fest, wenn plötzlich Andrea Berg in den Schlagerradios nicht mehr stattfände und sich vor den Radiostationen Szenen des Massenprotestes abspielten wie auf dem Kairoer Tahrirplatz.

Aber nun zu Marco und Sebastian, zwei jungen Künstlern, die es uneingeschränkt verdient haben, um ihrer herausragenden Leistungen willen gewürdigt zu werden. Die die mit Abstand besten Auftritte nicht nur dieser Staffel sondern der letzten drei Jahre abgeliefert haben. Hier noch einmal die stärksten Momente der diesjährigen Casting-Saison, die auf Wurthis und Angelinis Konto gingen:


















Friday, March 04, 2011

Ludwig von Mises zum Sezessionsrecht

“Wenn die Bewohner eines Gebietes, sei es eines einzelnen Dorfes, eines Landstriches oder einer Reihe von zusammenhängenden Landstrichen, durch unbeeinflusst vorgenommene Abstimmungen zu erkennen gegeben haben, dass sie nicht in dem Verband jenes Staates zu bleiben wünschen, dem sie augenblicklich angehören, sondern einen selbständigen Staat bilden wollen oder einem anderen Staate zugehören wollen, so ist diesem Wunsche Rechnung zu tragen. Nur dies allein kann Bürgerkriege, Revolutionen und Kriege zwischen den Staaten wirksam verhindern […] Wenn es irgend möglich wäre, jedem einzelnen Menschen dieses Selbstbestimmungsrecht einzuräumen, so müßte es geschehen.”

--Ludwig von Mises, Liberalismus, Jena 1927, S. 96


Saturday, December 25, 2010

Euch allen gesegnete Festtage!

Ein musikalischer Weihnachtsgruß darf auch dieses Jahr auf meinem Blog natürlich nicht fehlen. Er kommt vom peruanischen Star-Tenor Juan Diego Flórez: