Thursday, May 15, 2008
Mein Habibi - Deutschlands Superstar!
Dabei sah es noch zwei Tage vor dem Event am zurückliegenden Samstag ganz und gar nicht danach aus, als würde ich zu ausgelassener Freude allzuviel Anlaß haben. Ausgerechnet mein Superstar-Kandidat Fady, so die schockierende Meldung, habe sich eine Kehlkopfentzündung zugezogen, bekomme nun Antibiotika und ihm sei absolutes Sprechverbot verordnet worden. Proben seien infolgedessen auch nicht möglich. Ein weiteres schlechtes Omen, nachdem sich die deutschen Leitmedien (und ihre Online-Metastasen) ohnehin schon beinahe gleichgeschaltet auf ein Finale Linda vs. Thomas festgelegt und dabei den dritten Bewerber weitgehend marginalisiert hatten und auch diverse Internet-Umfragen ebenfalls wenig verheißungsvoll ausfielen? Nun also zu allem Unglück auch noch ein gesundheitlich angeschlagener Fady? Doch, wie heißt es bei Hölderlin: "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch".
Mehr als einmal schon hat der Kämpfer Fady Maalouf gezeigt, welche inneren Kraftreserven er zu mobilisieren imstande ist, gerade dann, wenn der Druck besonders hoch ist und schwächere Naturen sich fatalistisch in ihr vermeintlich vorgezeichnetes Schicksal fügen würden: Nach der ersten Mottoshow, als er (trotz eines gelungenen Auftritts mit "Helpless when she smiles") bis zum Schluß vorne stehen mußte, galt er der junge Libanese vielen Auguren als der prädestinierte Wackelkandidat, der als nächster seinen Hut werde nehmen müssen. Doch dann geschah das Unvorhersehbare: Mit dem Patrick-Swayze-Hit "She is like the wind" aus dem Film "Dirty Dancing" sang er sich nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern er überzeugte auch den ihm bis dato reserviert gegenüberstehenden Poptitanen Dieter Bohlen, der ihm mit den Worten "Du warst heute der Beste!" den Ritterschlag verlieh. Es folgten eine Reihe glanzvoller Auftritte, und immer war Fady dann am stärksten und überragte seine Mitbewerber, wenn nach menschlichem Ermessen keiner mehr damit gerechnet hätte. An jenem Samstag etwa, als er in einer der schäbigsten Pressekampagnen, die diese an Medienskandalen nicht eben arme Republik je gesehen hatte, quasi zum Abschuß freigegeben werden sollte, bestach er mit "Your Song" von Elton John nicht nur durch seine gesangliche Perfektion und verzauberte durch sein ganzes Herzblut, sondern zeigte auch ein bewundernswertes Maß an Nervenstärke und Charakterfestigkeit, das aller Ehren wert ist und wie es selbst von den ganz Großen in der Musikbranche die wenigsten wirklich besitzen. Dieter Bohlen, der, was immer man von ihm halten mag, zweifellos ein feines Gespür für echte Talente hat, verneigte sich vor ihm mit den Worten "Du hast heute Deine ganze Klasse unter Beweis gestellt."
Vor drei Wochen schließlich brach Fady einen Tag vor der Top-5-Show mit Kreislaufkollaps zusammen, Notärzte rückten an, die Fangemeinde war in heller Aufregung. Somit fehlte ihm die an und für sich nötige Zeit zum Einstudieren von gleich zwei Titeln, mein eigener Puls raste vor dem Fernsehgerät, ich befürchtete das Schlimmste. Wie schon einmal löste sich meine Sorge mit den ersten Takten auf in Heiterkeit, dann in Begeisterung. Mit seiner ersten Uptempo-Nummer "Never gonna give you up" von Rick Astley hat Fady, dessen Hüftschwung vor allem die weiblichen Fans in Verzückung, ja in Ekstase versetzte, all jene glänzend widerlegt, die in ihm nur den Schmalspur-Schnulzenheini sehen wollten. Und sein mit jeder Faser seines Herzens schwingendes "All by myself" von Eric Carmen ist in meinen Augen geradezu das Entrée-Billett für die ganz großen Bühnenbretter dieser Welt.
Nach seinem ersten - und gleichsam bravourösen - Auftritt mit einem deutschen Titel ("Und wenn ein Lied" von den Söhnen Mannheims) am 3. Mai hätte Fady Maalouf eigentlich auch in der mainstream-Presse als neuer Favorit gehandelt werden müssen. Doch einschlägige Boulevard-Gazetten und diverse Jugendzeitschriften zogen es stattdessen vor, an der erkennbaren Publikumsmeinung vorbeizuschreiben - und fielen damit eindrucksvoll auf die Nase. Das elitistisch-dünkelhafte Selbstverständnis der publizistischen Meinungsbildner, welches Altmeister Erich Böhme, ein Fossil der Bonner Republik, einmal in die einprägsame Formel "Wir müssen den Leuten sagen, wie sie die Dinge zu sehen haben" gegossen hat, ist in einer multimedialen, interaktiven Welt gottseidank obsolet geworden.
Unter die Haut ging im Halbfinale neben den erstklassigen gesanglichen Leistungen auch das Statement von Fadys Vater, das von einer Größe zeugt, die man nur mit höchstem Respekt quittieren kann:
DSDS - 8.Mottoshow - Fady Maalouf (der Einspieler) - MyVideo
Für alle, die nicht dabeigewesen sind, hier noch einmal die drei kolossal größten Auftritte, die in einer deutschen Castingshow je zu sehen waren:
Fady - You raise me up - MyVideo
DSDS: Fady Maalouf - MyVideo
Seine gigantisch gute Swing-Nummer "Feeling good" von Michael Bublé widmete Fady seinen Eltern und seiner Familie - sowie, für mich sehr berührend, seiner "zweiten Familie": seinen Fans in Deutschland, Österreich und Schweiz. Gipfelstürmer Fady hat mit diesem genialen Auftritt seine absolute Vielseitigkeit unter Beweis gestellt: der Balladenkaiser ist in Personalunion ein ebenso begnadeter King of Swing:
DSDS - Halbfinale - Fady Maalouf - Feeling good - MyVideo
Keine Frage: wer so eine charismatische Bühnenpräsenz zeigt und eine einfach nur bewundernswert grandiose, sich von Woche zu Woche sogar noch kontinuierlich steigernde Leistung hinlegt, wer sich von Kehlkopfentzündungen, Koffeinschocks und medialem Kesseltreiben nicht aus der Bahn werfen läßt, der hat nicht nur das Zeug zum Superstar in Deutschland, sondern zum Weltstar! Wer vollgepumpt mit allen möglichen Medikamenten und unter erschwerten Bedingungen so granatenmäßig abhebt wie Fady am letzten Samstag, vor dem kann ich mich nur noch in Demut verneigen.
Unbestrittenermaßen ist der weithin als Favorit gehandelte Rocker Thomas Godoj ein wirklich starker Konkurrent. Wieder sieht sich Fady in die Rolle des Herausforderers gedrängt, der "underdog", wie man in den US-amerikanischen Primaries sagen würde. Wieder sehen die meisten Umfragen Fady hinten und den Kontrahenten Thomas vorne. Wieder einmal rechnen die wenigsten mit Fady.
Frontrunner Thomas Godoj hat nicht nur ein großes Talent, mit seiner leger-unkomplizierten Art ein sehr einnehmendes Wesen, jahrelange Bühnenerfahrung und die quantitativ stärkere Fanbase auf der Aktivseite - er kann sich auch auf den erforderlichen medialen Rückenwind der großen Verlagshäuser - die ihn als einzigen Bewerber bislang auffällig schonten - verlassen. Und dennoch ist die Messe für ihn noch nicht gelesen. Dem aufmerksamen Zuschauer wird nicht entgangen sein, daß Thomas "Go(tt)doy", wie er von seinen ihn frenetisch feiernden Fans genannt wird, seine stärksten Momente ganz am Anfang der Staffel hatte und bisweilen den Eindruck hinterläßt, als habe er seinen Zenit bereits überschritten. Daß er spürbar nachgelassen hat und die komfortable Favoritenrolle, in die er hineingeschrieben und -geschoben wurde, sich wie ein süßes Gift auf seine doch erkennbar abfallende Leistungsbilanz auswirkte, ist schon desöfteren angemerkt worden. Auch wenn man speziell im Ruhrpott das Gefühl hat, er stünde kurz vor der Heiligsprechung, so sei doch vor allzuviel auftrumpfender Siegesgewißheit im Thomas-Lager gewarnt: Auf jede Hybris folgt bald die Nemesis, eine Go(tt)doy-Dämmerung warf bereits in den letzten Mottoshows ihre ersten Schatten voraus.
Natürlich können theoretisch beide Bewerber am Samstag als Sieger aus dem zum jetzigen Zeitpunkt völlig offenen Rennen gehen und bei keinem der beiden wäre es unverdient. Für keinen der beiden ist es eine Schande, gegen den jeweils anderen zu unterliegen. Und: wer von 30 000 Bewerbern um Deutschlands begehrteste Musikkrone den Titel des "Vizekönigs" abstaubt, wird auf keinen Fall wieder in der Versenkung verschwinden. Denn da gehören weder Fady, noch Thomas noch die Drittplazierte Linda hin!
Dennoch wünsche ich mir persönlich natürlich niemand anderen als Superstar als meinen Habibi Fady Maalouf. Weil er es von allen am allermeisten verdient hat! Das Online-Portal Letmeentertainyou.de appelliert denn auch völlig zu Recht an die TV-Nation und nennt noch einmal 10 verdammt gute Gründe, am Samstag den Fady auf den Platz zu stellen, der ihm zusteht: auf das Siegertreppchen! Dieser Mann ist ein Glücksfall für unser Land!
Ihm, der inzwischen wirklich ein Freund geworden ist, verdanke ich vor allem eines: einen wunderbaren Urlaub von der Politik, der sich auch in der Politikabstinenz meiner Bloggerei der letzten Wochen niederschlug, (sehr zum Verdruß der meisten meiner Leser) und ein Eintauchen in eine faszinierende, für mich neue Welt, sowie ganz viele neue, ungemein liebenswerte Bekanntschaften, aus denen sich durchaus Freundschaften entwickeln können. Und so habe ich mich mit Musik und Fankult einfach mal berauscht und dachte nicht an den steigenden Faschismuspegel der BRD und den eklatanten Rechtsdrall der libertär-liberalen Szene, sondern entdeckte, daß es im Leben auch noch etwas anderes gibt, als immer wieder nur sich dem Magengeschwüre auslösenden Dauerfrust hinzugeben über politische Zustände und Zeitläufte, die wir alle letzten Endes doch nicht ändern können. Für mich, der ich von meinem 13. bis zu meinem 31. Lebensjahr Politik (auch als libertäre "Anti-Politik", denn auch ein "Anti" setzt das Verneinte eben voraus, wie wir bei José Ortega y Gasset lernen) als Lebenselixier benötigte, ist das eine sehr schöne Erfahrung und ein Glück zu sehen, daß es auch ohne geht und man sich den "Kick" auch von woanders herholen kann. Meine wahren Freunde gönnen mir diese heilsame Auszeit, sehen milde über meine dabei bisweilen entwickelte Leidenschaftlichkeit bei der Sache hinweg und rufen vielleicht auch am Samstag das eine oder andere Mal für Fady an. Damit der Hennig seinen Willen kriegt und endlich Ruhe gibt! ;-)
Labels: Ikonen, Musikalisches
Wednesday, May 07, 2008
Fady ist kein Viagra-Kind - er steht von selber!
Daß ich bei DSDS einen Favoriten habe, dürfte selbst flüchtigen Lesern meines Blogs nicht entgangen sein und so war es mir eine große Ehre und Freude zugleich, Fady Maalouf einmal persönlich erleben zu dürfen, aber nicht nur ihn, sondern auch seine eigens von RTL aus dem Libanon nach Deutschland geholten Eltern und andere Familienangehörige kennenzulernen.

Mich persönlich hat dabei vor allem das Understatement und der seinesgleichen suchende Sportsgeist von Herrn Maalouf, Fadys Vater, schwer beeindruckt, als dieser in der Sendung sagte, man wünsche allen Kandidaten viel Glück, weil alle großartige Leistungen gebracht hatten. Im Zuschauerraum spürte man: das war die höchst ungewöhnliche Premiere in einer Sendung, in der es sonst eher die Regel ist, daß Eltern unter Einsatz der moralischen Nötigungskeule tausenderlei Gründe finden (und erfinden), warum gerade ihr Filius oder ihre Göre der oder die Einzige seien, deren Ambitionen auf die DSDS-Krone gerechtfertigt seien, angereichert gerne noch mit ein paar Seitenhieben auf die lästige Konkurrenz. Die Größe von Fadys Vater, auch die Leistungen der anderen anzuerkennen und zu würdigen, hatte bisher jedenfalls noch keiner aufgebracht! Und so beweist Fady durch sein Auftreten die ganze Staffel hindurch wie nun auch die ganze Familie Maalouf, daß es durchaus möglich ist, in einen Ausscheidungswettbewerb mit harter Konkurrenz dennoch mit Würde und Anstand zu gehen. Eine Erkenntnis freilich, die nicht jeden erreicht.
Nach der Sendung blieb es dann nämlich dem immer etwas halbseiden wirkenden Flavius Teodosiu, dem Vater von Linda Teodosiu, die für ihre 16 Jahre zweifellos eine beeindruckende Stimmgewalt und auch Bühnensicherheit aufweist, vorbehalten, auf der Niveau-Skala den zu den Maaloufs entgegengesetzten Endpunkt zu markieren. Anlaß war die tränenreiche Wiedersehensfreude über einen von RTL arrangierten Überraschungsbesuch der Eltern Maalouf bei Fady in Deutschland, der sich seit langem nichts sehnlicher wünschte, als endlich wieder einmal körperlichen Kontakt mit seinen Eltern zu haben und der dann eben, als sein Wunsch ihm erfüllt wurde, menschliche Reaktionen zeigte, wie man hier sehen kann:
Fady Maalouf - MyVideo
Herr Teodosiu ließ es sich angelegen sein, hierzu vor laufender Kamera ein paar deplazierte, auf diesem Blog keineswegs zitierfähige Bemerkungen zu kolportieren, die den Juror (und selbsternannten Vorsitzenden des "Linda-Fanclubs"!) Andreas "Bär" Läsker dazu veranlaßten, Teodosiu senior dringend etwas mehr Zurückhaltung anzuempfehlen - nicht zuletzt auch im Interesse seiner eigenen Tochter, der er mit solchen Entgleisungen zunehmend schade.
Überhaupt scheint mir bemerkenswert zu sein, wie wenig angekränkelt das Linda-Lager von Skrupulösität ist, wenn es gilt, sie mit aller Macht und Brachialgewalt ins Finale zu boxen. Das Mädchen, dem ein großes Talent überhaupt nicht abzusprechen ist, kann einem ob dieses familiären Umfeldes nur leidtun!
Ein gewisser Hautgout bleibt beim Betrachter auch haften, wenn die Jugendzeitschrift BRAVO in ihrer letzten Ausgabe Linda aufs Cover bringt - weitestgehend entkleidet und nur in eine Deutschland-Flagge gehüllt - eine Aktion, von der sie nach ihren eigenen Angaben ihr Vater erst mühsam "überzeugen" mußte. Bei der vom Heinrich-Bauer-Verlag herausgegebenen BRAVO scheinen inzwischen sämtliche Sicherungen durchgebrannt zu sein, denn über Lindas Konkurrenten Fady Maalouf heißt es dort in einem merkwürdig bestellt wirkenden Schmäh-Artikel in der heutigen Nummer:
"Seine Stimme berührt nicht wirklich!"
Das ist nach Meinung aller Beobachter so ziemlich die bizarrste Kritik, die man an Fady, dem übereinstimmend und kontinuierlich von allen drei Juroren und den Zuschauern Woche für Woche attestiert wird, ein unbeschreibliches Gefühl in der Stimme zu haben und der auch schon von der BRAVO selbst in einer wenige Wochen zurückliegenden Ausgabe zum "König der Gefühle" gekrönt wurde, üben kann. Alles in allem ist das Erscheinen drei Tage vor dem Halbfinale ein höchst suspekter Vorgang, der Fragen nach der journalistischen Unabhängigkeit der Autorin durchaus Berechtigung gibt. Für den Heinrich-Bauer-Verlag könnte sich der Spaß - auch im Hinblick auf den Kodex des Deutschen Presserats - am Ende noch als ein Ritt auf der Rasierklinge erweisen, sollten Gerüchte, daß Herr Teodosiu einen ungebührlichen Einfluß auf die redaktionelle Gestaltung dieses grotesken Traktätchens hatte, sich bestätigen.
Die sehr tendenziöse, und einseitig zu Lasten von Fady Maalouf gehende Berichterstattung von Bauers BRAVO und Springers BILD verfestigt bei mir zunehmend den Eindruck, daß hier auf brutalstmögliche Weise und mit allen Registern der Massensuggestion ein bestimmtes Ergebnis im Finale herbeigeschrieben werden soll.
Der einzige der drei noch im Rennen verbliebenen Kandidaten, der, wie die Höchberger JuLis richtig bemerken, "nur durch eigene Leistung glänzt und sich dabei nicht darauf verlassen kann, dass einflußreiche Clans und mächtige Verlagshäuser ihn mit künstlichen Medienhypes protegieren" ist eben Fady. Er könnte gerade deshalb am Ende mehr sein als der "Superstar der Herzen", der er heute schon ist, wenn die Menschen das Spiel durchschauen. Was sie erfahrungsgemäß doch häufiger tun, als es den spin doctors und trickreichen Kommunikationsstrategen diverser Medienkonzerne lieb ist, sonst wäre Barack Obama in den USA auch schon längst weg vom Fenster.
Vor diesem Hintergrund scheint mir auch die ungetrübte Freude, die bei eingefleischten Linda-Fans das Bohlen-typische Lob: "Du bist ein Viagra-Kind! Willst immer nach oben!" auslöst, etwas skurril und wenig durchdacht zu sein. Denn in der Tat unterscheidet Linda und Fady genau das: Fady ist kein Viagra-Kind! Fady Maalouf kommt gänzlich ohne künstliche Stimulanzien (wie etwa das BRAVO-Cover) "nach oben", bei ihm muß aber auch nicht mit Vitamin B nachgeholfen werden, um erwünschte Effekte der Massenbegeisterung zu erzielen! Fady Maalouf ist der Kandidat, der im Verlaufe dieser Staffel nicht medialen Rückenwind, sondern in aller Regel Gegenwind, bis hin zum Versuch der Demontage seiner Persönlichkeit, zu spüren bekam. Und er steht immer noch!
Um mal in Dieters eigentümlichem Duktus zu bleiben: Fady steht von selber!
Nachtrag:
Auf Letmeentertainyou.de noch 10 Gründe, die für Fady Maalouf als neuen Superstar sprechen!
Labels: Ikonen, Musikalisches
Kein Endorsement, aber immerhin
Labels: Antikrieg, Barack Obama, Politik, Ron Paul, Wahlen
Tuesday, April 29, 2008
Weltklasse
wird Fady Maalouf auch von Julien Germain attestiert:Fady Maalouf in Höchstform
Keiner der Nachwuchskünstler bei der Talentshow “Deutschland sucht den Superstar” hat in letzter Zeit so viel Aufsehen erregt wie Fady Maalouf. Dabei aber ging es bei Weitem nicht nur um seine gute Stimme. Das Kind aus dem Libanon, das schwere Zeiten des Krieges über sich ergehen lassen musste, darf in Deutschland endlich wieder die Sonne aufgehen sehen. Und das mit Recht. Denn dieser junge Mann besitzt eine solch klang- und kraftvolle Stimme, als hätte er ein ganzes Orchester verschluckt. Seine fady-typischen Gesangsvibrationen unterstreichen dies mehrfach wie eine unbezahlbare Stradivari-Geige und lassen den Zuhörer von einer friedlicheren Welt träumen, die wir doch alle so nötig hätten.
Fady hat Weltklasse
Vor seinem letzten Auftritt im Kölner Coloneum hatte Maalouf vom Kaffeetrinken einen Koffein-Schock erlitten und brach zusammen. Somit hatte er keine Möglichkeit mehr, seine musikalischen Beiträge gebührend zu proben. Jury und Zuschauer aber honorierten seine Bühnenpräsenz ohne Abstriche, während Fadys Leistungen, selbst unter Berücksichtigung aller kleinsten Fehler, bereits Weltklasse erzielte. Für diesen Jungstar ist eines gewiss: Er ist schon heute Superstar, weil er seinen Weg meistern wird. Dass dem so ist, sahen wir an der Tatsache, dass Fady Maalouf von Beginn an eine kontinuierliche und zudem gesteigerte Leistung zeigte.
Labels: Ikonen, Musikalisches, Zitate
Friday, April 25, 2008
Faszinosum Fady
Den inzwischen 29jährigen DSDS-Star Fady Maalouf, der mittlerweile zu den Top Five gehört, hatte am Beginn dieser Staffel eigentlich niemand auf dem Papier (außer mir, versteht sich). Pars pro toto sei zur Erinnerung noch einmal Thomas M. Stein, einer der Juroren aus der ersten Staffel, zitiert:„Ein Hauch von Stimme – da muss man den Fernseher lauter machen, damit man alles hört. Leider fehlt Fady jegliche Kraft in der Stimme, um vorne mitzuspielen. Klingt als wäre die Batterie beinahe leer! Aber wenn er Glück hat, überlebt er durch die Gunst der Zuschauer.“
Mit diesem Hauch von Kompetenz mußte sich Stein denn auch schon vor längerer Zeit aus der Jurorenriege verabschieden. Inzwischen mausert sich der junge Libanese Fady Maalouf von Mottoshow zu Mottoshow mit starken, gefühlvollen Auftritten zum heimlichen Favoriten und mit seiner sympathischen und bescheidenen Art zum absoluten Publikumsliebling.

An diesem Samstag darf der charismatische Vollblutmusiker (der auch selbst komponiert) nun auch den Nachweis erbringen, daß es wohl ein wenig voreilig war, ihn in eine bestimmte Schablone pressen zu wollen. Eine Festlegung auf nur einen Musikstil wird nämlich der Bandbreite seiner künstlerischen Begabung keineswegs gerecht - auch wenn ihm als Balladenkönig tatsächlich keiner das Wasser reichen kann.
DSDS - 5. Mottoshow - Fady Maalouf - We have A dre… - MyVideo
Die Stuttgarter Nachrichten verleihen ihm schon das Prädikat Crooner - womit Fady sich in der illustren Gesellschaft so großer Namen wie Nat King Cole, Bing Crosby, Frank Sinatra, Dean Martin und Charles Aznavour wiederfindet.
Ob er letztlich die DSDS-Krone wird gewinnen können, hängt davon ab, ob sich Qualität bei RTL durchsetzt, was ja dann und wann schon mal vorkommen kann. Daß Fady jedoch bei seiner breitgefächerten Talentlage, seiner positiven Energie und vor allem seinem schon im Stahlbad der yellow press erprobten Stehvermögen so oder so eine glänzende Karriere als Musiker bevorsteht, das vorauszusagen erfordert weder Kühnheit noch hellseherische Fähigkeiten. Ein intaktes, vorzugsweise musikalisch geschultes Gehör ist hierzu völlig ausreichend.
Von diesem Mann wird man noch viel zu Hören bekommen. Nicht zuletzt auch auf diesem Blog!
DSDS - 5.Mottoshow - Fady Maalouf (der Einspieler) - MyVideo
Labels: Ikonen, Musikalisches
Tuesday, April 22, 2008
Amerikas Lügilanti heißt Hillary
Barack Obama kann man nur beipflichten: diese Frau steht für alles, was die Menschen - nicht nur in Amerika - so satt haben. So richtig in ihrem Element ist sie, wenn es ums Holzen geht:Hillary simply cannot tell the truth. Here's her scorecard:
Admitted Lies
• Chelsea was jogging around the Trade Center on Sept. 11, 2001. (She was in bed watching it on TV.)
• Hillary was named after Sir Edmund Hillary. (She admitted she was wrong. He climbed Mt. Everest five years after her birth.)
• She was under sniper fire in Bosnia. (A girl presented her with flowers at the foot of the ramp.)
• She learned in The Wall Street Journal how to make a killing in the futures market. (It didn't cover the market back then.)Whoppers She Won't Confess To
• She didn't know about the FALN pardons.
• She didn't know that her brothers were being paid to get pardons that Clinton granted.
• Taking the White House gifts was a clerical error.
• She didn't know that her staff would fire the travel office staff after she told them to do so.
• She didn't know that the Peter Paul fundraiser in Hollywood in 2000 cost $700,000 more than she reported it had.
• She opposed NAFTA at the time.
• She was instrumental in the Irish peace process.
• She urged Bill to intervene in Rwanda.
• She played a role in the '90s economic recovery.
• The billing records showed up on their own.
• She thought Bill was innocent when the Monica scandal broke.
• She was always a Yankees fan.
• She had nothing to do with the New Square Hasidic pardons (after they voted for her 1,400-12 and she attended a meeting at the White House about the pardons).
• She negotiated for the release of refugees in Macedonia (who were released the day before she got there).With a record like that, is it any wonder that we suspect her of being less than honest and straightforward?
Labels: Barack Obama, Politik, Volltreffer, Wahlen
Saturday, April 19, 2008
Isch habe Haut von Gans
"Your Song" von Elton John in einer Interpretation von Fady Maalouf. Enjoy! Und ruft heute abend bei DSDS an für ihn, denn der hochtalentierte junge Mann hat am Sonntag Geburtstag!Fady Maalouf-Your Song - MyVideo
Sorgen wir dafür, daß der Top-Favorit und King of Emotions noch lange seinen Platz an der Sonne verteidigen kann:
Fady Maalouf - Schnulzenkönig (für mich nicht) - MyVideo
Labels: Ikonen, Musikalisches
Tuesday, April 15, 2008
Disgusting!
In meinen Augen ist dieser Vorgang ein Fall für eine geharnischte Mißbilligung durch den "Deutschen Presserat"!
Labels: IG Vollmeise, Medien, Neue Wege, Recht

