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Freitag, Mai 28, 2010

Gebt dem Eurovision Song Contest seine Würde zurück!

Morgen abend werden erwartungsgemäß wieder im Kaukasus und auf dem Balkan haarsträubende "Stimmpäckli" gebildet und zu einem völlig absurden Ergebnis dieser einstmals so ehrwürdigen Institution "Grand Prix" führen. Damit rechnet man.

Worauf der resignativ gestimmte, leidgeprüfte, und spätestens seit "Lordi" dem Fatalismus verfallene ESC-Veteran hingegen nicht mehr zu hoffen wagte, sind zwei außergewöhnliche junge Sänger, die diesem Chanson-Wettbewerb etwas von seinem alten Glanz zurückgeben. Der eine kommt von der nördlichen Flanke des Eurovisions-Sendegebiets, der andere markiert geographisch den südlichsten Zipfel des kulturellen (nicht geographischen!) Europas. Und beide sind mit einem Attribut zu versehen, das einem eingedenk der zurückliegenden 15 Jahre beim Song-Contest nicht mehr auf Anhieb in den Sinn kommt: anspruchsvoll.



Die Rede ist von Didrik Solli-Tangen aus Norwegen und von Harel Skaat aus Israel. Mit Didrik schickt Norwegen einen klassisch ausgebildeten Opernsänger ins Rennen, der mit kräftiger Tenorstimme brilliert, zuweilen auch schon mit José Carreras auf der Bühne stand und der ebenso wie sein Freund, der ebenfalls hochtalentierte Vorjahressieger Alexander Rybak, am renommierten Osloer Barratt Due Musikinstitut absolvierte. Bei den obligatorischen Botschaftsempfängen in der vergangenen Woche überzeugte Didrik ebenso mit seiner grandiosen Pop-Ballade "My Heart Is Yours" als auch mit Ausflügen ins ernste Fach wie etwa dem Kunstlied "Zueignung" von Richard Strauß, was ihm überwältigende Begeisterung des Publikums eintrug.

Israels Harel ist, obgleich er in einer DSDS vergleichbaren Castingshow entdeckt wurde, einer der erfolgreichsten, beliebtesten und mit nationalen Musik-Auszeichnungen überhäuftesten Sänger und Musiker seines Landes. Sein Repertoire ist ebenfalls sehr vielseitig, auch als Interpret großer Chansons (etwa von Jacques Brel) hat er sich einen Namen gemacht. Seine opulent arrangierte Ballade "Milim" (englisch: "Words") besticht gerade durch ihre tiefgründige Sentimentalität. Und nein: es geht dankenswerter Weise bei diesem sehr landestypischen, durchgängig hebräisch vorgetragenen und somit auf Anbiederung verzichtenden Chanson nicht um Nahost-Politik im weitesten Sinne, sondern um enttäuschte, verletzte Gefühle eines unglücklich Verliebten.


Meine ESC-Empfehlungen für alle, die am großen Finalabend am Samstag (ab 21 Uhr "live" in der ARD) wirklich mal wieder große, gefühlvolle Balladen und vor allem richtigen Gesang per Televoting zu honorieren geneigt sind, lauten deshalb ganz klar: Startnummer 3 und Startnummer 24!


Startnummer 3: Didrik Solli-Tangen, Norwegen, "My Heart Is Yours":






Startnummer 24: Harel Skaat, Israel, "Milim":



Freitag, April 16, 2010

10 Gründe, die für Mehrzad sprechen - der 11. heißt Menowin!

15.04.2010 Aktuelles, Musik
DSDS-Finale: 10 Gründe warum Mehrzad Superstar wird


Am Samstagabend ist es soweit: in der Finalshow von Deutschlands beliebtester Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ trifft Mehrzad Marashi auf Menowin Fröhlich (22). Der 28jährige Iraner geht als gefühlter Favorit in die entscheidende Sendung und will das Superstar-Finale unbedingt für sich entscheiden. Im Hass-Duell mit Menowin wird Mehrzad alles geben müssen um den Titel in seine Heimatstadt Hamburg zu holen. Hier nun zehn Gründe warum Mehrzad der neue Superstar wird:

1. Familie: Mehrzad kann sich auf den Rückhalt seiner Familie verlassen, die ihm nicht nur Halt, sondern auch Kraft gibt um den Druck standzuhalten. Insbesondere sein Vater wirkt mit seiner ruhigen Art positiv auf Mehrzad ein.

2. Freundin: Seit der Halbfinalmottoshow ist Mehrzad mit der 22jährigen Denisse verlobt, der er vor einem Millionenpublikum einen Heiratsantrag machte. Die Mutter seines Sohnes Sahin steht ihm bei und sorgt bei dem Publikum für den Eindruck, was für ein liebevoller Partner und Vater Mehrzad doch ist. Das Bild der vollkommenen Harmonie könnte vor allem weibliche Zuschauer dazu bewegen für Mehrzad anzurufen.

3. Gefühl: Seine sanfte Stimme begeisterte Zuschauer und Jury mit Beginn der Staffel gleichermaßen. Insbesondere bei Kuschel-Songs kommt diese besonders zum Vorschein.

4. Beständigkeit: Im Gegensatz zu seinem Konkurrenten lieferte Mehrzad stets beständige Leistungen ab und steht für Kontinuität.

5. Hut: Die modische Kopfbedeckung die Mehrzad bei allen seinen Auftritten trägt, scheint dem Sänger Glück mit auf den Weg zu geben.

6. Erfahrung: Unter dem Pseudonym Marasco veröffentlichte Mehrzad bereits 2006 eine Single, die so floppte, das er seinen Plattenvertrag wieder verlor. Er weiß also wie das Business läuft und scheint dem Druck gewachsen.

7. Ausstrahlung: Mit seiner offenen Art und seinem freundlichen Wesen wirkt Mehrazd deutlich sympathischer als sein Konkurrent. Wenn nur wenige Stimmen entscheiden könnte ihm das einen wichtigen Vorteil in der Zuschauergunst verleihen.

8. Nina Eichinger: Mittlerweile scheint es mehr als deutlich, das die einzige Frau in der DSDS-Jury Mehrzad eindeutig positiver gegenüber steht als Ex-Knacki Menowin. Die Bewertung der Jurorin könnte vor allem weibliche Zuschauer auf die Seite des Persers ziehen.

9. Schulkonzerte: Die Rückkehr an seine alte Schule und die große Begeisterung der Kids für ihn haben Mehrzad noch einmal Kraft gegeben und ihm verdeutlicht, wie sehr ein Sieg bei DSDS sein Leben verändern könnte.

10. Hamburg: Mehrzad wurde zwar im Iran geboren, wuchs aber in der Millionenstadt Hamburg auf. Die regionalen Radiosender in der Elbmetropole machen bereits ordentlich Publicity für Mehrzad, so dass er sich der Unterstützung und zahlreichen Anrufen aus seiner Heimatstadt gewiss sein kann. (RNO)





Quelle: http://www.reisenews-online.de/2010/04/15/dsds-10-gruende-warum-mehrzad-superstar-wird/



Auch Becker und Heller fordern: Mehrzad 4 Superstar!



MENOWIN RAUS BEI DSDS - MEHRZAD MUSS GEWINNEN (beckerundhelle... - For more of the funniest videos, click here

Donnerstag, Mai 21, 2009

Fadys "German Dream"

Am vergangenen Wochenende sorgte mit Alexander Rybak ein junger Mann mit weißrussischen Wurzeln für den größten Triumph, den Norwegen jemals bei einem Grand Prix der Eurovision feiern konnte. Er stand wenige Jahre zuvor im Finale des norwegischen Pendants von "American Idol" und heute ist der einstige Castingstar mit "Migrationshintergrund" aus der norwegischen Musikszene nicht mehr wegzudenken, er ist spätestens seit Samstag das Idol einer ganzen Nation.

Auch wir in Deutschland können uns glücklich schätzen, verfügen wir doch über ein vergeichbares Ausnahmetalent, einen jungen Mann, der erst vor wenigen Jahren aus dem Libanon hierher kam, dabei seine deutschen Wurzeln (wieder-)entdeckte und der ebenfalls über eine quotenstarke Castingshow populär wurde.


Die Rede ist von Fady Maalouf. Er gehört zu jener Sorte Zuwanderer, die nicht in unsere Sozialsysteme, sondern in unsere Herzen eingewandert sind. Was er heute zu sagen hat, ist schon eine Liebeserklärung an seine neue Heimat:



“Die Leute sprechen immer nur vom “american dream” – ich finde aber, dass der “german dream” viel toller ist. Deutschland ist ein Land, in dem wir die Chance haben, unsere Träume zu leben! Das geht hier, dafür bin ich ein Beispiel und ich würde mich freuen, wenn ich ein paar Jugendliche auch motivieren könnte, was zu tun. Sie können es schaffen! [...] Ich möchte Deutscher werden, ich möchte Deutscher sein.”


Nachdem Fady schon vor einigen Monaten in der "Zeit" ein kluges Statement zum Thema Migration abgegeben hat, wird er sich heute abend bei Maybritt Illner zu Wort melden: um 22.15 Uhr im ZDF.


Donnerstag, Februar 12, 2009

Kollege Habibi

Ich selbst habe mir ja zum Jahreswechsel geschworen, nie wieder über DSDS zu schreiben, (mit dem politischen Bloggen kürzer treten will ich in diesem Jahr ja ohnedies, zum einen aus zeitlichen Gründen, aber auch, da man in einem "Superwahljahr" sonst Gefahr läuft, sich in den Niederungen der Parteipolitik zu verlieren und sowohl an Verstand als auch Charakter Schaden zu nehmen).

Umso erfreuter bin ich, daß mir jetzt Fady Maalouf mit seinem eigenen DSDS-Blog die Arbeit abnimmt. Für diejenigen unter meinen geschätzten Lesern, die sich durch meinen Ausflug ins Boulevard im Jahre 2008 hierher verirrt haben, nun diese Weiterleitung zu einem echten Insider (und ganz wenigen musikalischen Glanzlichter) dieser ansonsten immer neue Tiefpunkte auf der nach unten hin offenen RTL-Trash-Skala setzenden Fernsehsendung.

Dienstag, Dezember 30, 2008

Josh Groban: Awake

Am frühen Silvestermorgen zeigt 3sat um 6.00 Uhr einen Live-Konzert-Mitschnitt von dem großartigen amerikanischen Star-Bariton Josh Groban, den man als Liebhaber von großen Melodien und Premium-Crossover auf keinen Fall verpassen sollte:

Josh Groban: Awake

Energy Solutions Arena, Salt Lake City, USA, 2007


Hier ein kleiner teaser auf Josh Grobans wunderbare Stimme:



You are loved - Josh Groban - MyVideo

Donnerstag, November 20, 2008

Gipfeltreffen der Supertalente

Am Samstagabend gibt es um 20.15 Uhr auf RTL ein Wiedersehen mit meinem Habibi Fady Maalouf. Fady wird einen Gastauftritt in der Show „Das Supertalent“ haben, in der diesmal 12 Kandidaten um den Einzug ins Finale gegeneinander antreten. Darunter befinden sich neben den bei Castingshows wohl unvermeidlichen Sozial-Exhibitionisten und Kuriositäten auch ein paar echte Begabungen, die es verstehen, das Publikum zu fesseln, zu faszinieren und zu frenetischen Beifallsstürmen zu animieren. Während die gesanglichen Darbietungen im Allgemeinen weder mit den DSDS-Mottoshows noch mit dem englischen Pendant „Britain's Got Talent“ (das immerhin einen Paul Potts hervorgebracht hat) mithalten können, bringen es Teilnehmer aus anderen Bereichen zu wahren Höchstleistungen in ihrem jeweiligen Metier.




Als besonders herausragend ist mir dabei Christoph Haese, ein außergewöhnlicher junger Akrobat aus Berlin aufgefallen, der am Trapez (ohne Netz!) ein solches Maß an körperlicher Geschicklichkeit beweist und durch seine erstklassige Performance besticht, die nicht nur einen Bewegungslegastheniker wie mich einfach nur in blankes und ehrfurchtvolles Erstaunen versetzt. Hier noch einmal der Auftritt des Körperkünstlers (der schon in jungen Jahren seine besondere Begabung als Tänzer entdeckte und die künstlerische Laufbahn einschlug) aus dem letzten Casting:









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Keine Frage, Christoph Haese gehört ohne jeden Zweifel ins Finale! Darum heißt es am Samstag wieder einmal Anrufen! Anrufen! Anrufen!


Als ich das letzte Mal auf meinem Blog dazu aufrief, einem talentierten jungen Künstler durch Votings dabei zu helfen, seinen Traum zu verwirklichen, war das der Grundstein für eine vielversprechende Karriere. Inzwischen hat Fady, der in den letzten Wochen wieder jede Menge Konzertauftritte, Fernseh- und Radiotermine zu absolvieren hatte, aber es sich dabei auch nie nehmen läßt, eng auf Tuchfühlung mit seinen Fans – seiner „second family“ – zu gehen, bereits seine zweite Single produziert, die diesen Freitag auf den Markt kommt. Sie trägt den Titel „Amazed“ und ist, wie wir es ja von Fady erwarten, eine traumhaft schöne Ballade, die einmal mehr seinen Ruf als unangefochtenen Meister seines Faches und facettenreichsten Sänger, der jemals eine deutsche Castingshowbühne betrat, befestigt.




Das Online-Portal Letmeentertainyou.de schreibt über den Superstar der Herzen:

Bei „Deutschland sucht den Superstar“ wurde Fady Maalouf Zweiter. Jetzt sieht es aber ganz danach aus, als würde er eine größere Karriere als Gewinner Thomas Godoj machen. Sein Cover des amerikanischen Country-Hits „Amazed“, der schon von der Band Lonestar und Tim McGraw gesungen wurde, dürfte zum Fest der Liebe in die Charts einschlagen.



Dem Prädikat „Balladenkönig“ macht Fady damit alle Ehre und seinen Fans zusätzlich mit der flotten und eingängigen Uptempo-Nummer „Show me your Love“ als Bonus Track auf der Single und der New Edition seines Albums „Blessed“, das eine Woche später erscheint, eine riesige vorweihnachtliche Freude.



Fady Maalouf Amazed OFFICIAL VIDEO - MyVideo




Fady Maalouf - Show me your love - MyVideo




Wie immer man zu den Castingshow-Formaten der Privatsender stehen mag, ein Verdienst kommt ihnen allemal zu: Wer es satt hat, im deutschen TV-Showbizz – vor allem im zwangsgebührenfinanzierten (!) – seit 20 oder 30 Jahren im wesentlichen immer die gleichen Gesichter zu sehen, die nicht selten am Ende ihrer Kunst sind, dem sind junge Talente, egal ob in Popmusik, Artistik oder einem anderen Genre des Entertainments eine willkommene und wohltuende Abwechslung.

Darum: Bühne frei für Fady Maalouf und Christoph Haese!

Dienstag, Oktober 07, 2008

Frankfurter Nächte sind lang

aber aufregend! Den günstig liegenden Feiertag in der letzten Woche nutzte ich mal wieder, um meiner liebsten Freizeitbeschäftigung nachzugehen: zum Besuch eines Fady-Maalouf-Konzerts, diesmal zu nachtschlafener Zeit im Frankfurter Nordwest-Zentrum. Bilder von diesem außergewöhnlichen Event gibt es auf der Seite von Eva Lugger Entersound.net, Video-Mitschnitte (als kleine Entschädigung für die Daheimgebliebenen) gibt es dank einer bemerkenswert rührigen Fanbase hier, Erlebnisberichte von Fans findet man hier und hier und Pressenotizen hier und hier.

Am Freitag, dem 10.10. tritt der neue Liebling der Nation Fady Maalouf übrigens um 21.15 Uhr in der "Aktuellen Schaubude" im NDR-Fernsehen auf. Möglicherweise stellt er dort schon seinen nächsten Hit "Show Me Your Love" vor.

Freitag, September 12, 2008

Pomp and Glory - dieses Jahr auch im Südwestfernsehen!

Dieses Jahr wird er auch vom SWR (zeitversetzt) übertragen: der heiter-ausgelassene Abschluß der Londoner Promenadenkonzerte. Wenigstens einmal im Jahr stellen sie also mit meinen Zwangsgebühren etwas Vernünftiges an!

Hier schon mal als kleiner Vorgeschmack ein Rückblick auf die umjubelten Auftritte von Anna Netrebko aus dem Vorjahr:







Donnerstag, September 11, 2008

Pomp and Glory

Am Samstag abend heißt es wieder einschalten! Um 22.10 Uhr auf NDR "The Last Night of the Proms"! Das Klassik-Highlight des Jahres!

Dienstag, August 19, 2008

Die richtige Film-Musik

Nanu, da hat ein kreativer Kopf auf youtube einen Clip gestellt, der Szenen aus meiner Lieblingsserie mit dem Erfolgssong "Blessed" meines Lieblingssängers musikalisch untermalt. Ganz nach meinem Geschmack!





Freitag, Juli 04, 2008

Kaufbefehl!

Die musikalische Entdeckung des Jahres 2008 - soviel steht für mich heute schon fest - heißt Fady Maalouf (hier auf dem Bild mit seinem Idol Celine Dion)! Daß dieser mit einer außergewöhnlichen Stimme und einem in Deutschlands Show-Business seinesgleichen lange suchenden Charisma gesegnete junge Mann jetzt endlich die mehr als verdiente Chance bekommt, mit seiner Musik die Herzen der Menschen zu erreichen - auch und gerade derjenigen Liebhaber guter Musik, die sich aus nachvollziehbaren Gründen nicht auf Castingshows einlassen möchten - ist ein Grund zur Freude! Seine heute auf den Markt kommende Single "Blessed", aus der Feder des internationalen Spitzen-Songwriterteams Jörgen Elofsson und Peer Astrom, ist ein echter Ohrwurm. Eine wunderschöne Ballade, bei der Fady wieder seine ganze Klasse zeigt und vor allem das große Gefühl in seiner Stimme voll zur Geltung bringt. Mit dieser besonderen Stimme, die für Poptitan Dieter Bohlen "einzigartig auf diesem Planeten" ist, kann er in unserer Seele feingespannte Saiten zum schwingen bringen, von denen wir oftmals zuvor garnicht (mehr) wußten, daß wir sie überhaupt haben. Sein zweiter Titel auf der empfehlenswerten Premium-CD "Will you still love me tomorrow" hat für mich klar das Zeug zum Sommerhit dieses Jahres und macht jetzt schon Appetit auf das noch in diesem Monats ebenfalls erscheinende Debüt-Album. Was Fady Maalouf neben seinem Talent so einzigartig macht, hat DSDS-Juror Bohlen mal in einem Bunte-Interview auf den Punkt gebracht: "Fady ist durch den Erfolg noch netter geworden." Tatsächlich erlebe ich ihn bei jeder Begegnung immer als ausgesprochen herzlich, unglaublich bescheiden und von einer tiefen Dankbarkeit, die den Gesprächspartner gelegentlich schon verlegen macht. Für Fady, der lange Zeit keineswegs auf der Sonnenseite des Lebens stand, ist nichts selbstverständlich. Er ist im persönlichen Umgang unkompliziert, wohltuend allürenfrei und kokettiert gerade darum nicht mit einer bemüht wirkenden Lässigkeit, die jenen Hochmut kaschieren soll, den man sonst häufiger bei Leuten anzutreffen pflegt, die über Nacht zu Berühmtheiten werden. Fady ist auch nicht bereit, sein zum Teil recht kindlich-verspieltes Wesen zu verbergen. Komme was da wolle: er ist und bleibt er selbst und hört vor allem auf sein Herz. Das ist das Geheimnis seines Erfolges, den er quer durch alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten hat.

Fady hat natürlich auch den Vorteil, daß er die deutsche Sprache, deren Grundkenntnisse er populären Comicfiguren verdankt, noch nicht gut genug beherrscht, um sie durch Allgemeinplätze und Fertigsatzpampe zu schänden, was seine Authentizität verstärkt. Seine bisweilen putzigen Formulierungen und Wortschöpfungen sind bei seiner seit DSDS wachsenden Fangemeinde längst das absolute Highlight und ich selbst gehe davon aus, daß es nicht mehr lange dauern wird, bis die Duden-Redaktion etwa das "Alleinkind" in den deutschen Wortschatz verbindlich aufnimmt.

Seine Fans haben ja bereits deutlich gezeigt, daß sie in ihm keine Sternschnuppe sehen, sondern einen angehenden Weltstar! Wer solche Fans im Rücken hat, für den kann es nur steil aufwärts gehen - und das ist ihm auch zu wünschen!

Meinen geschätzten Lesern lege ich den Kauf von Fadys CDs ans Herz! Mich trägt seine Musik jedenfalls davon in eine Welt, in der ich den ganzen Ärger, der einen freiheitsliebenden Kritiker der Zeitläufte tagtäglich so umtreibt, einfach mal vergessen kann. Was von Zeit zu Zeit notwendig ist, um nicht an dem ganzen etatistischen Wahnsinn, der um uns herum passiert, restlos zu verzweifeln.

Fady Maalouf tritt übrigens an diesem Sonntag dem 06. Juli um 11.00 Uhr im ZDF-Fernsehgarten auf!

Damit verabschiedet sich mein Blog in eine zweimonatige Sommerpause und wünscht allen Lesern viel politikfreie Zeit zum Selberleben!

Dienstag, Mai 27, 2008

Das war's. Noch lange nicht!

DSDS war nicht umsonst! Und in meinem Falle auch nicht kostenlos, aber sei's drum. Mit Fady Maalouf, der für mich die musikalische Entdeckung des Jahres bleibt, gibt es schon morgen abend im ZDF um 23.15 Uhr ein Wiedersehen bei Kerner!

Mein geschätzter Blogger-Kollege Felix del Mar, für dessen freundliche Worte ich an dieser Stelle einmal ausdrücklich danken möchte, braucht sich auch keine Sorgen zu machen: meinem Habibi wird auf diesem Blog auch in Zukunft der Platz eingeräumt, der dem Superstar der Herzen zukommt.

Wer zu Fadys weiteren Plänen gerne auf dem laufenden bleiben möchte, dem sei an dieser Stelle wärmstens seine offizielle Fanpage www.Fady-Maalouf.net anempfohlen!

Desweiteren möchte meinen geneigten Lesern und Freunden die erste Single "Blessed" dieses jungen Künstlers ans Herz legen, die Ihr bei Amazon bereits vorbestellen könnt.

Böse Blogger haben keine Lieder. Darum auf vielfachen Wunsch hier noch einmal die musikalischen Leckerbissen des letzten DSDS-Finales vom 17. Mai:



dsds 2.Fady in HDTV - MyVideo



dsds 2.Fady in HDTV - MyVideo



dsds 2.Fady in HDTV - MyVideo



DSDS - Finale - Duett: Fady und Thomas - My Way - MyVideo


Und als "Kirsche auf dem Kuchen" hier noch eine Grußbotschaft von Fady himself:




Sobald ich erste Konzerttermine weiß, werde ich die natürlich auch auf meinen Blog stellen. Als Fady-Fan der ersten Stunde werde ich auch weiterhin am Ball bleiben! Ehrensache!

Montag, März 31, 2008

Fadys Credo

Auf die Frage "Was würdest du niemals tun?" ist seine erste Antwort: "In den Krieg ziehen." Eingedenk der von harten Schicksalsschlägen und traumatischen Kriegserfahrungen geprägten Kindheit des DSDS-Favoriten Fady Maalouf ist das mehr als verständlich. Der gefühlvolle Sänger hat, im Gegensatz zu all den wohlbestallten Muttersöhnchen, die die "pro-westliche" Bloggerszene bevölkern, buchstäblich am eigenen Leibe erfahren, was Krieg wirklich bedeutet. Mehrfach wurde er als Kind im Libanon durch Bomben schwer verletzt, physische und seelische Narben haben bis heute ihre Spuren hinterlassen. Gegenüber der Welt erzählt er von dem, was er in seinem jungen Leben bislang durchlebt und durchlitten hat, und davon, wie sehr ihm die Musik dabei geholfen hat, das Erlebte zu verarbeiten.

Wenn Deutschland der Ort wäre, in dem nicht nur sein riesiges Gesangstalent entdeckt und gefördert würde, sondern auch Fady Maaloufs großer Traum von einer Musikerkarriere in Erfüllung ginge, dann wäre selbst ich wieder einmal stolz auf mein Land!


Nächster Auftritt von Fady ist übrigens am Samstag, dem 5. April in der RTL-Sendung "Deutschland sucht den Superstar" um 20.15 Uhr.

Montag, März 24, 2008

Meine 2 Cents zum "Migrantenstadl"

DSDS am Samstag: die Abwahl von Soul-Queen Sahra in der 2. Mottoshow ist ein Skandal! Gott, wie ich diese menstruierenden, kreischenden, Zahnspangen tragenden Siebtklässlerinnen hasse, die da ihr Taschengeld in diese Inthronisierung des Nichts "Benny" anstatt in Clearasil investieren! Dieser schambefreite Gnom hat anschließend auch noch die Backen aufgeblasen und die Schuld bei den DSDS-Coachs gesucht! Vor der Kamera! Gestern bei Frauke Ludowig redete er sich gleich nochmal in einer langen Sequenz um Kopf und Kragen, als ob die Peinlichkeit vom Samstag nicht schon gereicht hätte! Ich glaube, der hat echt 'nen Loch in der Wanne. Aber weil er halt der letzte noch verbliebene Deutsche ist, wird er wohl auch von deutschnationalen Brüllaffen gewählt, damit er solange wie möglich drin bleibt.

Dieser Collins Owusu ist ja ein lieber Kerl und als Rummelplatz-Conferencier wäre er sicher auch ganz lustig. Oder als Animateur in einem Teppichhaus oder All-inclusive Hotel. Aber auf den Brettern die die Welt bedeuten??? Er singt ja in einem Gospelchoir, und nicht umsonst verglich der große H. L. Mencken methodistische und baptistische Stimmungskanonen mit Zirkusclowns, die die geistig Minderbemittelten bei Laune halten.

Rania ist mit ihrem Rehlein-Blick auch nicht wirklich überzeugend (das Beste an ihr war Fadys Bemalung).


Linda - starke Röhre, aber schwache Nerven. Sollte mit dem Karrierestart noch 2 Jahre warten.

Stella - charmant und durchaus begabt - hat aber nach Benny Herd auch die stärkste Fanbase in Deutschland: alle "Spaghettifresser" (unvergessen: Karl Moik, der sich damit eigentlich als PFS-Referent längst qualifiziert haben müßte) ;-)

Monika: Hammerstimme! Von der Lady bin ich ein Fan, die hat auch a bisserl den Schmäh. Des Maderl mog i!

Thomas: ein klasse Typ mit Ecken und Kanten und vor allem einer, dem ich es wirklich gönnen würde.

Fady: für mich der heißeste Anwärter auf den Thron. Sieht ja auch schon aus wie ein Prinz und hat ein Feeling in der Stimme, das nicht nur Schnulzenschlampen wie mich dahinschmelzen läßt. Den jungen Libanesen, der erst seit knapp einem Jahr in Hamburg lebt, könnte ich mir wegen seiner klassischen Stimmlage auch im Musical-/oder Chansonfach vorstellen. Dabei spricht er erst seit 10 Monaten deutsch (Mark Twain: "Nur Tote haben genug Zeit, diese Sprache zu lernen.") Außerdem ist er der einzige Teilnehmer dieser DSDS-Staffel, der von der Presse bislang so richtig übel rangenommen wurde. Aber auch diese Feuerprobe hat er bravourös bestanden, Nerven behalten und sich von Show zu Show gesteigert.


Wenn also die letzten 3 am Ende des Tages Monika Ivkic, Thomas Godoj und Fady Maalouf hießen, die dann das Rennen unter sich ausmachen, wäre das das RICHTIGE Ergebnis. Aber seit wann entscheiden Mehrheiten richtig?

Hier der nach Bohlens und meiner übereinstimmenden Meinung beste Auftritt der letzten Show:









Mittwoch, Januar 30, 2008

America Needs Change!

Ist Amerika nach der 20jährigen Doppeldynastie zweier Familien reif für einen Präsidenten, der jung, intelligent, charismatisch - und schwarz ist?

Die dem US-Establishment verbundene Springer-Presse scheint genau das zu fürchten und übt sich deshalb schon seit Wochen in Obama-Bashing, genauso wie der medial-gouvernementale Komplex in seiner rattenhaften Wut vor keiner Diffamierungsmasche mehr zurückschreckt.

Der verschwörungstheoretisch gestimmte Blogger Schall und Rauch liegt ja leider nicht ganz falsch, wenn er schreibt:

"Es wäre ein Wunder, wenn sich die Kriegsgegner Barack Obama bei den Demokraten und Ron Paul bei den Republikanern, durchsetzen würden."

Wenn jedoch einer ein solches Wunder möglich machen kann, dann ist es in der Tat dieser Mann mit dieser außergewöhnlichen Vita und dieser imponierenden Persönlichkeit, der nicht nur über Entertainer-Qualitäten verfügt, wie man sie in der sauertöpfisch-krähwinkeligen deutschen Politik vergeblich sucht, sondern der auch wie kein zweiter den "American Dream" wirklich verkörpert.

Doch Obama sieht sich einer beispiellosen Schmutzkampagne aus dem Lager der "Falken", das von Neocon-think tanks bis zur einflußreichen Clinton-Familie reicht, ausgesetzt. Letztere scheinen aber den Bogen überspannt zu haben, wovon sowohl die Obama-Unterstützung durch Polit-Schwergewicht Senator Ted Kennedy, eine Art moralische Instanz in der Partei, als auch die zunehmend kritischen Reaktionen der Presse sprechen. So kommentiert etwa Albert R. Hunt in der "International Herald Tribune" den seltsame Blüten treibenden Schmuddel-Wahlkampf der Clintons:

"It gets nasty at times. On "Meet the Press," she contended it was the other side that was engaged in mudslinging. Obama's chief strategist, David Axelrod, she said, "accuses me of playing a role in Benazir Bhutto's assassination."

I was in the small group of reporters in Des Moines, Iowa, on Dec. 27, when Axelrod was asked if the Bhutto assassination would help the more-experienced Clinton politically. He disagreed and said the war in Iraq has "diverted" attention and resources from Afghanistan and Pakistan, bolstering radical elements, who may have played a role in the assassination.

That "diversion" argument is made by many Democratic politicians and foreign-policy experts, including Clinton advisers.

Whatever the merits of that argument, it isn't accusing Clinton of complicity in an assassination. Both Clintons had a professional relationship with Axelrod. Hillary Clinton and her husband, who leveled the same charge, know full well he wouldn't accuse her of playing a role in a murder."


In Wahlkämpfen sind anscheinend nicht nur in Hessen sämtliche Schränke tassenfrei.


Daß Obama Format und Größe beweist, dürfte ihm vor allem in bürgerlichen Schichten, wo Manieren, nicht anders als bei uns, immer mehr geschätzt werden als Inhalte, zusätzlich Pluspunkte verschaffen. Als Hillary in einer der unzähligen Fernsehdebatten versuchte, Obama mit dem zwielichtigen Immobilien-Geschäftsmann Rezko aus Illinois in Verbindung zu bringen, vermied er es, mit gleicher Münze zurückzuzahlen und das Whitewater-Faß aufzumachen. Unter ein gewisses Niveau geht er nicht - und geht dennoch immer als strahlender Sieger aus dem Ring, ohne die Glacéhandschuhe ausziehen zu müssen.


Amerikas Image in der Welt ist, das schleckt die Geis nicht weg, auf einem historischen Tiefpunkt. Es gehört zu den Bizarrerien, an die man sich offenbar gewöhnen muß, daß man als libertärer Non-Interventionist vom Heer der Ungebildeten und geistesgeschichtlich Unbedarften leicht das Etikett "Isolationist" angeklebt bekommt, selbst wenn man strikt für free change, free trade, open minds und open borders eintritt. Dabei haben Amerikas Isolation in der Weltmeinung, nicht zuletzt sein extrem schlechtes Standing bei den Europäern, am wenigsten die "Isolationisten", sondern vielmehr die neokonservativen, auf Unilateralismus setzenden "Isolierer" zu verantworten.

Wer die Brücke über den Atlantik wiedererrichten will, die Bush und alt-europäische Anti-Amerikaner mutwillig eingerissen haben, für den gibt es jetzt nur eine Hoffnung: einen neuen John F. Kennedy - Barack Obama!

Bleibt die Frage, die derzeit szeneintern heftig diskutiert wird: Darf man als Libertärer Obama unterstützen? Eingedenk des abolitionistischen Erbes unserer Bewegung, für das Namen wie Thoreau, Spooner und Tucker stehen, lautet meine Antwort, mit der ich nicht ganz alleine stehe, ganz klar: JA!

Yes, We Can!





Noch ein TV-Tip: heute um 23:30 Uhr in der ARD
Hillary gegen Obama - Die Schlacht ums Weiße Haus

Montag, Dezember 31, 2007

Allen Freiheitsfreunden ein frohes neues Jahr 2008

das natürlich mit dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker am 1. Januar 2008 um 11.15 Uhr im ZDF festlich eingestimmt wird, wünsche ich allen meinen treuen Leserinnen und Lesern, die mir hoffentlich auch im neuen Jahr gewogen bleiben werden!


Freitag, Oktober 12, 2007

TV-Event für Anti-Staazis

Ich bekenne freimütig: ich bin ein eingefleischter Fan der überaus erfolgreichen amerikanischen Kult-Serie Prison Break, die immer donnerstags um 23.10 auf RTL läuft. Und damit stehe ich in der liberalen Bloggosphäre nicht allein. In der Serie versucht Michael Scofield (Wentworth Miller) seinen Bruder Lincoln Burrows (Dominic Purcell), der als Opfer einer Regierungsverschwörung wegen des Mordes am Bruder der Vizepräsidentin zum Tode verurteilt wird, aus dem Knast zu befreien. Diese Handlung ist immer rasant und aufregend, zugleich sehr emotional berührend, spannungsgeladen von der ersten bis zur letzten Minute, die Besetzung erstklassig, der Plot genial. Und dazu herzhaft staatsfeindlich. Mit schonungsloser Offenheit wird dem Zuschauer vor Augen geführt, zu was der Staat und seine Büttel alles fähig sind, wenn das System es einmal auf einen abgesehen hat. Und auch wenn linksetatistische Antiamerikaner jetzt mit Däubler-Gmelin meinten, dies betreffe einzig das "lausige Rechtssystem" von jenseits des Atlantiks. Sie irren! Das geht uns alle an! Auch Europas "Rechtsstaaten" funktionieren nach demselben Grundmuster: Beim Spiel Staat gegen Bürger gewinnt immer der Staat. Egal, wer im Recht ist. Einen weiteren Grund, warum gerade Libertäre von dieser für FOX (!) produzierten Serie so begeistert sind, nennt Justine Nicholas:

"But there is another reason why viewers like me pull for Scofield and Burrows, however improbable their stories seem. Their characters are, in many ways, much more sympathetic than those of the warden, guards and other government representatives. The state employees come off as smug or stupid, or both, while Scofield is portrayed as intelligent, educated and bonded to his brother, who may be an unwilling dupe. And, Scofield and Burrows, as well as some of the other inmates are simply better looking than those who keep them in captivity."

Hier die Prison Break Anthem "Ich hol' Dich da raus" von Azad feat. Adel Tawil:


Samstag, September 08, 2007

Dienstag, Juli 10, 2007

Ederer entzaubert Gore

Weltweiter Rock und Pop für den Klimaschutz, das erregt zwar Aufsehen, aber übertüncht die laut Wissenschaftlern ungelöste Frage, wer und was ist Schuld am Klimawandel. In einem gestern ausgestrahlten report MÜNCHEN-Beitrag zeigt Günter Ederer Beispiele, wie der ehemalige US-Vize-Präsident Al Gore mit Fakten jongliert und dabei die Hysterie anheizt.

Deutschlands verdienstvollster TV-Aufklärer heißt nicht Oswalt Kolle, sondern Günter Ederer!