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Donnerstag, Mai 15, 2008

Mein Habibi - Deutschlands Superstar!

Unter Druck, so sagt man, wird Kohle zu Diamant. Die Gültigkeit dieser Weisheit hat bei DSDS seit Beginn dieser Staffel keiner so eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie der Mann, dem dieser Blog schon von Anfang an die Treue hält: Fady Maalouf. Wer wie ich das unverschämte Glück hatte, gleich zweimal live eine Mottoshow, und dann auch noch das Halbfinale, mitzuerleben, in dem drei absolute Spitzentalente (neben Fady die beiden Riesentalente Linda Teodosiu und Thomas Godoj) mit Premium-Auftritten um die Gunst der Zuschauer warben, ist ohnehin schon privilegiert, da bei Grundy und RTL schon seit Wochen alles restlos ausverkauft ist. Wenn man dann noch die Gelegenheit bekommt, seinen Lieblingsstar leibhaftig kennenzulernen, ist das ein unbeschreibliches Gefühl und krönendes Erlebnis, das man so schnell nicht vergessen wird.



Dabei sah es noch zwei Tage vor dem Event am zurückliegenden Samstag ganz und gar nicht danach aus, als würde ich zu ausgelassener Freude allzuviel Anlaß haben. Ausgerechnet mein Superstar-Kandidat Fady, so die schockierende Meldung, habe sich eine Kehlkopfentzündung zugezogen, bekomme nun Antibiotika und ihm sei absolutes Sprechverbot verordnet worden. Proben seien infolgedessen auch nicht möglich. Ein weiteres schlechtes Omen, nachdem sich die deutschen Leitmedien (und ihre Online-Metastasen) ohnehin schon beinahe gleichgeschaltet auf ein Finale Linda vs. Thomas festgelegt und dabei den dritten Bewerber weitgehend marginalisiert hatten und auch diverse Internet-Umfragen ebenfalls wenig verheißungsvoll ausfielen? Nun also zu allem Unglück auch noch ein gesundheitlich angeschlagener Fady? Doch, wie heißt es bei Hölderlin: "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch".

Mehr als einmal schon hat der Kämpfer Fady Maalouf gezeigt, welche inneren Kraftreserven er zu mobilisieren imstande ist, gerade dann, wenn der Druck besonders hoch ist und schwächere Naturen sich fatalistisch in ihr vermeintlich vorgezeichnetes Schicksal fügen würden: Nach der ersten Mottoshow, als er (trotz eines gelungenen Auftritts mit "Helpless when she smiles") bis zum Schluß vorne stehen mußte, galt er der junge Libanese vielen Auguren als der prädestinierte Wackelkandidat, der als nächster seinen Hut werde nehmen müssen. Doch dann geschah das Unvorhersehbare: Mit dem Patrick-Swayze-Hit "She is like the wind" aus dem Film "Dirty Dancing" sang er sich nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern er überzeugte auch den ihm bis dato reserviert gegenüberstehenden Poptitanen Dieter Bohlen, der ihm mit den Worten "Du warst heute der Beste!" den Ritterschlag verlieh. Es folgten eine Reihe glanzvoller Auftritte, und immer war Fady dann am stärksten und überragte seine Mitbewerber, wenn nach menschlichem Ermessen keiner mehr damit gerechnet hätte. An jenem Samstag etwa, als er in einer der schäbigsten Pressekampagnen, die diese an Medienskandalen nicht eben arme Republik je gesehen hatte, quasi zum Abschuß freigegeben werden sollte, bestach er mit "Your Song" von Elton John nicht nur durch seine gesangliche Perfektion und verzauberte durch sein ganzes Herzblut, sondern zeigte auch ein bewundernswertes Maß an Nervenstärke und Charakterfestigkeit, das aller Ehren wert ist und wie es selbst von den ganz Großen in der Musikbranche die wenigsten wirklich besitzen. Dieter Bohlen, der, was immer man von ihm halten mag, zweifellos ein feines Gespür für echte Talente hat, verneigte sich vor ihm mit den Worten "Du hast heute Deine ganze Klasse unter Beweis gestellt."

Vor drei Wochen schließlich brach Fady einen Tag vor der Top-5-Show mit Kreislaufkollaps zusammen, Notärzte rückten an, die Fangemeinde war in heller Aufregung. Somit fehlte ihm die an und für sich nötige Zeit zum Einstudieren von gleich zwei Titeln, mein eigener Puls raste vor dem Fernsehgerät, ich befürchtete das Schlimmste. Wie schon einmal löste sich meine Sorge mit den ersten Takten auf in Heiterkeit, dann in Begeisterung. Mit seiner ersten Uptempo-Nummer "Never gonna give you up" von Rick Astley hat Fady, dessen Hüftschwung vor allem die weiblichen Fans in Verzückung, ja in Ekstase versetzte, all jene glänzend widerlegt, die in ihm nur den Schmalspur-Schnulzenheini sehen wollten. Und sein mit jeder Faser seines Herzens schwingendes "All by myself" von Eric Carmen ist in meinen Augen geradezu das Entrée-Billett für die ganz großen Bühnenbretter dieser Welt.

Nach seinem ersten - und gleichsam bravourösen - Auftritt mit einem deutschen Titel ("Und wenn ein Lied" von den Söhnen Mannheims) am 3. Mai hätte Fady Maalouf eigentlich auch in der mainstream-Presse als neuer Favorit gehandelt werden müssen. Doch einschlägige Boulevard-Gazetten und diverse Jugendzeitschriften zogen es stattdessen vor, an der erkennbaren Publikumsmeinung vorbeizuschreiben - und fielen damit eindrucksvoll auf die Nase. Das elitistisch-dünkelhafte Selbstverständnis der publizistischen Meinungsbildner, welches Altmeister Erich Böhme, ein Fossil der Bonner Republik, einmal in die einprägsame Formel "Wir müssen den Leuten sagen, wie sie die Dinge zu sehen haben" gegossen hat, ist in einer multimedialen, interaktiven Welt gottseidank obsolet geworden.

Unter die Haut ging im Halbfinale neben den erstklassigen gesanglichen Leistungen auch das Statement von Fadys Vater, das von einer Größe zeugt, die man nur mit höchstem Respekt quittieren kann:


DSDS - 8.Mottoshow - Fady Maalouf (der Einspieler) - MyVideo


Für alle, die nicht dabeigewesen sind, hier noch einmal die drei kolossal größten Auftritte, die in einer deutschen Castingshow je zu sehen waren:



Fady - You raise me up - MyVideo



DSDS: Fady Maalouf - MyVideo


Seine gigantisch gute Swing-Nummer "Feeling good" von Michael Bublé widmete Fady seinen Eltern und seiner Familie - sowie, für mich sehr berührend, seiner "zweiten Familie": seinen Fans in Deutschland, Österreich und Schweiz. Gipfelstürmer Fady hat mit diesem genialen Auftritt seine absolute Vielseitigkeit unter Beweis gestellt: der Balladenkaiser ist in Personalunion ein ebenso begnadeter King of Swing:



DSDS - Halbfinale - Fady Maalouf - Feeling good - MyVideo




Keine Frage: wer so eine charismatische Bühnenpräsenz zeigt und eine einfach nur bewundernswert grandiose, sich von Woche zu Woche sogar noch kontinuierlich steigernde Leistung hinlegt, wer sich von Kehlkopfentzündungen, Koffeinschocks und medialem Kesseltreiben nicht aus der Bahn werfen läßt, der hat nicht nur das Zeug zum Superstar in Deutschland, sondern zum Weltstar! Wer vollgepumpt mit allen möglichen Medikamenten und unter erschwerten Bedingungen so granatenmäßig abhebt wie Fady am letzten Samstag, vor dem kann ich mich nur noch in Demut verneigen.

Unbestrittenermaßen ist der weithin als Favorit gehandelte Rocker Thomas Godoj ein wirklich starker Konkurrent. Wieder sieht sich Fady in die Rolle des Herausforderers gedrängt, der "underdog", wie man in den US-amerikanischen Primaries sagen würde. Wieder sehen die meisten Umfragen Fady hinten und den Kontrahenten Thomas vorne. Wieder einmal rechnen die wenigsten mit Fady.

Frontrunner Thomas Godoj hat nicht nur ein großes Talent, mit seiner leger-unkomplizierten Art ein sehr einnehmendes Wesen, jahrelange Bühnenerfahrung und die quantitativ stärkere Fanbase auf der Aktivseite - er kann sich auch auf den erforderlichen medialen Rückenwind der großen Verlagshäuser - die ihn als einzigen Bewerber bislang auffällig schonten - verlassen. Und dennoch ist die Messe für ihn noch nicht gelesen. Dem aufmerksamen Zuschauer wird nicht entgangen sein, daß Thomas "Go(tt)doy", wie er von seinen ihn frenetisch feiernden Fans genannt wird, seine stärksten Momente ganz am Anfang der Staffel hatte und bisweilen den Eindruck hinterläßt, als habe er seinen Zenit bereits überschritten. Daß er spürbar nachgelassen hat und die komfortable Favoritenrolle, in die er hineingeschrieben und -geschoben wurde, sich wie ein süßes Gift auf seine doch erkennbar abfallende Leistungsbilanz auswirkte, ist schon desöfteren angemerkt worden. Auch wenn man speziell im Ruhrpott das Gefühl hat, er stünde kurz vor der Heiligsprechung, so sei doch vor allzuviel auftrumpfender Siegesgewißheit im Thomas-Lager gewarnt: Auf jede Hybris folgt bald die Nemesis, eine Go(tt)doy-Dämmerung warf bereits in den letzten Mottoshows ihre ersten Schatten voraus.

Natürlich können theoretisch beide Bewerber am Samstag als Sieger aus dem zum jetzigen Zeitpunkt völlig offenen Rennen gehen und bei keinem der beiden wäre es unverdient. Für keinen der beiden ist es eine Schande, gegen den jeweils anderen zu unterliegen. Und: wer von 30 000 Bewerbern um Deutschlands begehrteste Musikkrone den Titel des "Vizekönigs" abstaubt, wird auf keinen Fall wieder in der Versenkung verschwinden. Denn da gehören weder Fady, noch Thomas noch die Drittplazierte Linda hin!

Dennoch wünsche ich mir persönlich natürlich niemand anderen als Superstar als meinen Habibi Fady Maalouf. Weil er es von allen am allermeisten verdient hat! Das Online-Portal Letmeentertainyou.de appelliert denn auch völlig zu Recht an die TV-Nation und nennt noch einmal 10 verdammt gute Gründe, am Samstag den Fady auf den Platz zu stellen, der ihm zusteht: auf das Siegertreppchen! Dieser Mann ist ein Glücksfall für unser Land!

Ihm, der inzwischen wirklich ein Freund geworden ist, verdanke ich vor allem eines: einen wunderbaren Urlaub von der Politik, der sich auch in der Politikabstinenz meiner Bloggerei der letzten Wochen niederschlug, (sehr zum Verdruß der meisten meiner Leser) und ein Eintauchen in eine faszinierende, für mich neue Welt, sowie ganz viele neue, ungemein liebenswerte Bekanntschaften, aus denen sich durchaus Freundschaften entwickeln können. Und so habe ich mich mit Musik und Fankult einfach mal berauscht und dachte nicht an den steigenden Faschismuspegel der BRD und den eklatanten Rechtsdrall der libertär-liberalen Szene, sondern entdeckte, daß es im Leben auch noch etwas anderes gibt, als immer wieder nur sich dem Magengeschwüre auslösenden Dauerfrust hinzugeben über politische Zustände und Zeitläufte, die wir alle letzten Endes doch nicht ändern können. Für mich, der ich von meinem 13. bis zu meinem 31. Lebensjahr Politik (auch als libertäre "Anti-Politik", denn auch ein "Anti" setzt das Verneinte eben voraus, wie wir bei José Ortega y Gasset lernen) als Lebenselixier benötigte, ist das eine sehr schöne Erfahrung und ein Glück zu sehen, daß es auch ohne geht und man sich den "Kick" auch von woanders herholen kann. Meine wahren Freunde gönnen mir diese heilsame Auszeit, sehen milde über meine dabei bisweilen entwickelte Leidenschaftlichkeit bei der Sache hinweg und rufen vielleicht auch am Samstag das eine oder andere Mal für Fady an. Damit der Hennig seinen Willen kriegt und endlich Ruhe gibt! ;-)

Freitag, Januar 23, 2009

Gelungener Jahresauftakt mit Fady Maalouf

Die Zeiten, in denen ich das neue Jahr in mit blau-gelben Winkelementen geschmückten Vereinskneipen oder gar in Stuttgart beim "Liberalen Dreikönigsball" begrüßte, gehören gottseidank der Vergangenheit an. Dieses Jahr habe ich mich stattdessen vergangenen Samstag nach Köln aufgemacht, wo der Superstar der Herzen, mein Habibi Fady Maalouf, sich die Ehre gab und exklusiv für seine treuesten Fans in einem Privat-Konzert für seinen Fanclub Ohrenschmaus und Streicheleinheiten für die Seele darbrachte. Fady bewies, daß er mittlerweile über DSDS hinausgewachsen und nun zu neuen Horizonten aufgebrochen ist. Längst ist der sympathische "Gentleman-Chansonnier", wie er genannt wurde, dabei, sich als ernsthafter und auch sehr ambitionierter Künstler im gehobenen Unterhaltungsfach der deutschen Musikwelt zu etablieren. So fiel mir auch auf, daß das - überwiegend weibliche - Publikum sich aus einem sehr breiten Altersspektrum zusammensetzte und eben nicht vornehmlich schwärmerische Teenies hier ihr Kurzzeit-Idol anhimmelten. Menschen mit Lebenserfahrung und Urteilskraft prägten das Bild und sorgten für eine sehr wohltuende Atmosphäre, was mir auch in den Konversationen am Rande der Veranstaltung große Freude bereitete.

In Fadys breitgefächertem Repertoir reihte sich Highlight an Highlight. Aber besonders angetan hat es mir sein "I am not going", ein Song, bei dem Fady seine ganze Stimmgewalt so richtig zur Geltung bringen kann. Seine an Michael Bublé erinnernden Performances von "Feeling good" und "Fever" haben mir klar gezeigt, daß Fady auch stilistisch auf dem richtigen Weg ist. Das waren echte Volltreffer! Seine Songauswahl war in Gänze einfach allererste Sahne und auch in seiner Bühnenpräsenz hat sich Fady enorm gesteigert.

Nach seinem fulminanten Jahresauftakt - immerhin einem Konzertmarathon ohne Pause - stand ein vollkommen entspannt und fröhlich wirkender Fady noch anschließend für eine Autogrammstunde zur Verfügung, bei der ich dann auch wieder einmal in den Genuß kam, mit ihm ein paar kurze und sehr herzliche Worte zu wechseln und er mir mein CD-Cover von "Blessed" signierte - "Für Dominik!".






Da ich aus persönlichen Gründen in diesem Jahr kaum noch Zeit fürs Bloggen haben werde, gebührt an dieser Stelle mein ganz besonderer Dank auch den mit viel Engagement, Liebe und Sorgfalt gepflegten Fady-Fanblogs nebenan, allem voran den Blogspot-Kollegen Fady Maalouf Fans und Der Fady-Luschen-Blog für ihre großartigen Konzertberichte, die man unter "Fady The Voice Maalouf - Fanclub-Konzert in Köln" und "Privatkonzert vom Fady-Maalouf-Fanclub am 17.01.09 in Köln" nachlesen kann!


Inzwischen rechnen die Auguren Fady Maalouf zu den heißesten Anwärtern auf die deutsche Teilnahme am "Eurovision Song Contest" (formerly known as "Grand Prix Eurovision de la Chanson"). Das Reglement ist diesmal ein anderes als in den Vorjahren, die Letztentscheidung liegt bei einer Jury des NDR. Wie man hört, hat Fady, der Herausforderungen nie ausweicht und über veritable Wettkampferfahrungen verfügt, aber durchaus Interesse bekundet, seinen Hut in den Ring zu werfen. Sollte Deutschland tatsächlich wieder einmal mehr sein wollen, als nur der leidlich geduldete Financier dieses bisweilen frivolen und zumindest in den letzten Jahrzehnten künstlerisch nicht gerade Maßstäbe setzenden oder gar Welthits hervorbringenden Spektakels, dann wäre Fady - "The Voice" - Maalouf tatsächlich die erste Wahl! Mit seiner Lebensgeschichte verkörpert er zudem ideal die hinter dieser Grand Prix-Idee stehende Meta-Botschaft: "Politics divide - Music unite". Und was diese Welt gerade jetzt, nach 8 Jahren Bush-Regime mit all seinen globalen Verheerungen bräuchte ist mehr als ein bißchen Frieden! Man darf also gespannt sein, ob die Verantwortlichen des NDR und der ARD die Zeichen der Zeit verstanden haben. Mitte Februar wissen wir mehr!

Mittwoch, Mai 07, 2008

Fady ist kein Viagra-Kind - er steht von selber!

Am zurückliegenden Samstag hatte ich durch Zufall das unerwartete Vergnügen, bei der 7. Mottoshow von "Deutschland sucht den Superstar", dem Flaggschiff aller Trash-TV-Formate, live im Coloneum zu Köln dabeisein zu dürfen. Diesen Ausflug in die Welt des Boulevards (manche meiner Leser würden wohl sagen: "des geistigen Präkariats"; aber denen sei der alte Spruch "Hoffahrt kommt vor dem Fall!" ins Stammbuch geschrieben!) empfand ich als eine recht angenehme, aber auch sehr lehrreiche Erfahrung. Hals über Kopf bin ich, der ich als Teenie eigentlich nie eine echte Fan-Persönlichkeit entwickelt hatte, eingetaucht in eine berauschend-aufregende Atmosphäre der Begeisterung und der Leidenschaft, wie ich sie bei den meisten meiner extrem kopflastigen und auf Reputierlichkeit mehr als auf Kampfgeist abonnierten libertären Freunde sonst so schmerzlich vermisse. Andere Libertäre gehen zum Ausgleich ins Fußball-Stadion, ich bevorzuge eben die Arena der Populärmusik. Jedem Tierchen sein Plaisierchen.

Daß ich bei DSDS einen Favoriten habe, dürfte selbst flüchtigen Lesern meines Blogs nicht entgangen sein und so war es mir eine große Ehre und Freude zugleich, Fady Maalouf einmal persönlich erleben zu dürfen, aber nicht nur ihn, sondern auch seine eigens von RTL aus dem Libanon nach Deutschland geholten Eltern und andere Familienangehörige kennenzulernen.




Mich persönlich hat dabei vor allem das Understatement und der seinesgleichen suchende Sportsgeist von Herrn Maalouf, Fadys Vater, schwer beeindruckt, als dieser in der Sendung sagte, man wünsche allen Kandidaten viel Glück, weil alle großartige Leistungen gebracht hatten. Im Zuschauerraum spürte man: das war die höchst ungewöhnliche Premiere in einer Sendung, in der es sonst eher die Regel ist, daß Eltern unter Einsatz der moralischen Nötigungskeule tausenderlei Gründe finden (und erfinden), warum gerade ihr Filius oder ihre Göre der oder die Einzige seien, deren Ambitionen auf die DSDS-Krone gerechtfertigt seien, angereichert gerne noch mit ein paar Seitenhieben auf die lästige Konkurrenz. Die Größe von Fadys Vater, auch die Leistungen der anderen anzuerkennen und zu würdigen, hatte bisher jedenfalls noch keiner aufgebracht! Und so beweist Fady durch sein Auftreten die ganze Staffel hindurch wie nun auch die ganze Familie Maalouf, daß es durchaus möglich ist, in einen Ausscheidungswettbewerb mit harter Konkurrenz dennoch mit Würde und Anstand zu gehen. Eine Erkenntnis freilich, die nicht jeden erreicht.

Nach der Sendung blieb es dann nämlich dem immer etwas halbseiden wirkenden Flavius Teodosiu, dem Vater von Linda Teodosiu, die für ihre 16 Jahre zweifellos eine beeindruckende Stimmgewalt und auch Bühnensicherheit aufweist, vorbehalten, auf der Niveau-Skala den zu den Maaloufs entgegengesetzten Endpunkt zu markieren. Anlaß war die tränenreiche Wiedersehensfreude über einen von RTL arrangierten Überraschungsbesuch der Eltern Maalouf bei Fady in Deutschland, der sich seit langem nichts sehnlicher wünschte, als endlich wieder einmal körperlichen Kontakt mit seinen Eltern zu haben und der dann eben, als sein Wunsch ihm erfüllt wurde, menschliche Reaktionen zeigte, wie man hier sehen kann:




Fady Maalouf - MyVideo


Herr Teodosiu ließ es sich angelegen sein, hierzu vor laufender Kamera ein paar deplazierte, auf diesem Blog keineswegs zitierfähige Bemerkungen zu kolportieren, die den Juror (und selbsternannten Vorsitzenden des "Linda-Fanclubs"!) Andreas "Bär" Läsker dazu veranlaßten, Teodosiu senior dringend etwas mehr Zurückhaltung anzuempfehlen - nicht zuletzt auch im Interesse seiner eigenen Tochter, der er mit solchen Entgleisungen zunehmend schade.

Überhaupt scheint mir bemerkenswert zu sein, wie wenig angekränkelt das Linda-Lager von Skrupulösität ist, wenn es gilt, sie mit aller Macht und Brachialgewalt ins Finale zu boxen. Das Mädchen, dem ein großes Talent überhaupt nicht abzusprechen ist, kann einem ob dieses familiären Umfeldes nur leidtun!

Ein gewisser Hautgout bleibt beim Betrachter auch haften, wenn die Jugendzeitschrift BRAVO in ihrer letzten Ausgabe Linda aufs Cover bringt - weitestgehend entkleidet und nur in eine Deutschland-Flagge gehüllt - eine Aktion, von der sie nach ihren eigenen Angaben ihr Vater erst mühsam "überzeugen" mußte. Bei der vom Heinrich-Bauer-Verlag herausgegebenen BRAVO scheinen inzwischen sämtliche Sicherungen durchgebrannt zu sein, denn über Lindas Konkurrenten Fady Maalouf heißt es dort in einem merkwürdig bestellt wirkenden Schmäh-Artikel in der heutigen Nummer:

"Seine Stimme berührt nicht wirklich!"

Das ist nach Meinung aller Beobachter so ziemlich die bizarrste Kritik, die man an Fady, dem übereinstimmend und kontinuierlich von allen drei Juroren und den Zuschauern Woche für Woche attestiert wird, ein unbeschreibliches Gefühl in der Stimme zu haben und der auch schon von der BRAVO selbst in einer wenige Wochen zurückliegenden Ausgabe zum "König der Gefühle" gekrönt wurde, üben kann. Alles in allem ist das Erscheinen drei Tage vor dem Halbfinale ein höchst suspekter Vorgang, der Fragen nach der journalistischen Unabhängigkeit der Autorin durchaus Berechtigung gibt. Für den Heinrich-Bauer-Verlag könnte sich der Spaß - auch im Hinblick auf den Kodex des Deutschen Presserats - am Ende noch als ein Ritt auf der Rasierklinge erweisen, sollten Gerüchte, daß Herr Teodosiu einen ungebührlichen Einfluß auf die redaktionelle Gestaltung dieses grotesken Traktätchens hatte, sich bestätigen.

Die sehr tendenziöse, und einseitig zu Lasten von Fady Maalouf gehende Berichterstattung von Bauers BRAVO und Springers BILD verfestigt bei mir zunehmend den Eindruck, daß hier auf brutalstmögliche Weise und mit allen Registern der Massensuggestion ein bestimmtes Ergebnis im Finale herbeigeschrieben werden soll.

Der einzige der drei noch im Rennen verbliebenen Kandidaten, der, wie die Höchberger JuLis richtig bemerken, "nur durch eigene Leistung glänzt und sich dabei nicht darauf verlassen kann, dass einflußreiche Clans und mächtige Verlagshäuser ihn mit künstlichen Medienhypes protegieren" ist eben Fady. Er könnte gerade deshalb am Ende mehr sein als der "Superstar der Herzen", der er heute schon ist, wenn die Menschen das Spiel durchschauen. Was sie erfahrungsgemäß doch häufiger tun, als es den spin doctors und trickreichen Kommunikationsstrategen diverser Medienkonzerne lieb ist, sonst wäre Barack Obama in den USA auch schon längst weg vom Fenster.

Vor diesem Hintergrund scheint mir auch die ungetrübte Freude, die bei eingefleischten Linda-Fans das Bohlen-typische Lob: "Du bist ein Viagra-Kind! Willst immer nach oben!" auslöst, etwas skurril und wenig durchdacht zu sein. Denn in der Tat unterscheidet Linda und Fady genau das: Fady ist kein Viagra-Kind! Fady Maalouf kommt gänzlich ohne künstliche Stimulanzien (wie etwa das BRAVO-Cover) "nach oben", bei ihm muß aber auch nicht mit Vitamin B nachgeholfen werden, um erwünschte Effekte der Massenbegeisterung zu erzielen! Fady Maalouf ist der Kandidat, der im Verlaufe dieser Staffel nicht medialen Rückenwind, sondern in aller Regel Gegenwind, bis hin zum Versuch der Demontage seiner Persönlichkeit, zu spüren bekam. Und er steht immer noch!

Um mal in Dieters eigentümlichem Duktus zu bleiben: Fady steht von selber!


Nachtrag:

Auf Letmeentertainyou.de noch 10 Gründe, die für Fady Maalouf als neuen Superstar sprechen!

Freitag, Dezember 12, 2008

Ein Quantum Menschlichkeit

Da saß er nun, diese unbeschwerte Frohnatur Fady Maalouf und versprühte am vergangenen Mittwoch jede Menge Charme und Esprit im Leipziger Tonstudio des sächsischen Radiosenders PSR.
Als er schließlich nach launigem einstündigen Live-Interview zum nächsten Termin davoneilen mußte, ließ er ein Moderatorenpaar zurück, das offenbar schwer von meinem Habibi angetan war und zugleich traurig, daß der sympathische Studiogast so schnell wieder weg mußte und sich gegenseitig versicherte, daß man diesen netten Kerl auf jeden Fall bald mal wieder einladen müsse. Als Quantum Trost blieb den beiden nur die Schokolade, die der körperbewußte Shootingstar des deutschen Musikbusiness - ich vermute doch: schweren Herzens - zurückgelassen hatte. Eine typische Szene. Wo Fady hinkommt, fliegen ihm die Herzen zu, in seinen Händen werden die Menschen zu Wachs. Fadys unaufgesetzter Herzlichkeit vermögen sich nur die wenigsten zu entziehen. Manchmal schwer vorstellbar, daß dieses energiegeladene Bündel Lebensfreude schon härteste Zeiten durchlebte und als Kind des Krieges sehr viel Schrecken, auch am eigenen Leibe, erfahren mußte.

Umso mehr beeindruckt, wie er mit seinem schnellen Ruhm, seit er im Frühjahr sehr erfolgreich an einer Castingshow teilnahm, umgeht. Auch jetzt zeigt Fady keinen Hang zu Allüren oder auch nur die geringste Neigung zu Hochmut und Abgehobenheit. Im Gegenteil: kaum hatte er mit seiner ersten Hitsingle Blessed die Charts gestürmt, und einen Zipfel des Glücks ergriffen, wollte er diesen Segen sofort mit anderen Menschen teilen. Mit Menschen, die wie lange Zeit er selbst, auf der Schattenseite des Lebens stehen. Und so rief er „Blessed e.V.“ seinen eigenen Wohltätigkeits-Verein ins Leben, der schon viele gute Taten bewirkt hat und schnell, unbürokratisch und vor allem wohltuend politikfern überall hilft, wo Menschen in Not geraten sind. In der großen ZDF-Spendengala von Carmen Nebel vor zwei Wochen trug allein „Blessed e.V. mit Fady Maalouf“ stolze 5000 Euro zum Spendenrekord der Sendung bei. Besonders hervorzuheben ist das Engagement gegen die sogenannte Streumunition, die unter anderem erst im Jahre 2006 im letzten Krieg in Fadys Heimatland Libanon eingesetzt wurde- mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Hier will Fady mit Blessed e.V. in Kooperation mit Handicap International möglichst viele Opfer erreichen, wie der seit wenigen Tagen als gemeinnützig anerkannte Verein auf seiner HP selbst mitteilt.

Um ein stattliches Sümmchen für die gute Sache zusammenzubekommen, hat Fady seine Fans zum Plätzchenbacken geladen, wie RTL zu berichten wußte:









Wer also zu Weihnachten noch eine gute Tat frei hat, dem sei als ein Quantum Menschlichkeit eine steuerlich abzugsfähige (dieser Hinweis ist bei libertären Lesern unerläßlich) Spende an den Verein Blessed e.V., dem ich selbst auch aus Überzeugung beigetreten bin und für den ich mich hiermit persönlich verbürge, wärmstens ans Herz gelegt! Spendenkonto:

Berliner Volksbank
BLESSED e.V.
Konto: 211 342 4004
BLZ: 100 900 00
BIC Code: BEVODEBB
IBAN: DE11 1009 0000 2113 424 004

Wer sich selbst noch etwas Gutes tun möchte oder einem lieben Menschen ein in der Zeit der großen Gefühle ein ganz besonderes Geschenk machen möchte, kann garantiert nichts falsch machen, wenn er zu einem musikalischen Leckerbissen greift: Die neue Single „Amazed“ von Kuschelkaiser Fady und die Neuauflage seines Albums „Blessed“ mit 6 neuen Titeln (darunter auch zwei Weihnachtssongs in unverwechselbarer Fady-Art) ist genau das Richtige, um es sich an langen Winterabenden vor dem Kamin behaglich und „huschelich“ (wie meine Oma immer sagt) zu machen.

Pars pro toto zwei seien an dieser Stelle zwei Kurz-Rezensionen begeisterter Hörerinnen wiedergegeben:

"Der neue Song Amazed von Fady Maalouf geht direkt unter die Haut. Mit seiner tiefen, gefühlvollen Stimme interpretiert er diese Ballade wie niemand zuvor. Diese Ausnahmestimme benötigt keine Special Effects. Fady pur ist der reine Hochgenuss."


Und eine andere bemerkt treffend:


"'Amazed' ist an sich schon ein schöner Song, der aber erst durch Maaloufs Interpretation so richtig zum Leben erweckt wird. Wenn Fady singt - bei einer Ballade wie "Amazed" kommt das natürlich am besten zur Geltung - dann schickt er seine Zuhörer auf eine innere Reise. Seine volle Stimme und die leidenschaftliche Interpretation erzeugen spontan Bilder, Träumereien, Emotionen, Geschichten - sowohl im Herzen wie im Kopf. Unmöglich davon nicht berührt zu werden. Maaloufs Art zu singen ist wie Champagner: Beim Einfüllen, bzw. Anhören prickelt und perlt es unaufhörlich. Auch bemerkenswert: Je öfters man sich "Amazed" anhört, umso mehr gewinnt es an Wirkung."


Kaufbefehl!

Donnerstag, November 20, 2008

Gipfeltreffen der Supertalente

Am Samstagabend gibt es um 20.15 Uhr auf RTL ein Wiedersehen mit meinem Habibi Fady Maalouf. Fady wird einen Gastauftritt in der Show „Das Supertalent“ haben, in der diesmal 12 Kandidaten um den Einzug ins Finale gegeneinander antreten. Darunter befinden sich neben den bei Castingshows wohl unvermeidlichen Sozial-Exhibitionisten und Kuriositäten auch ein paar echte Begabungen, die es verstehen, das Publikum zu fesseln, zu faszinieren und zu frenetischen Beifallsstürmen zu animieren. Während die gesanglichen Darbietungen im Allgemeinen weder mit den DSDS-Mottoshows noch mit dem englischen Pendant „Britain's Got Talent“ (das immerhin einen Paul Potts hervorgebracht hat) mithalten können, bringen es Teilnehmer aus anderen Bereichen zu wahren Höchstleistungen in ihrem jeweiligen Metier.




Als besonders herausragend ist mir dabei Christoph Haese, ein außergewöhnlicher junger Akrobat aus Berlin aufgefallen, der am Trapez (ohne Netz!) ein solches Maß an körperlicher Geschicklichkeit beweist und durch seine erstklassige Performance besticht, die nicht nur einen Bewegungslegastheniker wie mich einfach nur in blankes und ehrfurchtvolles Erstaunen versetzt. Hier noch einmal der Auftritt des Körperkünstlers (der schon in jungen Jahren seine besondere Begabung als Tänzer entdeckte und die künstlerische Laufbahn einschlug) aus dem letzten Casting:









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Keine Frage, Christoph Haese gehört ohne jeden Zweifel ins Finale! Darum heißt es am Samstag wieder einmal Anrufen! Anrufen! Anrufen!


Als ich das letzte Mal auf meinem Blog dazu aufrief, einem talentierten jungen Künstler durch Votings dabei zu helfen, seinen Traum zu verwirklichen, war das der Grundstein für eine vielversprechende Karriere. Inzwischen hat Fady, der in den letzten Wochen wieder jede Menge Konzertauftritte, Fernseh- und Radiotermine zu absolvieren hatte, aber es sich dabei auch nie nehmen läßt, eng auf Tuchfühlung mit seinen Fans – seiner „second family“ – zu gehen, bereits seine zweite Single produziert, die diesen Freitag auf den Markt kommt. Sie trägt den Titel „Amazed“ und ist, wie wir es ja von Fady erwarten, eine traumhaft schöne Ballade, die einmal mehr seinen Ruf als unangefochtenen Meister seines Faches und facettenreichsten Sänger, der jemals eine deutsche Castingshowbühne betrat, befestigt.




Das Online-Portal Letmeentertainyou.de schreibt über den Superstar der Herzen:

Bei „Deutschland sucht den Superstar“ wurde Fady Maalouf Zweiter. Jetzt sieht es aber ganz danach aus, als würde er eine größere Karriere als Gewinner Thomas Godoj machen. Sein Cover des amerikanischen Country-Hits „Amazed“, der schon von der Band Lonestar und Tim McGraw gesungen wurde, dürfte zum Fest der Liebe in die Charts einschlagen.



Dem Prädikat „Balladenkönig“ macht Fady damit alle Ehre und seinen Fans zusätzlich mit der flotten und eingängigen Uptempo-Nummer „Show me your Love“ als Bonus Track auf der Single und der New Edition seines Albums „Blessed“, das eine Woche später erscheint, eine riesige vorweihnachtliche Freude.



Fady Maalouf Amazed OFFICIAL VIDEO - MyVideo




Fady Maalouf - Show me your love - MyVideo




Wie immer man zu den Castingshow-Formaten der Privatsender stehen mag, ein Verdienst kommt ihnen allemal zu: Wer es satt hat, im deutschen TV-Showbizz – vor allem im zwangsgebührenfinanzierten (!) – seit 20 oder 30 Jahren im wesentlichen immer die gleichen Gesichter zu sehen, die nicht selten am Ende ihrer Kunst sind, dem sind junge Talente, egal ob in Popmusik, Artistik oder einem anderen Genre des Entertainments eine willkommene und wohltuende Abwechslung.

Darum: Bühne frei für Fady Maalouf und Christoph Haese!

Montag, September 01, 2008

Fady Maalouf in concert!


Fady Maalouf Live Konzert Weingarten Ravensburg - MyVideo


Endlich ist es soweit: mein DSDS-Favorit der ersten Stunde Fady Maalouf gibt sich nach den überaus erfolgreichen Debüts seiner ersten Tonträger (Single und Album mit dem gleichnamigen Titel "Blessed") nun auch in Live-Auftritten die Ehre. Nach einem fulminanten Auftakt im österreichischen Landeck, wo die Besucherzahlen alle Erwartungen der Veranstalter sprengten und die Resonanz der online-Zuschauer zwischendurch den Server von Powermoderator.tv zusammenbrechen ließ, wird der zweite Sieger der RTL-Castingshow und wahre Superstar der Herzen am Freitag, dem 5. September im württembergischen Weingarten bei Ravensburg ein einstündiges Live-Konzert geben und den Ermlandhof in einen sommerlichen Gefühlsrausch versetzen, ein Event, das ich mir auf keinen Fall entgehenlassen möchte.






Fady hat bekanntlich schon als Kind die Schrecken eines Lebens in einem von Krieg und Bürgerkrieg heimgesuchten Land am eigenen Leibe erfahren und ist über diese schweren Schicksalsschläge nicht zum Zyniker oder verbitterten Menschenverächter geworden. Im Gegenteil, die positive Energie und grundehrliche Herzlichkeit, die dieser junge Mann ausstrahlt, zieht Menschen aller Bildungsschichten und Altersgruppen in seinen Bann, darunter auch solche, die seiner Musik eher weniger abgewinnen können (was ihn nicht grämt, denn musikalische Ausdrucksformen, sagt er, seien wie Farben und es sei unmöglich, daß alle Menschen die gleiche Lieblingsfarbe hätten). Fernseh- und Radiomoderatoren erliegen längst reihenweise seinem natürlichen Charme, während vor allem kleine Kinder, wie ich selbst schon aus nächster Nähe beobachten konnte, zu Fady mit seiner heiteren Verspieltheit sofort einen emotionalen Zugang finden und Vertrauen zu ihm fassen. Nur wenige Erwachsene besitzen diese Gabe. Er ist tatsächlich ein guter Mensch - Kinder spüren so etwas.

Fady hat nicht vergessen, wieviele Hürden und Hindernisse er zu überwinden hatte, um seinem großen Traum von einem Leben als Sänger auf der Bühne einen entscheidenden Schritt näherzukommen. Er hat Not und Elend und Zerstörung als alltägliche Realtität kennengelernt und im Gegensatz zu den meisten bloggenden Schwätzern "pro-westlicher" Observanz weiß er, wie der Krieg wirklich schmeckt. Wohl auch deshalb möchte er sein nun in Deutschland gefundenes Glück teilen mit jenen Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Die Notlage einer jungen libanesischen Frau und ihrer Familie, mit der Fady einige Jahre zusammen Modedesign studiert hatte, war für ihn die Initialzündung, mit Blessed e.V. einen Charity-Verein ins Leben zu rufen, der Menschen hilft, die direkter, schneller, unmittelbarer und unbürokratischer Unterstützung bedürfen. Geographische Schwerpunkte der Hilfsprojekte bilden bis jetzt neben Fadys Heimat Libanon (wo unter anderem nicht detonierte Streumunition noch immer Menschenleben gefährdet) vor allem Afrika, wo man eng mit Misereor zusammenarbeitet.

Ich selbst habe mich dem noch in Gründung befindlichen Verein ebenfalls angeschlossen und möchte jeden meiner Freunde dazu ermuntern, es mir gleichzutun. So wie es für Libertarians nicht damit getan ist, staatliche Sozialpolitik wegen ihres Zwangs- und Entmündigungscharakters zu verdammen, sondern man selbst durch private Wohltätigkeit für unschuldig in Not geratene Mitmenschen auch etwas dazu beitragen sollte, den Staat überflüssig zu machen, so gilt auch hier, daß persönliches und frei-williges Engagement zu Notlinderung und die Erkenntnis, daß es die Maxime staatlicher "Entwicklungspolitik" ist, das Geld der Armen in den Reichen Ländern an die Reichen in den armen Ländern zu verteilen, in meinen Augen untrennbar zusammengehören. Der Kälte des Leviathan die Wärme individueller Mitmenschlichkeit entgegenzusetzen - das ist es, was ich unter compassionate libertarianism verstehe.

Was die vielen fleißigen Aktivposten von Fadys rühriger Underground-Fanbase (die dank ihrer Beharrlichkeit am Erscheinen seiner bisher veröffentlichten CDs einen nicht unerheblichen Anteil hat) besonders freuen wird: Das Erscheinen der nächsten Single-Auskopplung "Show me your love" ist bereits für Anfang Oktober vorgesehen. Meine ganz persönlichen Lieblings-Tracks auf Fadys Album sind übrigens "I love to sing with you again" und "Perfect", ein Titel, mit dem der crooner Fady sich als der deutsche Michael Bublé empfiehlt.

Freitag, April 25, 2008

Faszinosum Fady

Den inzwischen 29jährigen DSDS-Star Fady Maalouf, der mittlerweile zu den Top Five gehört, hatte am Beginn dieser Staffel eigentlich niemand auf dem Papier (außer mir, versteht sich). Pars pro toto sei zur Erinnerung noch einmal Thomas M. Stein, einer der Juroren aus der ersten Staffel, zitiert:

„Ein Hauch von Stimme – da muss man den Fernseher lauter machen, damit man alles hört. Leider fehlt Fady jegliche Kraft in der Stimme, um vorne mitzuspielen. Klingt als wäre die Batterie beinahe leer! Aber wenn er Glück hat, überlebt er durch die Gunst der Zuschauer.“


Mit diesem Hauch von Kompetenz mußte sich Stein denn auch schon vor längerer Zeit aus der Jurorenriege verabschieden. Inzwischen mausert sich der junge Libanese Fady Maalouf von Mottoshow zu Mottoshow mit starken, gefühlvollen Auftritten zum heimlichen Favoriten und mit seiner sympathischen und bescheidenen Art zum absoluten Publikumsliebling.



An diesem Samstag darf der charismatische Vollblutmusiker (der auch selbst komponiert) nun auch den Nachweis erbringen, daß es wohl ein wenig voreilig war, ihn in eine bestimmte Schablone pressen zu wollen. Eine Festlegung auf nur einen Musikstil wird nämlich der Bandbreite seiner künstlerischen Begabung keineswegs gerecht - auch wenn ihm als Balladenkönig tatsächlich keiner das Wasser reichen kann.


DSDS - 5. Mottoshow - Fady Maalouf - We have A dre… - MyVideo

Die Stuttgarter Nachrichten verleihen ihm schon das Prädikat Crooner - womit Fady sich in der illustren Gesellschaft so großer Namen wie Nat King Cole, Bing Crosby, Frank Sinatra, Dean Martin und Charles Aznavour wiederfindet.

Ob er letztlich die DSDS-Krone wird gewinnen können, hängt davon ab, ob sich Qualität bei RTL durchsetzt, was ja dann und wann schon mal vorkommen kann. Daß Fady jedoch bei seiner breitgefächerten Talentlage, seiner positiven Energie und vor allem seinem schon im Stahlbad der yellow press erprobten Stehvermögen so oder so eine glänzende Karriere als Musiker bevorsteht, das vorauszusagen erfordert weder Kühnheit noch hellseherische Fähigkeiten. Ein intaktes, vorzugsweise musikalisch geschultes Gehör ist hierzu völlig ausreichend.

Von diesem Mann wird man noch viel zu Hören bekommen. Nicht zuletzt auch auf diesem Blog!



DSDS - 5.Mottoshow - Fady Maalouf (der Einspieler) - MyVideo

Freitag, Juli 04, 2008

Kaufbefehl!

Die musikalische Entdeckung des Jahres 2008 - soviel steht für mich heute schon fest - heißt Fady Maalouf (hier auf dem Bild mit seinem Idol Celine Dion)! Daß dieser mit einer außergewöhnlichen Stimme und einem in Deutschlands Show-Business seinesgleichen lange suchenden Charisma gesegnete junge Mann jetzt endlich die mehr als verdiente Chance bekommt, mit seiner Musik die Herzen der Menschen zu erreichen - auch und gerade derjenigen Liebhaber guter Musik, die sich aus nachvollziehbaren Gründen nicht auf Castingshows einlassen möchten - ist ein Grund zur Freude! Seine heute auf den Markt kommende Single "Blessed", aus der Feder des internationalen Spitzen-Songwriterteams Jörgen Elofsson und Peer Astrom, ist ein echter Ohrwurm. Eine wunderschöne Ballade, bei der Fady wieder seine ganze Klasse zeigt und vor allem das große Gefühl in seiner Stimme voll zur Geltung bringt. Mit dieser besonderen Stimme, die für Poptitan Dieter Bohlen "einzigartig auf diesem Planeten" ist, kann er in unserer Seele feingespannte Saiten zum schwingen bringen, von denen wir oftmals zuvor garnicht (mehr) wußten, daß wir sie überhaupt haben. Sein zweiter Titel auf der empfehlenswerten Premium-CD "Will you still love me tomorrow" hat für mich klar das Zeug zum Sommerhit dieses Jahres und macht jetzt schon Appetit auf das noch in diesem Monats ebenfalls erscheinende Debüt-Album. Was Fady Maalouf neben seinem Talent so einzigartig macht, hat DSDS-Juror Bohlen mal in einem Bunte-Interview auf den Punkt gebracht: "Fady ist durch den Erfolg noch netter geworden." Tatsächlich erlebe ich ihn bei jeder Begegnung immer als ausgesprochen herzlich, unglaublich bescheiden und von einer tiefen Dankbarkeit, die den Gesprächspartner gelegentlich schon verlegen macht. Für Fady, der lange Zeit keineswegs auf der Sonnenseite des Lebens stand, ist nichts selbstverständlich. Er ist im persönlichen Umgang unkompliziert, wohltuend allürenfrei und kokettiert gerade darum nicht mit einer bemüht wirkenden Lässigkeit, die jenen Hochmut kaschieren soll, den man sonst häufiger bei Leuten anzutreffen pflegt, die über Nacht zu Berühmtheiten werden. Fady ist auch nicht bereit, sein zum Teil recht kindlich-verspieltes Wesen zu verbergen. Komme was da wolle: er ist und bleibt er selbst und hört vor allem auf sein Herz. Das ist das Geheimnis seines Erfolges, den er quer durch alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten hat.

Fady hat natürlich auch den Vorteil, daß er die deutsche Sprache, deren Grundkenntnisse er populären Comicfiguren verdankt, noch nicht gut genug beherrscht, um sie durch Allgemeinplätze und Fertigsatzpampe zu schänden, was seine Authentizität verstärkt. Seine bisweilen putzigen Formulierungen und Wortschöpfungen sind bei seiner seit DSDS wachsenden Fangemeinde längst das absolute Highlight und ich selbst gehe davon aus, daß es nicht mehr lange dauern wird, bis die Duden-Redaktion etwa das "Alleinkind" in den deutschen Wortschatz verbindlich aufnimmt.

Seine Fans haben ja bereits deutlich gezeigt, daß sie in ihm keine Sternschnuppe sehen, sondern einen angehenden Weltstar! Wer solche Fans im Rücken hat, für den kann es nur steil aufwärts gehen - und das ist ihm auch zu wünschen!

Meinen geschätzten Lesern lege ich den Kauf von Fadys CDs ans Herz! Mich trägt seine Musik jedenfalls davon in eine Welt, in der ich den ganzen Ärger, der einen freiheitsliebenden Kritiker der Zeitläufte tagtäglich so umtreibt, einfach mal vergessen kann. Was von Zeit zu Zeit notwendig ist, um nicht an dem ganzen etatistischen Wahnsinn, der um uns herum passiert, restlos zu verzweifeln.

Fady Maalouf tritt übrigens an diesem Sonntag dem 06. Juli um 11.00 Uhr im ZDF-Fernsehgarten auf!

Damit verabschiedet sich mein Blog in eine zweimonatige Sommerpause und wünscht allen Lesern viel politikfreie Zeit zum Selberleben!

Dienstag, Mai 27, 2008

Das war's. Noch lange nicht!

DSDS war nicht umsonst! Und in meinem Falle auch nicht kostenlos, aber sei's drum. Mit Fady Maalouf, der für mich die musikalische Entdeckung des Jahres bleibt, gibt es schon morgen abend im ZDF um 23.15 Uhr ein Wiedersehen bei Kerner!

Mein geschätzter Blogger-Kollege Felix del Mar, für dessen freundliche Worte ich an dieser Stelle einmal ausdrücklich danken möchte, braucht sich auch keine Sorgen zu machen: meinem Habibi wird auf diesem Blog auch in Zukunft der Platz eingeräumt, der dem Superstar der Herzen zukommt.

Wer zu Fadys weiteren Plänen gerne auf dem laufenden bleiben möchte, dem sei an dieser Stelle wärmstens seine offizielle Fanpage www.Fady-Maalouf.net anempfohlen!

Desweiteren möchte meinen geneigten Lesern und Freunden die erste Single "Blessed" dieses jungen Künstlers ans Herz legen, die Ihr bei Amazon bereits vorbestellen könnt.

Böse Blogger haben keine Lieder. Darum auf vielfachen Wunsch hier noch einmal die musikalischen Leckerbissen des letzten DSDS-Finales vom 17. Mai:



dsds 2.Fady in HDTV - MyVideo



dsds 2.Fady in HDTV - MyVideo



dsds 2.Fady in HDTV - MyVideo



DSDS - Finale - Duett: Fady und Thomas - My Way - MyVideo


Und als "Kirsche auf dem Kuchen" hier noch eine Grußbotschaft von Fady himself:




Sobald ich erste Konzerttermine weiß, werde ich die natürlich auch auf meinen Blog stellen. Als Fady-Fan der ersten Stunde werde ich auch weiterhin am Ball bleiben! Ehrensache!

Dienstag, April 29, 2008

Weltklasse

wird Fady Maalouf auch von Julien Germain attestiert:

Fady Maalouf in Höchstform

Keiner der Nachwuchskünstler bei der Talentshow “Deutschland sucht den Superstar” hat in letzter Zeit so viel Aufsehen erregt wie Fady Maalouf. Dabei aber ging es bei Weitem nicht nur um seine gute Stimme. Das Kind aus dem Libanon, das schwere Zeiten des Krieges über sich ergehen lassen musste, darf in Deutschland endlich wieder die Sonne aufgehen sehen. Und das mit Recht. Denn dieser junge Mann besitzt eine solch klang- und kraftvolle Stimme, als hätte er ein ganzes Orchester verschluckt. Seine fady-typischen Gesangsvibrationen unterstreichen dies mehrfach wie eine unbezahlbare Stradivari-Geige und lassen den Zuhörer von einer friedlicheren Welt träumen, die wir doch alle so nötig hätten.

Fady hat Weltklasse

Vor seinem letzten Auftritt im Kölner Coloneum hatte Maalouf vom Kaffeetrinken einen Koffein-Schock erlitten und brach zusammen. Somit hatte er keine Möglichkeit mehr, seine musikalischen Beiträge gebührend zu proben. Jury und Zuschauer aber honorierten seine Bühnenpräsenz ohne Abstriche, während Fadys Leistungen, selbst unter Berücksichtigung aller kleinsten Fehler, bereits Weltklasse erzielte. Für diesen Jungstar ist eines gewiss: Er ist schon heute Superstar, weil er seinen Weg meistern wird. Dass dem so ist, sahen wir an der Tatsache, dass Fady Maalouf von Beginn an eine kontinuierliche und zudem gesteigerte Leistung zeigte.

Sonntag, Oktober 26, 2008

And the Winner is: Fady Maalouf!

Mit der Ballade "Blessed", die Deutschlands wahrer Superstar Fady Maalouf das erste Mal beim DSDS-Finale am 17. Mai in Köln vor einem Millionenpublikum präsentierte, hat er sich buchstäblich in die Herzen der Menschen gesungen. Heute wurde der "Sommerhit 2008" von Fleurop offiziell mit einem Preis und natürlich einem riesigen Blumenstrauß ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch an meinen Habibi auch von dieser Stelle aus!

Doch Fady ruht sich nicht auf den Lorbeeren aus. Zwei neue Hits hat schon wieder in der Pipeline, einen davon - "Show me your Love" - stellte er kürzlich in der "Aktuellen Schaubude" vor, den anderen - "Amazed" - auf der Jugendmesse heute in Berlin. Beide erscheinen am 21. November als Doppelsingle!



Fady Maalouf *Aktuelle Schaubude am 10.10.2008* - MyVideo

Dienstag, September 09, 2008

Mehr als nur ein sonniges Gemüt

Wer immer noch Fady Maalouf in eine bestimmte Schublade pressen möchte, ihn als braven, netten, konturenarmen und etwas schmalzigen Schwiegersohnverschnitt einordnet, dürfte spätestens in dem Moment seine Klischees beerdigen müssen, wenn er diesen begnadeten, mit einer kraftvollen, ausdrucksstarken und sehr variablen Stimme gesegneten Sänger einmal auf einem Live-Konzert erlebt. Ebenfalls der Demontage liebgewonnener Vorurteile förderlich erweist sich ein Interview, das Fady dieser Tage mit Markus Stratmann auf NDR 1 Welle Nord geführt hat, und in dem man ihn als einen überaus ernsthaften, künstlerisch sehr anspruchsvollen und bisweilen erfrischend prononcierte Statements abgebenden Zeitgenossen erlebt, dessen ausgereiftes Urteilsvermögen sich auf eine beachtliche Lebenserfahrung stützt. Neben seiner bewegten Vita spricht er auch sehr offen über seinen Glauben und seine Lebensphilosophie und seine deutsche Seite als neuentdeckten Teil seiner Identität. Und darüber, daß es wenig Sinn macht, in einem Land leben zu wollen, dessen Sprache man nicht sprechen möchte.

Vor Fady kann man in der Tat nur den Hut ziehen; er selbst hat derweil den seinen schon gezogen, um mit seinem Hilfsverein Blessed e.V. durch die Versteigerung seiner durch DSDS berühmt gewordenen Kopfbedeckung ein bißchen Licht ins Dunkel zu bringen und einem kranken 7-jährigen Jungen eine Therapie zu ermöglichen.

Samstag, April 19, 2008

Isch habe Haut von Gans

"Your Song" von Elton John in einer Interpretation von Fady Maalouf. Enjoy! Und ruft heute abend bei DSDS an für ihn, denn der hochtalentierte junge Mann hat am Sonntag Geburtstag!


Fady Maalouf-Your Song - MyVideo


Sorgen wir dafür, daß der Top-Favorit und King of Emotions noch lange seinen Platz an der Sonne verteidigen kann:


Fady Maalouf - Schnulzenkönig (für mich nicht) - MyVideo

Montag, März 31, 2008

Fadys Credo

Auf die Frage "Was würdest du niemals tun?" ist seine erste Antwort: "In den Krieg ziehen." Eingedenk der von harten Schicksalsschlägen und traumatischen Kriegserfahrungen geprägten Kindheit des DSDS-Favoriten Fady Maalouf ist das mehr als verständlich. Der gefühlvolle Sänger hat, im Gegensatz zu all den wohlbestallten Muttersöhnchen, die die "pro-westliche" Bloggerszene bevölkern, buchstäblich am eigenen Leibe erfahren, was Krieg wirklich bedeutet. Mehrfach wurde er als Kind im Libanon durch Bomben schwer verletzt, physische und seelische Narben haben bis heute ihre Spuren hinterlassen. Gegenüber der Welt erzählt er von dem, was er in seinem jungen Leben bislang durchlebt und durchlitten hat, und davon, wie sehr ihm die Musik dabei geholfen hat, das Erlebte zu verarbeiten.

Wenn Deutschland der Ort wäre, in dem nicht nur sein riesiges Gesangstalent entdeckt und gefördert würde, sondern auch Fady Maaloufs großer Traum von einer Musikerkarriere in Erfüllung ginge, dann wäre selbst ich wieder einmal stolz auf mein Land!


Nächster Auftritt von Fady ist übrigens am Samstag, dem 5. April in der RTL-Sendung "Deutschland sucht den Superstar" um 20.15 Uhr.

Freitag, Oktober 10, 2008

Eindeutiges Votum: Fady im Duett mit Xavier Naidoo

Satte 64 Prozent der Fernsehzuschauer des Kölner Musiksenders VIVA wünschen sich laut einer Umfrage im Viva-Text ein Duett von Xavier Naidoo mit Fady Maalouf. Wenn es dazu käme, wäre das in der Tat ein sehr vielversprechendes Projekt. Für ein aufstrebendes Talent wie Fady, der ja schon bei DSDS mit "Und wenn ein Lied" von Xavier Naidoo überzeugte, ist der bekannteste und erfolgreichste der Söhne Mannheims, der auch schon mit Udo Jürgens und Erkan Aki, zwei von mir sehr geschätzten Künstlern, zusammengearbeitet hat, ein idealer Gesangspartner.







Donnerstag, Mai 21, 2009

Fadys "German Dream"

Am vergangenen Wochenende sorgte mit Alexander Rybak ein junger Mann mit weißrussischen Wurzeln für den größten Triumph, den Norwegen jemals bei einem Grand Prix der Eurovision feiern konnte. Er stand wenige Jahre zuvor im Finale des norwegischen Pendants von "American Idol" und heute ist der einstige Castingstar mit "Migrationshintergrund" aus der norwegischen Musikszene nicht mehr wegzudenken, er ist spätestens seit Samstag das Idol einer ganzen Nation.

Auch wir in Deutschland können uns glücklich schätzen, verfügen wir doch über ein vergeichbares Ausnahmetalent, einen jungen Mann, der erst vor wenigen Jahren aus dem Libanon hierher kam, dabei seine deutschen Wurzeln (wieder-)entdeckte und der ebenfalls über eine quotenstarke Castingshow populär wurde.


Die Rede ist von Fady Maalouf. Er gehört zu jener Sorte Zuwanderer, die nicht in unsere Sozialsysteme, sondern in unsere Herzen eingewandert sind. Was er heute zu sagen hat, ist schon eine Liebeserklärung an seine neue Heimat:



“Die Leute sprechen immer nur vom “american dream” – ich finde aber, dass der “german dream” viel toller ist. Deutschland ist ein Land, in dem wir die Chance haben, unsere Träume zu leben! Das geht hier, dafür bin ich ein Beispiel und ich würde mich freuen, wenn ich ein paar Jugendliche auch motivieren könnte, was zu tun. Sie können es schaffen! [...] Ich möchte Deutscher werden, ich möchte Deutscher sein.”


Nachdem Fady schon vor einigen Monaten in der "Zeit" ein kluges Statement zum Thema Migration abgegeben hat, wird er sich heute abend bei Maybritt Illner zu Wort melden: um 22.15 Uhr im ZDF.


Dienstag, Oktober 07, 2008

Frankfurter Nächte sind lang

aber aufregend! Den günstig liegenden Feiertag in der letzten Woche nutzte ich mal wieder, um meiner liebsten Freizeitbeschäftigung nachzugehen: zum Besuch eines Fady-Maalouf-Konzerts, diesmal zu nachtschlafener Zeit im Frankfurter Nordwest-Zentrum. Bilder von diesem außergewöhnlichen Event gibt es auf der Seite von Eva Lugger Entersound.net, Video-Mitschnitte (als kleine Entschädigung für die Daheimgebliebenen) gibt es dank einer bemerkenswert rührigen Fanbase hier, Erlebnisberichte von Fans findet man hier und hier und Pressenotizen hier und hier.

Am Freitag, dem 10.10. tritt der neue Liebling der Nation Fady Maalouf übrigens um 21.15 Uhr in der "Aktuellen Schaubude" im NDR-Fernsehen auf. Möglicherweise stellt er dort schon seinen nächsten Hit "Show Me Your Love" vor.

Mittwoch, April 28, 2010

Ich bereue nichts

was ich 2008 zum Faszinosum Fady geschrieben habe. Fady Maalouf war der Beste! Dabei bleibe ich, auch wenn ich inzwischen längst kein eingefleischter Fan mehr bin. Seine Musik höre ich trotzdem noch gern.

Dienstag, Juni 17, 2008

We are truly blessed!

Einen Monat nach der Weltpremiere seines ersten Songs "Blessed" hat Fady Maalouf, der eigentliche Superstar, mit dem Start der Single einen furiosen Auftakt hingelegt. Seit gestern ist nun auch der teilweise im Schloß derer zu Schaumburg-Lippe und dem dieses Anwesen umgebenden Zauberwald gedrehte Clip draußen - Romantik pur! Auch wenn ich politisch und ideengeschichtlich sicher kein Romantiker bin, in der Musik (und auch der Malerei) bin ich ihr sehr zugetan!



Fady Maalouf - Blessed Offizielles Video - MyVideo


Ab 4. Juli ist die Single dann in den Läden erhältlich! Ihr könnt sie aber auch gleich ganz bequem bei Amazon vorbestellen:




Lilia Markova, eine Leserin meines Myspace-Profils hat dafür sehr schöne Worte gefunden:


"What should I say?.. WOWOWOowowowonderful, heavinly, breathtaking, noble; the voice and pictires are of soaring and radiant beauty.I'm so proud of this amazing artist, what a strong personality behind this childish tenderness..The clip shows a mature star born for the stage, and camera just loves this face. Just gorgeous!"

Montag, März 24, 2008

Meine 2 Cents zum "Migrantenstadl"

DSDS am Samstag: die Abwahl von Soul-Queen Sahra in der 2. Mottoshow ist ein Skandal! Gott, wie ich diese menstruierenden, kreischenden, Zahnspangen tragenden Siebtklässlerinnen hasse, die da ihr Taschengeld in diese Inthronisierung des Nichts "Benny" anstatt in Clearasil investieren! Dieser schambefreite Gnom hat anschließend auch noch die Backen aufgeblasen und die Schuld bei den DSDS-Coachs gesucht! Vor der Kamera! Gestern bei Frauke Ludowig redete er sich gleich nochmal in einer langen Sequenz um Kopf und Kragen, als ob die Peinlichkeit vom Samstag nicht schon gereicht hätte! Ich glaube, der hat echt 'nen Loch in der Wanne. Aber weil er halt der letzte noch verbliebene Deutsche ist, wird er wohl auch von deutschnationalen Brüllaffen gewählt, damit er solange wie möglich drin bleibt.

Dieser Collins Owusu ist ja ein lieber Kerl und als Rummelplatz-Conferencier wäre er sicher auch ganz lustig. Oder als Animateur in einem Teppichhaus oder All-inclusive Hotel. Aber auf den Brettern die die Welt bedeuten??? Er singt ja in einem Gospelchoir, und nicht umsonst verglich der große H. L. Mencken methodistische und baptistische Stimmungskanonen mit Zirkusclowns, die die geistig Minderbemittelten bei Laune halten.

Rania ist mit ihrem Rehlein-Blick auch nicht wirklich überzeugend (das Beste an ihr war Fadys Bemalung).


Linda - starke Röhre, aber schwache Nerven. Sollte mit dem Karrierestart noch 2 Jahre warten.

Stella - charmant und durchaus begabt - hat aber nach Benny Herd auch die stärkste Fanbase in Deutschland: alle "Spaghettifresser" (unvergessen: Karl Moik, der sich damit eigentlich als PFS-Referent längst qualifiziert haben müßte) ;-)

Monika: Hammerstimme! Von der Lady bin ich ein Fan, die hat auch a bisserl den Schmäh. Des Maderl mog i!

Thomas: ein klasse Typ mit Ecken und Kanten und vor allem einer, dem ich es wirklich gönnen würde.

Fady: für mich der heißeste Anwärter auf den Thron. Sieht ja auch schon aus wie ein Prinz und hat ein Feeling in der Stimme, das nicht nur Schnulzenschlampen wie mich dahinschmelzen läßt. Den jungen Libanesen, der erst seit knapp einem Jahr in Hamburg lebt, könnte ich mir wegen seiner klassischen Stimmlage auch im Musical-/oder Chansonfach vorstellen. Dabei spricht er erst seit 10 Monaten deutsch (Mark Twain: "Nur Tote haben genug Zeit, diese Sprache zu lernen.") Außerdem ist er der einzige Teilnehmer dieser DSDS-Staffel, der von der Presse bislang so richtig übel rangenommen wurde. Aber auch diese Feuerprobe hat er bravourös bestanden, Nerven behalten und sich von Show zu Show gesteigert.


Wenn also die letzten 3 am Ende des Tages Monika Ivkic, Thomas Godoj und Fady Maalouf hießen, die dann das Rennen unter sich ausmachen, wäre das das RICHTIGE Ergebnis. Aber seit wann entscheiden Mehrheiten richtig?

Hier der nach Bohlens und meiner übereinstimmenden Meinung beste Auftritt der letzten Show: