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Samstag, September 12, 2020

Tränenloses Mitleid mittels vorgekaukelter Solidarität

 Solche Leserbriefe gibt es auch nur noch in Liechtenstein: 


 "Der Landtag stimmte vergangene Woche den Ansuchen des Netzwerkes für Entwicklungszusammenarbeit zu, das in einer Petition in seinen Sorgen um die Menschen in armen Ländern einen ausserordentlichen Beitrag von einer Million Franken für humanitäre Coronahilfen forderte. Grundsätzlich ist es ehrwürdig, wenn sich Menschen für die Ärmsten einsetzen. Die Geschichte der staatlichen Entwicklungshilfe an Regierungen armer Länder hat leider bewiesen, dass sie viele negative Aspekte in sich birgt. So wurde die vergangenen Jahre durch Entwicklungshilfen die Korruption in vielen Entwicklungsländern massivst befeuert. Auch wurden mittels Entwicklungsgeldern Systeme und Regierungen am Leben gehalten, die eigentlich für die Armut der Menschen in diesen Ländern die Verantwortung tragen. Die Forderung der Petitionäre ist insofern zu hinterfragen, da sie an unfreiwillig Gebende gerichtet ist. Eine doch sehr bequeme Seite, die man mit einer Politisierung der Wohltätigkeit verfolgt. Man braucht sich die Hände nicht schmutzig zu machen. Statt in die eigene Tasche zu greifen, kann sich jedermann tugendhaft und hochmoralisch mit der Forderung solidarisieren, den Steuerzahlern unfreiwillig zu verpflichten. Um es mit den Worten des bekannten Theologen und Rechtsgelehrten Louis de Molina zu umschreiben: «Almosen sollten aus privaten und nicht aus öffentlichen Geldern gegeben werden.» Aus einer ehrenhaften freiwilligen Karitas wird ansonsten ein «Zwangsbereich mit Diebstahl am Steuerzahler». «Ein tränen­loses Mitleid mittels einer vorgegaukelten Solidarität, die Inhalt und Wärme vermissen lässt», so schreibt Gerard Radnitzky. Eine staatlich verordnete Moral ist ein Widerspruch in sich und grenzt an Unmoral. Wenn eine Mehrheit glaubt, anderen die Vorstellung einer «guten Gesellschaft» aufzwingen zu wollen, handelt es sich um eine Verletzung des Rechtsstaates. Eine unfreiwillige «kollektive Solidarität» hemmt und untergräbt die wahre Solidarität. Es darf anerkannt werden, dass einige Organisationen des Netzwerkes der Entwicklungszusammenarbeit bis anhin eine sehr wertvolle Arbeit geleistet haben. Wäre es hier nicht angebracht gewesen, eigenverantwortlich Gelder von privater Seite zu sammeln? Damit würde das Netzwerk an Glaubwürdigkeit gewinnen. Ich bin überzeugt, dass gerade auch bei uns, sollten Gelder an wirklich bedürftige, durch Corona in Not geratene Menschen in den Entwicklungsländern gehen, eine grosse Spendenbereitschaft vorhanden ist. Immer höhere staatliche Entwicklungszahlungen zu fordern, mag oberflächlich das Gewissen beruhigen, aber hat nichts mit Nächstenliebe zu tun."

Sonntag, August 30, 2020

Solidarität mit Simon Dennenmoser



 

Ein Aufruf für einen Freund, der mehr ist, als ein Parteifreund, und den ich sehr gerne mitgezeichnet habe: 




"Liebe Freunde und Unterstützer,


unser Göppinger Parteifreund Simon Dennenmoser (29) steht abermals für sein AfD-Engagement unter Beschuss durch seinen Dienstherren.


Weil er unsere Bürgerpartei gegen die Anwürfe eines parteiischen Bundespräsidenten verteidigt hat, und weil er die verharmlosende Darstellung linksextremer Gewalt in Verlautbarungen des baden-württembergischen Innenministeriums monierte, überzieht man ihn derzeit nun schon zum zweiten Mal mit einem Disziplinarverfahren.


Für den jungen Familienvater, den wir alle kennen und schätzen als Leiter des LFA2, als Kreisrat und als AfD-Kreisvorsitzender von Göppingen ist das zeitlich, nervlich und finanziell eine ungeheure Belastung.


Um sich mit einem ausgewiesenen Fachanwalt gegen die Vorwürfe zur Wehr setzen zu können und um seine berufliche Existenz zu sichern, braucht er unseren Beistand, finanziell, aber auch ideell.


Damit Simon sich den besten anwaltlichen Beistand holt, den er kriegen kann haben sich Mitglieder des KV Göppingen als Zielmarke gesetzt, bis Mitte September 3000,-€ durch Spenden einzusammeln, die wir ihm dann übergeben werden.


Jeder der im Rahmen seiner Möglichkeiten spendet, stärkt damit ein patriotisch-solidarisches Kraftfeld, dass wir gerade in diesen Zeiten so dringend brauchen!


Jeder noch so kleine Betrag hilft!


Unser Ebersbacher Stadtrat Franz Köhler hat zu diesem Zweck heute bei seiner Hausbank ein Spendenkonto eingerichtet.


Ganz herzlichen Dank sagen vorab Franz Köhler, Dieter Volkmann, Michael Weller und Dietmar-Dominik Hennig"


Spendenkonto: Konto bei KSK Göppingen
Nr. 49110016
Iban: DE 60 6105 0000 0049 1100 16
Kontoinhaber: Franz Köhler
Skto: Spenden für Anwalts- u. Gerichtskosten





Freitag, Dezember 12, 2008

Ein Quantum Menschlichkeit

Da saß er nun, diese unbeschwerte Frohnatur Fady Maalouf und versprühte am vergangenen Mittwoch jede Menge Charme und Esprit im Leipziger Tonstudio des sächsischen Radiosenders PSR.
Als er schließlich nach launigem einstündigen Live-Interview zum nächsten Termin davoneilen mußte, ließ er ein Moderatorenpaar zurück, das offenbar schwer von meinem Habibi angetan war und zugleich traurig, daß der sympathische Studiogast so schnell wieder weg mußte und sich gegenseitig versicherte, daß man diesen netten Kerl auf jeden Fall bald mal wieder einladen müsse. Als Quantum Trost blieb den beiden nur die Schokolade, die der körperbewußte Shootingstar des deutschen Musikbusiness - ich vermute doch: schweren Herzens - zurückgelassen hatte. Eine typische Szene. Wo Fady hinkommt, fliegen ihm die Herzen zu, in seinen Händen werden die Menschen zu Wachs. Fadys unaufgesetzter Herzlichkeit vermögen sich nur die wenigsten zu entziehen. Manchmal schwer vorstellbar, daß dieses energiegeladene Bündel Lebensfreude schon härteste Zeiten durchlebte und als Kind des Krieges sehr viel Schrecken, auch am eigenen Leibe, erfahren mußte.

Umso mehr beeindruckt, wie er mit seinem schnellen Ruhm, seit er im Frühjahr sehr erfolgreich an einer Castingshow teilnahm, umgeht. Auch jetzt zeigt Fady keinen Hang zu Allüren oder auch nur die geringste Neigung zu Hochmut und Abgehobenheit. Im Gegenteil: kaum hatte er mit seiner ersten Hitsingle Blessed die Charts gestürmt, und einen Zipfel des Glücks ergriffen, wollte er diesen Segen sofort mit anderen Menschen teilen. Mit Menschen, die wie lange Zeit er selbst, auf der Schattenseite des Lebens stehen. Und so rief er „Blessed e.V.“ seinen eigenen Wohltätigkeits-Verein ins Leben, der schon viele gute Taten bewirkt hat und schnell, unbürokratisch und vor allem wohltuend politikfern überall hilft, wo Menschen in Not geraten sind. In der großen ZDF-Spendengala von Carmen Nebel vor zwei Wochen trug allein „Blessed e.V. mit Fady Maalouf“ stolze 5000 Euro zum Spendenrekord der Sendung bei. Besonders hervorzuheben ist das Engagement gegen die sogenannte Streumunition, die unter anderem erst im Jahre 2006 im letzten Krieg in Fadys Heimatland Libanon eingesetzt wurde- mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Hier will Fady mit Blessed e.V. in Kooperation mit Handicap International möglichst viele Opfer erreichen, wie der seit wenigen Tagen als gemeinnützig anerkannte Verein auf seiner HP selbst mitteilt.

Um ein stattliches Sümmchen für die gute Sache zusammenzubekommen, hat Fady seine Fans zum Plätzchenbacken geladen, wie RTL zu berichten wußte:









Wer also zu Weihnachten noch eine gute Tat frei hat, dem sei als ein Quantum Menschlichkeit eine steuerlich abzugsfähige (dieser Hinweis ist bei libertären Lesern unerläßlich) Spende an den Verein Blessed e.V., dem ich selbst auch aus Überzeugung beigetreten bin und für den ich mich hiermit persönlich verbürge, wärmstens ans Herz gelegt! Spendenkonto:

Berliner Volksbank
BLESSED e.V.
Konto: 211 342 4004
BLZ: 100 900 00
BIC Code: BEVODEBB
IBAN: DE11 1009 0000 2113 424 004

Wer sich selbst noch etwas Gutes tun möchte oder einem lieben Menschen ein in der Zeit der großen Gefühle ein ganz besonderes Geschenk machen möchte, kann garantiert nichts falsch machen, wenn er zu einem musikalischen Leckerbissen greift: Die neue Single „Amazed“ von Kuschelkaiser Fady und die Neuauflage seines Albums „Blessed“ mit 6 neuen Titeln (darunter auch zwei Weihnachtssongs in unverwechselbarer Fady-Art) ist genau das Richtige, um es sich an langen Winterabenden vor dem Kamin behaglich und „huschelich“ (wie meine Oma immer sagt) zu machen.

Pars pro toto zwei seien an dieser Stelle zwei Kurz-Rezensionen begeisterter Hörerinnen wiedergegeben:

"Der neue Song Amazed von Fady Maalouf geht direkt unter die Haut. Mit seiner tiefen, gefühlvollen Stimme interpretiert er diese Ballade wie niemand zuvor. Diese Ausnahmestimme benötigt keine Special Effects. Fady pur ist der reine Hochgenuss."


Und eine andere bemerkt treffend:


"'Amazed' ist an sich schon ein schöner Song, der aber erst durch Maaloufs Interpretation so richtig zum Leben erweckt wird. Wenn Fady singt - bei einer Ballade wie "Amazed" kommt das natürlich am besten zur Geltung - dann schickt er seine Zuhörer auf eine innere Reise. Seine volle Stimme und die leidenschaftliche Interpretation erzeugen spontan Bilder, Träumereien, Emotionen, Geschichten - sowohl im Herzen wie im Kopf. Unmöglich davon nicht berührt zu werden. Maaloufs Art zu singen ist wie Champagner: Beim Einfüllen, bzw. Anhören prickelt und perlt es unaufhörlich. Auch bemerkenswert: Je öfters man sich "Amazed" anhört, umso mehr gewinnt es an Wirkung."


Kaufbefehl!

Dienstag, September 09, 2008

Mehr als nur ein sonniges Gemüt

Wer immer noch Fady Maalouf in eine bestimmte Schublade pressen möchte, ihn als braven, netten, konturenarmen und etwas schmalzigen Schwiegersohnverschnitt einordnet, dürfte spätestens in dem Moment seine Klischees beerdigen müssen, wenn er diesen begnadeten, mit einer kraftvollen, ausdrucksstarken und sehr variablen Stimme gesegneten Sänger einmal auf einem Live-Konzert erlebt. Ebenfalls der Demontage liebgewonnener Vorurteile förderlich erweist sich ein Interview, das Fady dieser Tage mit Markus Stratmann auf NDR 1 Welle Nord geführt hat, und in dem man ihn als einen überaus ernsthaften, künstlerisch sehr anspruchsvollen und bisweilen erfrischend prononcierte Statements abgebenden Zeitgenossen erlebt, dessen ausgereiftes Urteilsvermögen sich auf eine beachtliche Lebenserfahrung stützt. Neben seiner bewegten Vita spricht er auch sehr offen über seinen Glauben und seine Lebensphilosophie und seine deutsche Seite als neuentdeckten Teil seiner Identität. Und darüber, daß es wenig Sinn macht, in einem Land leben zu wollen, dessen Sprache man nicht sprechen möchte.

Vor Fady kann man in der Tat nur den Hut ziehen; er selbst hat derweil den seinen schon gezogen, um mit seinem Hilfsverein Blessed e.V. durch die Versteigerung seiner durch DSDS berühmt gewordenen Kopfbedeckung ein bißchen Licht ins Dunkel zu bringen und einem kranken 7-jährigen Jungen eine Therapie zu ermöglichen.

Sonntag, Juni 15, 2008

Spendenaufruf für Vince Miller

Von Michael Kastner via Freiheitsfabrik:

Vince Miller ist Präsident und einer der Mitbegründer der ISIL (International Society for Individual Liberty). Gestern habe ich eine Rundmail von Chirstian Butterbach erhalten, die dazu aufruft, für Vince Miller zu spenden.

Vince befindet sich zur Zeit aufgrund einer ziemlich schlimmen Lungenentzündung im Krankenhaus. In der Lunge hatte sich so viel Flüssigkeit angesammelt, daß ein akuter Herzstillstand befürchtet wurde.
Die Kosten für die ärztliche Versorgung betragen einige tausend Dollar und Vince benötigt finanzielle Unterstützung, um die Behandlung im Krankenhaus bezahlen zu können.

Ich selbst habe Vince auf ISIL-Veranstaltungen kennengelernt und er gehört sicherlich zu den Menschen auf diesem Planeten, ohne die die Freiheit und die libertäre Idee viele Menschen nicht erreicht hätten. Vince hat ein Leben lang, ohne sich je selbst in den Vordergrund zu drängen, in den Dienst dieser Idee gestellt. Wer je das Glück hatte ihn zu treffen, hat einen überaus fleißigen und ruhigen, ja geradezu bescheidenen Menschen kennengelernt, der unermüdlich für seine seine Idee gearbeitet hat.

Ein großartiger Mensch. Er hat mir und vielen anderen sehr geholfen und jetzt braucht er die Hilfe jener, denen er so viel gegeben hat.

Etwas mehr zum Hintergrund diese Aufrufs und wo und wie man
spenden kann, findet sich hier:
http://freestudents.blogspot.com/2008/06/chance-to-do-something-good.html