Dienstag, Dezember 14, 2021
Die Anfänge, denen nicht gewehrt wurde.
Sonntag, Oktober 17, 2021
Ökonomische Sekundärerfolge wiegen nicht Verlust nationaler Grundsubstanz auf
Sonntag, Mai 30, 2010
Wir sind Lena!


Danke an dieser Stelle noch einmal an Alexander Rybak für den massiven Lena-Support im Vorfeld!

Von den anderen Teilnehmern hat Harel Skaat mit “Milim” am meisten Herzblut reingelegt, ich fand seine Gänsehaut auslösende Ballade ergreifend schön! Der junge Israeli ist mein Favorit gewesen. Daneben gefiel mir noch Didrik Solli-Tangen (Gastgeberland Norwegen) mit “My heart is yours” (auch wenn er gestern, anders als bei den Proben, stimmlich nicht ganz auf der Höhe war) und Tom Dice (Belgien) mit seinem wunderbar unprätenziösen “Me and my guitar” sehr gut. Ansprechend fand ich noch Dänemark (soll angeblich geklaut sein, aber lieber gut geklaut als schlecht erfunden!), Zypern und Irland. Harel und Didrik brauchen sich aber nicht ob der mäßigen Plazierung zu grämen: Balladen haben es beim "neuen" Grand Prix nun einmal schwer, selbst Altmeister Andrew Lloyd Webber erreichte mit der grandiosen Jade Ewen und "It's my time" "nur" Platz 5 im Vorjahr für das Vereinigte Königreich.
Mittwoch, Mai 19, 2010
Schamlose Eigen-Promo
"Dort wo die 68er liberal waren, waren sie nicht durchsetzungsstark, dort wo sie sich durchsetzten, waren sie nicht liberal. Durchsetzen konnten sie sich nur mit Teutonen-kompatiblen Trendverstärkern nach “mehr Macht” und “mehr Staat”. Daß sie alles in Unordnung gebracht hätten, ist ein Märchen. Sie haben die Ordnung objektiv stabilisiert, indem sie morsche Steine des alten Gebildes “Staat” durch neuere, stabilere ausgetauscht haben."
Zum Thema 68er aus libertärer Sicht sei an dieser Stelle ein Text von Stefan Blankertz "Der Erfolg des Scheiterns" dem geneigten Leser empfohlen!
Samstag, Mai 08, 2010
Die Neoliberalen und Neokonservativen fühlen sich mal wieder "befreit"
Ich für meinen Teil erinnere am heutigen 8. Mai mal taktloserweise daran, daß MEINE Vorfahren nach dem 8. Mai 1945 nahtlos in die nächste Diktatur überführt wurden. Und was die hochwohlgeborenen, sich bis heute in der besten aller Welten wähnenden Wessis anbelangt: die haben weder ein "First Amendment" noch andere amerikanische dortzulanden als UNANTASTBAR geltende Jeffersonianische Grundfreiheiten je geliefert bekommen, sondern eine muffig-restaurative Adenauer-Republik (mit Globke als Kanzleramtsminister!) und einem Grundgesetz, das Privateigentum zur Verfügungsmasse der Willkür der jeweiligen politischen Machthaber macht.
Man denke nur an die skandalöse Staatshehlerei im Zusammenhang mit den 45-49 enteigneten SBZ-Gütern durch Kohl/Waigel nach 1990!
Und an die Wiedereinführung von Hitlers Wehrpflicht durch die "bürgerlichen" Parteien in den 50ern!
Und an die Beibehaltung von Hitlers strenger Schulpflicht im freiesten Staat der deutschen Geschichte!
Befreit sind wir alle (Deutsche wie Nichtdeutsche) noch lange nicht! Erst am Tage des Endes aller Staatlichkeit! Vorher sich "befreit" zu fühlen ist eine obszöne Befindlichkeit, mehr nicht!
Dienstag, Dezember 01, 2009
Plebiszitäre vs. klerikal-judikative Unterdrückung? Was ist schöner?
Montag, November 30, 2009
Eine ausgeglichene Bilanz?
Bestes Beispiel: der von Radikalfeministinnen, christlichen Fundis und nationalkonservativen Stammtischbrüdern gemeinsam getragene Kampf gegen die Gebetstürmchen in der Schweiz, von denen die Eidgenossenschaft bislang ganze 4 (in Worten: vier!) zieren!
Fürs Protokoll: ich bin ein vehemtenter Gegner der Anti-Minarett-Initiative! Aber ich war auch schon ein Gegner des Antirassismus-Paragraphen, der vor allem auf dem Mist eines unspektakulär antiliberalen Freisinnigen gewachsen war!
In der Schweiz steht es jetzt 1:1!
Mit der Antirassismus-Strafnorm durften zunächst die Allochthonen das erhebende (und Staats-Loyalität erzeugende) Gefühl haben, den Autochthonen die Meinungsfreiheit einzuschränken (obgleich auch schon türkische Historiker mit dieser mittelalterlichen Maßnahme des Ausnahme- und Gesinnungsstrafrechts bedroht wurden) und damit den Staat zur Verfolgung ermächtigen. Jetzt im Rückspiel schränkten dafür die Autochthonen aus Revanche einem Teil der Allochthonen die Religionsfreiheit ein - und wieder wächst und gedeiht der Staat.
Die wahre Bilanz: Leviathan vs. Freiheit - es steht 2:0!
Und es gibt ja so viele Minderheiten, die sich prächtig tyrannisieren lassen um dem Staat stets die Augenblicksgefolgschaft von gesellschaftlichen Mehrheitskoalitionen zu garantieren, mal nennt man es Jugendschutz, mal Verbraucherschutz, mal Klimaschutz, whatever. Und mit jeder dieser Schutz-Dienstleistungen durch den monopolitischen Schutzanbieter - den Staat - wird der Auftragnehmer Staat gegenüber dem Auftraggeber Gesellschaft stärker. Etatismus ist das perfekte Verbrechen!
Mittwoch, Oktober 21, 2009
Recht ohne Staat
Montag, Oktober 19, 2009
Jasper von Altenbockum ist kein ef-Pseudonym!
Montag, Oktober 12, 2009
"Ludwig van Mieses"
Mittwoch, September 30, 2009
Wille und Wahrheit
Freitag, August 21, 2009
Im Internet kann man niemanden umbringen!
Nachtrag: Christian Hoffmann über den "größten Tatort der Welt"
Dienstag, Juli 21, 2009
Fluch der Parteipolitik
Von echten, das vom gouvernemental-korporatistischen Komplex getragene Staazi-System radikal infragestellenden Freibeutern sind die sich hochtrabend "Piraten" nennenden Parteigründer trotz hier und da aufblitzender Lichtblicke im ganzen so weit entfernt wie die brav in die Künstlersozialkassen einzahlenden Darsteller der Claus-Störtebeker-Festspiele von den gefürchteten baltischen Seeräubern des 14. Jahrhunderts. Was nicht heißt, daß man sie aus übergeordneten Gründen - die Entscheidungsschlacht um das freie Internet wird uns wohl vom bunten Heer seiner erklärten Feinde, von A wie Achmadinedschad bis Z wie Zastrow-Volker (O-Ton: "Es ist höchste Zeit, das Internet entschlossen zu zivilisieren, es Recht und Gesetz zu unterwerfen.") oder auch Zensursula, schon in Kürze aufgezwungen werden - nicht dennoch wählen muß!
Mittwoch, Juni 24, 2009
Iran - Das synchrone Schweigen zweier Meinungslager
Dienstag, Juni 09, 2009
FB-Statusmeldung II
Dominik Hennig plädiert für eine verschärfte zivilgesellschaftliche "Wehr-Pflicht": Jeder Bürger sollte verpflichtet werden, von "Wahl-Pflicht" schwadronierenden SPD-Dummbeuteln bei Feststellung eines solchen unverfrorenen obrigkeitsstaatlichen Rülpsers an Ort und Stelle 50 Stockhiebe zu verabreichen!
FB-Statusmeldung
Dominik Hennig hält den Niedergang der europäischen Sozialdemokratie nicht für ein rein tagespolitisches Ereignis, sondern metapolitisch für bedeutsam. Die soziale Frage des 21. Jahrhunderts wird sein, wie das INDIVIDUUM zu emanzipieren ist, nicht wie im 19. Jahrhundert das "proletarische" KOLLEKTIV! Die Antwort wird eine mutatis mutandis "anarchoide" resp. "linkslibertäre" sein. Oder es gibt eben keine Antwort. Kann auch sein.
Mittwoch, Juni 03, 2009
Kurras war, ist und bleibt ein Staazi
Und weil wir gerade bei verlogenen Diskursen sind: Die DDR, die ich als DDR-Kind schon "Scheißstaat" genannt hatte (und deswegen zum Direktor meiner Schule zitiert wurde!) einen Unrechtsstaat zu nennen, ist recht und billig - aber mit neubürgerlicher Attitüde ist es auch wohlfeil und dient offenkundig nur hochmütigen BRD-Systemlingen zur Selbstbeweihräucherung ("Wie haben wir es doch herrlich weitgebracht!"), die kaum weniger schwer zu ertragen ist, als die vor 20 Jahren am 7. Oktober abgehaltenen Paraden. Aus anarcho-libertärer Perspektive bleibt festzuhalten: Die DDR war, wie jeder Staat auf Erden, ein Unrechtsstaat, der gegenüber der BRD indes den Vorzug besitzt, nicht mehr zu existieren.
Samstag, Dezember 20, 2008
Schnauze voll von der BRD - Heute: Reinhold Würth
Sonntag, November 30, 2008
Ein Volk. Ein Reich. Ein Dieter.
Meine 2 Cents zum erwartbaren Ausgang der Supertalent-Farce: Bei RTL-Castingsoaps gewinnt üblicherweise NIE der Beste, sondern immer nur der Massentauglichste. Zu den Ingredienzen des Titelgewinns gehört zweierlei:
1. das Bedienen einer "antikapitalistischen Sehnsucht" (deswegen der unaufhaltsame Durchmarsch der Hartz IV-Heroes Thomas Godoj bei DSDS und Michael Hirte bei Supertalent; die Leute glauben anscheinend wirklich, sie könnten über Schröders Reformagenda ein Plebiszit abhalten, wenn sie bei RTL anrufen) und
2.) die Empfehlung des massensuggestiv äußerst wirksamen (und diese Rolle schamlos ausnutzenden) "Jurors" Dieter Bohlen. Dessen Steuerung des Publikumsempfindens war mal wieder ein Meisterstück in dem, was die Kommunikationswissenschaftler "framing" nennen.
Es funktioniert: Die Volksgemeinschaft übt sich beim Voting in Palavergehorsam gegenüber ihrem Führer. Denn was er da abgezogen hat mit der vorgehaltenen Moralpistole - wer nicht für Hirte anrufe habe kein Herz - das war einfach nur noch pure Nötigung!
Montag, November 03, 2008
Ein Gedicht zur Finanzkrise
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu
lachen, und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat
Kredite, und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der
Reigen - ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Das Gedicht wurde fälschlicherweise Kurt Tucholsky zugeschrieben. Wirklich verfasst wurde es von Richard Kerschhofer alias Pannonicus.