Freitag, Februar 25, 2022
Hans-Thomas Tillschneider: Institutionalisierte Kindesmißhandlung
Freitag, Januar 28, 2022
Alternatives Unabhängiges Fernsehen über Impfzwang-Proteste
Samstag, November 13, 2021
Brecht aus dem Wahnsinns-Reich der Lüge aus!
„[…] teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. […] Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.“ – Arnold Gehlen: Moral und Hypermoral
Samstag, Oktober 16, 2021
Freitag, September 18, 2009
Zwei Denkanstösse zum Wochenende
Wie der paternalistische Staat selbst zum "wohlmeinenden" Aggressor wird, der fortlaufend und ohne logische Begrenzung die Rechte des Individuums "zu seinem Besten" verletzt, thematisiert Christian Hoffmann anhand eines ebenso klugen wie beunruhigenden Thesenpapiers des Ökonomen Gilles Saint-Paul, welches dieser auf einer Tagung der MPS vorgestellt hat.Ein Land mit einer weitgehend entwaffneten Bevölkerung ist in erster Linie ein El Dorado für Kriminelle, ein sicheres Terrain für alle Arten von Ganoven, ein Operationsfeld, auf dem sie, solange sie per saldo nicht die Einkünfte des Staates schmälern, im Grunde ungestört und ungehemmt operieren können, wenn sie es einigermaßen geschickt anstellen. Den Befund, der übrigens auch von Hans-Hermann Hoppe und John Lott geteilt wird, hat jetzt der libertäre Blogger Sphairon ("Road to Rothbard" - schon der Titel seines Blogs erfreut mein Herz) in seinem sehr anschaulich geschriebenen und von mir der größtmöglichen Verbreitung für würdig befundenen Gastbeitrag für das Online-Magazin opponent.de noch einmal bravourös und pointiert der geschätzten Leserschaft präsentiert. Wünsche meinen Lesern mit diesen Lektüreempfehlungen ein der Vermehrung gewonnener Einsichten zuträgliches Wochendende!
Sonntag, Februar 01, 2009
Wäre Ulla Schmidt ein Auto, gäbe es für sie eine Abwrackprämie!
Donnerstag, April 03, 2008
Freiheit ist unteilbar!
Heute auf der Titelseite der “Welt”: Dänischer Mohammed-Karikaturist auf der Flucht vor Islamisten. Und: SPD-Politiker fordert einheitliches Rauchverbot in Deutschland. Beides hat nichts miteinander zu tun? Vielleicht doch: Hinter der Verfolgung des Karikaturisten und der Raucher steht das einheitliche Bevormunderdenken. Die einen wollen unsere Körper, die anderen unsere Seelen vor Gift schützen. Was ist wohl wichtiger? Und für den, der da meint, der Unterschied liege darin, dass der Raucher ggf. nur mit Bußgeld und nicht wie der Karikaturist mit dem Tode bedroht werde, den belehrt weiter hinten auf der Wissenschaftsseite folgender Hinweis eines Besseren: Eine Studie in Amerika hat ergeben, dass aufgrund des Rauchverbotes mehr Autounfälle passieren. Besucher von Bars mit Rauchverbot würden sich nach dem Trinken auf die Suche nach einem Etablissement ohne Rauchverbot machen. Was “natürlich” wiederum ein gutes Argument für ein einheitliches Rauchverbot ist. Am besten packen wir oben drauf ein einheitliches Alkoholverbot (die Lobby der Mafia bedankt sich). Tipp: Vor islamistischen Terror schützen wir uns am sichersten, indem wir selbst blasphemische Kunst verbieten (klammheimliche Freude der christlichen Kirchen ist garantiert).
“Wenn die Regierung uns vorschreibt, wann wir ernten, wird sie uns bald auch sagen, wann wir sähen müssen”, sagte Thomas Jefferson.
Freiheit ist unteilbar."
Donnerstag, Februar 07, 2008
Gemeinschaftsschädlinge
“Schlanke sind eine größere Last für die Gemeinschaft (= Staat) als Übergewichtige”, so steht es in der WELT. Begründung: Weil sie länger leben. Gleiches gilt auch für Raucher/Nichtraucher (war schon mal in den 1980er Jahren eine Schocknachricht).
Interessant ist, dass diese Version als “zynisch” abgetan wird, während die andere Argumentation Kopfnicken hervorruft: “Man (= Staat) muss was gegen Raucher (Übergewichtige, Skifahrer etc.) tun, weil die die Gemeinschaft (=Staat) so viel kosten.”
Aber beides entspringt dem gleichen kranken System. Und belegt meine alte These, dass nicht der Kapitalismus, sondern der Etatismus die Ökonomisierung des Lebens forciert.
Sonntag, Januar 06, 2008
DDR 2.0
Der radikal-liberale Blogger Karl Stritzinger (Freiheit. Markt. Recht.) hat schon vor ein paar Wochen ein umfangreichens Sündenregister der den Marsch in den Sozialismus im Gleichschritt beschreitenden classe politique erstellt, welches freilich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann. Es wird Zeit, daß mal jemand die Notbremse zieht! Periculum in mora!
Dienstag, November 20, 2007
John Stuart Mill oder Wie der Liberalismus auf die schiefe Bahn geriet
"John Stuart Mill ist schon ein Epigone des klassischen Liberalismus und, besonders in seinen späteren Jahren unter dem Einflusse seiner Frau, voll von schwächlichen Kompromissen. Er gleitet langsam in den Sozialismus über und ist der Urheber der gedankenlosen Vermengung liberaler und sozialistischer Ideen … alle Argumente, die zugunsten des Sozialismus geltend gemacht werden könnten, sind von ihm mit liebevoller Sorgfalt ausgearbeitet worden. Neben Mill gehalten sind alle übrigen sozialistischen Schriftsteller - auch Marx, Engels und Lassalle - kaum von Belang."
Ludwig von Mises
"Observing the effects of good intentionsis often a matter for bitter irony. Locke tried with his innocent-looking proviso to prove the legitimacy ownership and succeeded in undermining its moral basis. J.S. Mill thought that he was defending liberty, but what he achieved was to shackle it in strands of confusion."
Anthony de Jasay, Liberalism, Loose or Strict
Anknüpfend an die Neoliberalismus-Debatte, die vor einiger Zeit mal beim Liberalen Institut in Zürich geführt wurde, in der der Staazi-Ideologe Peter Ulrich sich vehement auf John Stuart Mill berief, hat jetzt Matt Jenny mit einer Untersuchung über "Liberalismus und Paternalismus in On Liberty" am liberalen Image des großen sozialdemokratischen Vordenkers ordentlich gekratzt. Bei Lichte besehen mündet Mills Denken in den "Sozialliberalismus" eines T.H. Green, der, vom deutschen Idealismus (Hegel, Fichte etc.) inspiriert, die paternalistisch-konservative Idee des Wohlfahrtsstaats à la Bismarck als Merkmal der Identität gegenüber den klassischen Liberalen ins Programm aufnahm. Der Name Mill markiert also die Scheidelinie zwischen striktem und beliebigem Liberalismus. Oder, wie schon 1992 Anthony de Jasay in der NZZ konstatierte: “Wozu noch Marx? Bentham und Mill genügen”
Gegen die Gefahr eines Hinübergleitens in die Denkstrukturen des Paternalismus ist indessen auch der heutige Liberalismus nicht gänzlich gefeit, wie die im Umfeld des renommierten libertären Journals "The Freeman" geführte Debatte um "Libertarian Paternalism" erweist. Auch da heißt es wachsam sein - und Flagge zeigen für einen anti-etatistischen und anti-paternalistischen Liberalismus!
Montag, Juli 02, 2007
Der Schalk im Nacken
Zu dem gelungenen Sozialexperiment kann man nur sagen: Chapeau!
Freitag, Juni 29, 2007
Der unlautere Lauterbach
Der totalitäre Ungeist schleicht wieder durch die Lande
Von Tobias Brendle
Die Rezension ist zwar ein Verriß, aber sie bleibt doch etwas zahnlos angesichts des Kalibers von Lauterbachs Machwerk. Immerhin redet er dort der Erziehungsdiktatur das Wort. Wenn er dann die Verweigerung der Eltern als "Kindesmißhandlung" behandelt sehen möchte, dann dürfte es nicht allzulange dauern, bis bie diesen daheim die Polizei vor der Türe steht. Schon ein kurzer Blick in die Geschichte zeigt, daß es immer die totalitären Staaten waren, die den Eltern ihre Kinder weggenommen haben. Und die Bürger dürfen ihre Entmündigung sogar noch aus der eigenen Tasche bezahlen, oder werden besser gesagt um das dafür nötige Geld per Steuern beklaut. Klar, daß dafür mal wieder die Einkommens- und Erbschaftssteuer herhalten muß, sind diese doch die Lieblings-Spielwiesen aller sozialistischen Umverteiler, um es "den Reichen" mal so richtig heimzuzahlen.
Offenbar glauben einige in der SPD, man könne die verlorengegangenen Wahl-Schafe dadurch zurückholen, indem man die gerade zum zweitenmal umbenannte Ex-SED mit ihren Sozialdemagogen noch links überholt. Eine verheerende Entwicklung. In Deutschland schleicht der totalitäre Ungeist wieder durch die Lande....
Mittwoch, Juni 27, 2007
Die Demaskierung eines Scharlatans
Freitag, Mai 11, 2007
Abspecken? Ja, den Staat!
Wie dem auch sei, das einzig gute an einer drastischen Verschärfung der Situation ist immer, daß die Lauen gezwungen werden, sich zu entscheiden. Entweder die Bürger dieses Landes specken ihren Staat ab - oder es läuft eben umgekehrt.
Christian Geyer hat in der FAZ vom 10.05. zum "Nationalen Aktionsplan" (das klingt in durch ein antitotalitäres Frühwarnsystem sensibilisierten Ohren schon ein wenig wie eine Mischung aus "Subotnik" und "Eintopfessen mit dem Führer") gegen die Dicken schon mal ein paar Überlegungen zur möglichen praktischen Umsetzung dieser staatlich verordneten Schlankheitskur angestellt, die dem, der ahnt, wohin die Reise gehen soll, keineswegs übertrieben erscheinen mögen:
„Hier sind, solange man noch nicht die Ausführungsbestimmungen der Eckpunkte kennt, der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wird es Hausbesuche von staatlichen „Fit statt fett“-Inspekteuren geben, die in der Küche nach dem Rechten sehen, im Kühlschrank Palmin, Pommes und Schlag-fit aufstöbern, in den Babyspeck der Kinder kneifen und auf dem Dachboden das Trimmrad checken? Wird nicht auf jeden, der da auf die Unversehrbarkeit seiner Wohnung verweist und etwas von Hausfriedensbruch murmelt, sogleich ein schrecklicher Verdacht fallen: der Verdacht, beim Nationalen Aktionsplan abseits stehen zu wollen und sich hinter verschlossenen Türen lieber weiter den Bauch vollzuschlagen? Was werden die Nachbarn sagen, wenn sie sehen, dass wir die „Fit statt fett“-Inspekteure nicht hineinlassen? Werden sie mit dem Finger auf uns zeigen und sagen: Die da haben etwas zu verbergen?“
