Donnerstag, November 20, 2008

Gipfeltreffen der Supertalente

Am Samstagabend gibt es um 20.15 Uhr auf RTL ein Wiedersehen mit meinem Habibi Fady Maalouf. Fady wird einen Gastauftritt in der Show „Das Supertalent“ haben, in der diesmal 12 Kandidaten um den Einzug ins Finale gegeneinander antreten. Darunter befinden sich neben den bei Castingshows wohl unvermeidlichen Sozial-Exhibitionisten und Kuriositäten auch ein paar echte Begabungen, die es verstehen, das Publikum zu fesseln, zu faszinieren und zu frenetischen Beifallsstürmen zu animieren. Während die gesanglichen Darbietungen im Allgemeinen weder mit den DSDS-Mottoshows noch mit dem englischen Pendant „Britain's Got Talent“ (das immerhin einen Paul Potts hervorgebracht hat) mithalten können, bringen es Teilnehmer aus anderen Bereichen zu wahren Höchstleistungen in ihrem jeweiligen Metier.




Als besonders herausragend ist mir dabei Christoph Haese, ein außergewöhnlicher junger Akrobat aus Berlin aufgefallen, der am Trapez (ohne Netz!) ein solches Maß an körperlicher Geschicklichkeit beweist und durch seine erstklassige Performance besticht, die nicht nur einen Bewegungslegastheniker wie mich einfach nur in blankes und ehrfurchtvolles Erstaunen versetzt. Hier noch einmal der Auftritt des Körperkünstlers (der schon in jungen Jahren seine besondere Begabung als Tänzer entdeckte und die künstlerische Laufbahn einschlug) aus dem letzten Casting:









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Keine Frage, Christoph Haese gehört ohne jeden Zweifel ins Finale! Darum heißt es am Samstag wieder einmal Anrufen! Anrufen! Anrufen!


Als ich das letzte Mal auf meinem Blog dazu aufrief, einem talentierten jungen Künstler durch Votings dabei zu helfen, seinen Traum zu verwirklichen, war das der Grundstein für eine vielversprechende Karriere. Inzwischen hat Fady, der in den letzten Wochen wieder jede Menge Konzertauftritte, Fernseh- und Radiotermine zu absolvieren hatte, aber es sich dabei auch nie nehmen läßt, eng auf Tuchfühlung mit seinen Fans – seiner „second family“ – zu gehen, bereits seine zweite Single produziert, die diesen Freitag auf den Markt kommt. Sie trägt den Titel „Amazed“ und ist, wie wir es ja von Fady erwarten, eine traumhaft schöne Ballade, die einmal mehr seinen Ruf als unangefochtenen Meister seines Faches und facettenreichsten Sänger, der jemals eine deutsche Castingshowbühne betrat, befestigt.




Das Online-Portal Letmeentertainyou.de schreibt über den Superstar der Herzen:

Bei „Deutschland sucht den Superstar“ wurde Fady Maalouf Zweiter. Jetzt sieht es aber ganz danach aus, als würde er eine größere Karriere als Gewinner Thomas Godoj machen. Sein Cover des amerikanischen Country-Hits „Amazed“, der schon von der Band Lonestar und Tim McGraw gesungen wurde, dürfte zum Fest der Liebe in die Charts einschlagen.



Dem Prädikat „Balladenkönig“ macht Fady damit alle Ehre und seinen Fans zusätzlich mit der flotten und eingängigen Uptempo-Nummer „Show me your Love“ als Bonus Track auf der Single und der New Edition seines Albums „Blessed“, das eine Woche später erscheint, eine riesige vorweihnachtliche Freude.



Fady Maalouf Amazed OFFICIAL VIDEO - MyVideo




Fady Maalouf - Show me your love - MyVideo




Wie immer man zu den Castingshow-Formaten der Privatsender stehen mag, ein Verdienst kommt ihnen allemal zu: Wer es satt hat, im deutschen TV-Showbizz – vor allem im zwangsgebührenfinanzierten (!) – seit 20 oder 30 Jahren im wesentlichen immer die gleichen Gesichter zu sehen, die nicht selten am Ende ihrer Kunst sind, dem sind junge Talente, egal ob in Popmusik, Artistik oder einem anderen Genre des Entertainments eine willkommene und wohltuende Abwechslung.

Darum: Bühne frei für Fady Maalouf und Christoph Haese!

Freedom works!

Daß es sinnvoller sein kann, eine Bevölkerung "einfach machen zu lassen", statt ihr mit obrigkeitsstaatlichem Interventionismus dreinzureden, zu diesem für deutsche Ökonomen und Politikberater unerhörten Befund kam das Autorenduo Maxeiner-Miersch bereits im 2001 erschienenen "Mephisto-Prinzip" anhand der überaus positiven Erfahrungen, die Hongkong einst mit einem Gouverneur machte, der eigentlich nicht regierte, sondern das laisser faire Prinzip durch seine eigene Antriebslosigkeit zu vollen Blüte brachte und die Leute in Ruhe gelassen hat. Der aktuelle und wie immer äußerst lesenswerte "Freeman" (in meinen Augen das beste freiheitliche Magazin überhaupt) beschäftigt sich nun ebenfalls mit Hongkong als Schwerpunktthema: "Freedom Works!"

Lesebefehl!

Mises.de Reloaded

Mises.de, die seit vielen Jahren beste und vorbildlichste deutschsprachige Aufklärungsseite zur Verbreitung authentisch liberalen und libertären Ideenguts - der "Österreichischen Schule der Volkswirtschaftslehre" - hat ihren Internet-Auftritt aktualisiert und erweitert (u.a. um Bibliographien der Werke von Friedrich von Wieser, Hans Hermann Hoppe sowie eine ideengeschichtliche tour d'horizon über die "Wiener Schule" aus der Feder von Rahim Taghizadegan vom hervorragende Theorie-Arbeit leistenden Institut für Wertewirtschaft). Wer Interesse an elementaren Grundkenntnissen der wichtigsten Denker der Freiheit und ihrer Texte hat, wird hier reichlich beschenkt. Dem Dank + Surfbefehl von Andreas Ullrich kann ich mich daher nur von Herzen anschließen und den Machern viele begeisterte Leser wünschen!

Mittwoch, November 19, 2008

Jenseits von Napf und Kette

Zu Sowjetzeiten gab es einen Witz: Treffen sich zwei Hunde: Eine englische Dogge und ein russischer Hund. Und die Dogge fragt: "Sagen sie mal, sie haben jetzt Perestroika, wie sieht das aus?". Und der russische Hund antwortet: "Man hat die Kette um zwei Meter verlängert. Und den Napf drei Meter weiter gestellt."

Bringt dieser Witz nicht die reale Erfahrung ALLER Menschen in ALLEN Staazi-Systemen, und nicht nur in der historischen Umbruch-Periode des Ostblocks, auf den Punkt, die bei halbherzig-technokratischen "Reformen" (ob diese Agenda nun zu Recht oder zu Unrecht unter der Chiffre "neoliberal" verfolgt wird, sei dahingestellt) von einem bestimmten "ineffizienten" hin zu einem anderen "effizienteren" Etatismus unter die Räder kommen? Genau diese Kombination aus "Weniger im Napf" bzw. "Napf weiter weg" und "Kette etwas länger" (oder nur weniger spürbar?) ist es, die den ganzen Liberalisierungsansatz in den Augen der Menschen diskreditiert. Weil sich am Grundsätzlichen nichts ändert. Man bleibt Kettenhund, der nicht wirklich frei ist, dessen Existenzbedingungen als Kettenhund aber sich verschärfen (und eben nicht nur irrigerweise als sich verschärfend imaginär wahrgenommen werden, wie die "wirtschaftsliberalen""Reformer" des Etatismus behaupten). Um nur mal ein Beispiel zu nennen: Ist man denn frei, wenn man als Niedrigqualifizierter aufgrund des "liberalisierten" Kündigungsschutzes leichter "freigesetzt" werden kann, aber wegen des nach wie vor unfreien Arbeitsmarktes, dessen Zutritts-Barrieren oftmals im sozialen Wohlfahrtsstaat unüberwindlich sind (Flächentarifverträge, Gesetze, Mindestlöhne, Zwangsversicherungen, Kammernzwänge, Berechtigungswesen, Zunft(un)wesen, Protektionismus, Kriminalisierung bestimmter Tätigkeiten/Gewerbe sog. "victimless crimes" etc. pp.) faktisch an der Kette der Sozialbürokratie bleibt: entmündigt und entwürdigt? Ist in Deutschland in den letzten Jahren nicht parallel zu den zaghaften wirtschaftsliberalen Reformen auch der Zwang verschärft worden im "war on terror", im Kampf um sog. "Innere Sicherheit", durch Re-Militarisierung auch der zivilgesellschaftlichen Sphäre? Bewegen wir uns nicht seit Jahren in Riesenschritten mit Schily und Schäuble auf den totalen Überwachungsstaat zu? Ist es nicht makabre Ironie, wenn bspw. im sächsischen Landtag NSDAP und SED (die jetzt beide anders heißen) gegen ein die Befugnisse des BKA geheimdienstlich ausweitendes Gesetz Sturm laufen und sich damit objektiv im Recht befinden, obwohl jeder geschichtsbewußte Mensch weiß, daß beiden, wenn sie erst am Ruder wären, die Befugnisse solcher Behörden gar nicht weit genug gehen könnten?

Ist es nicht an der Zeit, über eine echte Alternative zum konservativ-reaktionären Programm der Liberalisierungen nachzudenken? Könnte diese Alternative nicht schlicht Liberalismus heißen? Also niemand mehr an Ketten, der darauf warten/hoffen muß, daß ihm einer was in den Napf tut? Wenn die sozialistische "Verhausschweinung" (Röpke) des Menschen aus ökonomischen UND ethischen Gründen abzulehnen ist, dann ist es die (neo)konservative "Verhofhundung" erst recht!

Dienstag, November 18, 2008

Sit venia verbo

Habe mal wieder in der alten DDR-Bibliothek meines Großvaters gestöbert:

[...] Keck weiß Lessing eine dem heutigen Philister noch unfaßbare Wahrheit zu enthüllen, wenn er in der alten Fabel von den Fröschen, die einen König haben wollten, gegenüber anderen Auslegern "zwei weit größere und kühnere Wahrheiten entdeckt, 1. die Torheit, überhaupt einen König zu haben, 2. die Torheit, nicht mit einem schläfrigen, untätigen Könige zufrieden zu sein, einen großen, anschlägigen Kopf auf dem Thron zu wünschen."

Aus der "Lessing-Legende" von Franz Mehring

Montag, November 10, 2008

Erwin Pelzig unterhält sich

über die Perversionen des Europäischen Agrarsozialismus im Zusammenwirken von Big Gouvernment und Big Business:






Grenzgenial!

Dienstag, November 04, 2008

Must read!!!

Christian Hoffmann auf Paxx.tv über das mit dem heutigen Wahlgang hoffentlich besiegelte Ende eines Verbrecherregimes!


"Und hier liegt für mich der Kern der heutigen US-Wahl. Das einzige, und wirklich einzige was ich mir von dieser Wahl verspreche, ist dass G. W. Bush und seine republikanischen Cronies zum Teufel gejagt werden. Mit viel Glück erhält damit die Partei Karl Roves einen Schlag in den Nacken, von dem sie sich in dieser Form nicht mehr wird erholen können. “Just for the record” sei daher nochmal festgehalten: Die Regierung G. W. Bushs war eine bleibende Schande für die USA, sie wird wohl als eine der miesesten demokratischen Regierungen aller Zeiten in die Geschichte eingehen. All die Dampfplauderer, welche (vor allem auch ausserhalb der USA) diese Regierung und ihre Taten verteidigten - am liebsten noch unter der Floskel der “Freundschaft” oder “Solidarität” mit den USA - haben sich massiv und nachhaltig lächerlich gemacht und als intellektuelle Analytiker disqualifiziert. Gäbe es Gerechtigkeit in unseren etatistischen Systemen, so würden Bush, Cheney, Rove, Rumsfeld & Co. nicht aufs Altenteil, sondern ins Gefängnis geschickt. Sicher, ich habe auch für Figuren wie Merkel oder Sarkozy nichts übrig, aber die Spiessgesellen des Bush-Regime sind in meinen Augen Verbrecher einer anderen Kategorie. Ihre Taten bleiben unentschuldbar."



Schade übrigens, daß man den seit vielen Jahren dieser Junta die publizistische Stange (vor allem auch hierzulande!) haltenden Blogger-Abschaum nicht gleich mit zum Teufel jagen kann! Oder besser: nach Guantanamo schicken!

Montag, November 03, 2008

Ein Gedicht zur Finanzkrise

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu
lachen, und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat
Kredite, und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der
Reigen - ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.





Das Gedicht wurde fälschlicherweise Kurt Tucholsky zugeschrieben. Wirklich verfasst wurde es von Richard Kerschhofer alias Pannonicus.

Freitag, Oktober 31, 2008

Whig oder Tory?

Via Brad Spangler:
Wer bei uns zu den Tories gehört ist klar: Alles von Gauweiler bis Lafontaine. Aber gibt es in Deutschland überhaupt vereinzelt noch ein paar Whigs? Merz und Metzger sind zwar begnadete Selbstdarsteller, aber in der Sache weder Fisch noch Fleisch und mit einem ähnlichen Fragezeichen zu versehen wie Bob Barr, der Präsidentschaftskandidat der "Libertarian Party", die heute noch "Party of Principle" zu nennen mir zuviel Ironie abverlangte . Möglicherweise ist der Bundestagsabgeordnete Frank Schaeffler das weiße Schaf in der schwarzen Herde?
Jedenfalls besteht auch das Lager der selbsternannten Liberalen (und sogar der Libertären!) hierzulande überwiegend aus Tories, die sich für Whigs ausgeben! Jim Davidson macht deutlich, warum es problematisch ist, wenn zwischen "Klassisch Liberal/Libertär" und "Konservativ" die Trennschärfe verloren geht:

"I won't ever make the mistake of considering conservatives to be libertarians. They are not. They can talk a game about freedom for white people, they can make a pretense about constitutional government for the Christians, and they can mount a patrol against swarthy-complected persons coming across the border and claim it is all about property rights for ranchers along the border, but I don't have to choose to believe it.

[...]

For exactly the same reason we cannot compromise on the war on drugs, we cannot compromise on the wars overseas, we cannot compromise on the corrupt allocation of defense contracts, we cannot compromise on any of our principles. We have to stand for freedom for everyone, all the time."



Man ist Whig oder man ist Tory! Beides zugleich ergibt keinen Sinn!

hattip: Christian Butterbach

Dienstag, Oktober 28, 2008

Wer die Eisberge des Etatismus zum Schmelzen bringen will, muß innerlich für die Freiheit brennen

Vor einiger Zeit verschickte das Ludwig-von-Mises-Institute in Auburn/Alabama per Newsletter einen Essay von Murray Newton Rothbard, der sehr schön auch das Credo dieses Blogs wiedergibt. Ich habe mich daher entschlossen, diesen Grundlagentext hier im Original und in voller Länge noch einmal für meine Leser zur Verfügung zu stellen und wünsche viel Freude beim Vermehren gewonnener Einsichten! Vor allem "GutäXler", "Antibürokraten", "bissige Liberale" und "Freunde der offenen Gesellschaft" täten sehr gut daran, gerade auch im Angesicht der neuen turbo-etatistischen Aktivitäten, welche die "classe politique" unter dem Vorwand der Heilung der von Ihr selbst verschuldeten Weltfinanzkrise entfaltet, sich diesen Einsichten nicht länger zu verschließen!


Why Be Libertarian?

by Murray N. Rothbard

[This essay is chapter 15 of the book Egalitarianism As a Revolt Against Nature.]

Why be libertarian, anyway? By this we mean, what's the point of the whole thing? Why engage in a deep and lifelong commitment to the principle and the goal of individual liberty? For such a commitment, in our largely unfree world, means inevitably a radical disagreement with, and alienation from, the status quo, an alienation which equally inevitably imposes many sacrifices in money and prestige. When life is short and the moment of victory far in the future, why go through all this?


Incredibly, we have found among the increasing number of libertarians in this country many people who come to a libertarian commitment from one or another extremely narrow and personal point of view. Many are irresistibly attracted to liberty as an intellectual system or as an aesthetic goal, but liberty remains for them a purely intellectual parlor game, totally divorced from what they consider the "real" activities of their daily lives. Others are motivated to remain libertarians solely from their anticipation of their own personal financial profit. Realizing that a free market would provide far greater opportunities for able, independent men to reap entrepreneurial profits, they become and remain libertarians solely to find larger opportunities for business profit. While it is true that opportunities for profit will be far greater and more widespread in a free market and a free society, placing one's primary emphasis on this motivation for being a libertarian can only be considered grotesque. For in the often tortuous, difficult and grueling path that must be trod before liberty can be achieved, the libertarian's opportunities for personal profit will far more often be negative than abundant.



The consequence of the narrow and myopic vision of both the gamester and the would-be profit maker is that neither group has the slightest interest in the work of building a libertarian movement. And yet it is only through building such a movement that liberty may ultimately be achieved. Ideas, and especially radical ideas, do not advance in the world in and by themselves, as it were in a vacuum; they can only be advanced by people and, therefore, the development and advancement of such people — and therefore of a "movement" — becomes a prime task for the libertarian who is really serious about advancing his goals.



Turning from these men of narrow vision, we must also see that utilitarianism — the common ground of free-market economists — is unsatisfactory for developing a flourishing libertarian movement. While it is true and valuable to know that a free market would bring far greater abundance and a healthier economy to everyone, rich and poor alike, a critical problem is whether this knowledge is enough to bring many people to a lifelong dedication to liberty.
In short, how many people will man the barricades and endure the many sacrifices that a consistent devotion to liberty entails, merely so that umpteen percent more people will have better bathtubs? Will they not rather set up for an easy life and forget the umpteen percent bathtubs? Ultimately, then, utilitarian economics, while indispensable in the developed structure of libertarian thought and action, is almost as unsatisfactory a basic ground work for the movement as those opportunists who simply seek a short-range profit.



It is our view that a flourishing libertarian movement, a lifelong dedication to liberty can only be grounded on a passion for justice. Here must be the mainspring of our drive, the armor that will sustain us in all the storms ahead, not the search for a quick buck, the playing of intellectual games or the cool calculation of general economic gains. And, to have a passion for justice, one must have a theory of what justice and injustice are — in short, a set of ethical principles of justice and injustice, which cannot be provided by utilitarian economics.




"A flourishing libertarian movement, a lifelong dedication to liberty can only be grounded on a passion for justice."



It is because we see the world reeking with injustices piled one on another to the very heavens that we are impelled to do all that we can to seek a world in which these and other injustices will be eradicated. Other traditional radical goals — such as the "abolition of poverty" — are, in contrast to this one, truly utopian, for man, simply by exerting his will, cannot abolish poverty.


Poverty can only be abolished through the operation of certain economic factors — notably the investment of savings in capital — which can only operate by transforming nature over a long period of time. In short, man's will is here severely limited by the workings of — to use an old-fashioned but still valid term — natural law. But injustices are deeds that are inflicted by one set of men on another; they are precisely the actions of men, and, hence, they and their elimination are subject to man's instantaneous will.



Let us take an example: England's centuries-long occupation and brutal oppression of the Irish people. Now if, in 1900, we had looked at the state of Ireland, and we had considered the poverty of the Irish people, we would have had to say: poverty could be improved by the English getting out and removing their land monopolies, but the ultimate elimination of poverty in Ireland, under the best of conditions, would take time and be subject to the workings of economic law. But the goal of ending English oppression — that could have been done by the instantaneous action of men's will: by the English simply deciding to pull out of the country.



The fact that of course such decisions do not take place instantaneously is not the point; the point is that the very failure is an injustice that has been decided upon and imposed by the perpetrators of injustice — in this case, the English government. In the field of justice, man's will is all; men can move mountains, if only men so decide. A passion for instantaneous justice — in short, a radical passion — is therefore not utopian, as would be a desire for the instant elimination of poverty or the instant transformation of everyone into a concert pianist. For instant justice could be achieved if enough people so willed.



A true passion for justice, then, must be radical — in short, it must at least wish to attain its goals radically and instantaneously. Leonard E. Read, founding president of the Foundation for Economic Education, expressed this radical spirit very aptly when he wrote a pamphlet I'd Push the Button. The problem was what to do about the network of price and wage controls then being imposed on the economy by the Office of Price Administration. Most economic liberals were timidly or "realistically" advocating one or another form of gradual or staggered decontrols; at that point, Mr. Read took an unequivocal and radical stand on principle: "if there were a button on this rostrum," he began his address, "the pressing of which would release all wage and price controls instantaneously, I would put my finger on it and push!"[1]



The true test, then, of the radical spirit, is the button-pushing test: if we could push the button for instantaneous abolition of unjust invasions of liberty, would we do it? If we would not do it, we could scarcely call ourselves libertarians, and most of us would only do it if primarily guided by a passion for justice.




"To have a passion for justice, one must have a theory of what justice and injustice are."



The genuine libertarian, then, is, in all senses of the word, an "abolitionist"; he would, if he could, abolish instantaneously all invasions of liberty, whether it be, in the original coining of the term, slavery, or whether it be the manifold other instances of State oppression. He would, in the words of another libertarian in a similar connection, "blister my thumb pushing that button!"



The libertarian must perforce be a "button pusher" and an "abolitionist." Powered by justice, he cannot be moved by amoral utilitarian pleas that justice not come about until the criminals are "compensated." Thus, when in the early 19th century, the great abolitionist movement arose, voices of moderation promptly appeared counseling that it would only be fair to abolish slavery if the slave masters were financially compensated for their loss. In short, after centuries of oppression and exploitation, the slave masters were supposed to be further rewarded by a handsome sum mulcted by force from the mass of innocent taxpayers! The most apt comment on this proposal was made by the English philosophical radical Benjamin Pearson, who remarked that "he had thought it was the slaves who should have been compensated"; clearly, such compensation could only justly have come from the slaveholders themselves.[2]



Antilibertarians, and antiradicals generally, characteristically make the point that such "abolitionism" is "unrealistic;" by making such a charge they are hopelessly confusing the desired goal with a strategic estimate of the probable outcome.



In framing principle, it is of the utmost importance not to mix in strategic estimates with the forging of desired goals. First, goals must be formulated, which, in this case, would be the instant abolition of slavery or whatever other statist oppression we are considering. And we must first frame these goals without considering the probability of attaining them. The libertarian goals are "realistic" in the sense that they could be achieved if enough people agreed on their desirability, and that, if achieved, they would bring about a far better world. The "realism" of the goal can only be challenged by a critique of the goal itself, not in the problem of how to attain it. Then, after we have decided on the goal, we face the entirely separate strategic question of how to attain that goal as rapidly as possible, how to build a movement to attain it, etc.



Thus, William Lloyd Garrison was not being "unrealistic" when, in the 1830s, he raised the glorious standard of immediate emancipation of the slaves. His goal was the proper one, and his strategic realism came in the fact that he did not expect his goal to be quickly reached. Or, as Garrison himself distinguished:



Urge immediate abolition as earnestly as we may, it will, alas! be gradual abolition in the end. We have never said that slavery would be overthrown by a single blow; that it ought to be, we shall always contend.[3]

"Actually, in the realm of the strategic, raising the banner of pure and radical principle is generally the fastest way of arriving at radical goals."
Actually, in the realm of the strategic, raising the banner of pure and radical principle is generally the fastest way of arriving at radical goals. For if the pure goal is never brought to the fore, there will never be any momentum developed for driving toward it. Slavery would never have been abolished at all if the abolitionists had not raised the hue and cry thirty years earlier; and, as things came to pass, the abolition was at virtually a single blow rather than gradual or compensated.[4]



But above and beyond the requirements of strategy lie the commands of justice. In his famous editorial that launched The Liberator at the beginning of 1831, William Lloyd Garrison repented his previous adoption of the doctrine of gradual abolition:




I seize this opportunity to make a full and unequivocal recantation, and thus publicly to ask pardon of my God, of my country, and of my brethren, the poor slaves, for having uttered a sentiment so full of timidity, injustice and absurdity.



Upon being reproached for the habitual severity and heat of his language, Garrison retorted: "I have need to be all on fire, for I have mountains of ice about me to melt." It is this spirit that must mark the man truly dedicated to the cause of liberty.[5]



Murray N. Rothbard (1926–1995) was dean of the Austrian School.




Notes

[1] Leonard E. Read, I'd Push the Button (New York: Joseph D. McGuire, 1946), p. 3.
[2] William D. Grampp, The Manchester School of Economics (Stanford, Calif.: Stanford University Press, 1960), p. 59.
[3] Quoted in William H. and Jane H. Pease, eds., The Antislavery Argument (Indianapolis: Robbs-Merrill, 1965), p. xxxv.
[4] At the conclusion of a brilliant philosophical critique of the charge of "unrealism" and its confusion of the good and the currently probable, Professor Philbrook declares:
Only one type of serious defense of a policy is open to an economist or anyone else: he must maintain that the policy is good. True 'realism' is the same thing men have always meant by wisdom: to decide the immediate in the light of the ultimate.
Clarence Philbrook, "'Realism' in Policy Espousal," American Economic Review (December, 1953): 859.
[5] For the quotes from Garrison, see Louis Ruchames, ed., The Abolitionists (New York: Capricorn Books, 1964), p. 31, and Fawn M. Brodie, "Who Defends the Abolitionist?" in Martin Duberman, ed., The Antislavery Vanguard (Princeton, N.J.: Princeton University Press, 1965), p. 67. The Duberman work is a storehouse of valuable material, including refutations of the common effort by those committed to the status quo to engage in psychological smearing of radicals in general and abolitionists in particular. See especially Martin Duberman, "The Northern Response to Slavery," in ibid., pp. 406–13

Montag, Oktober 27, 2008

Weder Barry Obomber noch Insane McCain!

Eine dankenswerte Klarstellung von Manuel Miles: Wer wählt, darf sich hinterher nicht beschweren:


"Yes, you read it correctly: if you vote you have no right to complain. I know that the old statist saw is that you haven't the right to complain (or have an anti-statist opinion, etc.) unless you take part in the election farce, but it's time to put that one to rest permanently. And with Barry Obomber and Insane McCain competing to claim the mantle of Harbinger of Change, only the most thoroughly brainwashed idiots have a right to pretend to believe in dumbocracy and its various specious claims.


If there's one thing we know for sure, it's that neither wing of the ruling DemRep Party is for changing anything but faces. Voting only endorses four more years of the same violation of the U.S. Constitution, theft of property and earnings, meddling in the private lives of citizens, police statism at the airports and the borders of the imperial State, and war, war, war.


The recent "Republican" party convention and the attendant fascist raids on St Paul citizens' homes and theft of property from all suspected of opposing the McCain circus is a good lesson in dumbocracy. Even legitimate delegates to the farcical convention were robbed of copies of Ron Paul's books. leaflets, lapel pins and other things feared by the thugs who run the Ghoulish Old Party.


The "Democratic" side of the counterfeit statist coin is just as evil; Barry Obomber has led the charge to slaughter even more Afghans and Pakistanis—although, like all good statist warmongers, he "leads from the rear". A tour of Kandahar is out of the question for as long as there are live Afghans there. And don't even question the intention of this wing of the vulture party to keep raising taxes—they're actually proud of it!


The Reagan/Bush Sr/Clinton/Baby Bush/ [place any statist stooge's name here: ________] Dynasty will never be ended by playing the elections shell game. The same oligarchs who pull the strings on the political puppets also own the MainSewerMedia and control the government schools. If you think this will lead to any kind of honest debate of real issues or even fair coverage of the candidacy of the occasional maverick like Ron Paul, then you have not been paying attention lately.
Besides, in our glorious western dumbocracies, every illiterate who is capable of swilling beer and marking an "X" has the same ballot "power" as you do. With the average I.Q. being a mere 100, and with the average man not making much use of what little potential intelligence he has, any demagogue can manipulate the broad masses, comrade.


Now those few American people capable of analytical thinking have to decide whether they want to continue choosing Statist A or Statist B, or if they wish to oppose the increasingly fascistic imperial socialist state which brutalises the world with their sons and their confiscated wealth. At least the Ron Paul Revolution showed them that there is an alternative to statism.


I hope that the American people finally learn the election lesson. I hope that a serious opposition movement grows up in the USA. I hope that it exposes and opposes every move made by the State at all levels. I hope that the American people boycott the phony elections, home school their children, and read the books and websites that the MSM don't want them to even know exist. I hope that a new generation of MeetUp groups arises; one for the purpose of promoting and participating in a new American Revolution—a revolution unlike any the world has seen before.


It's possible. If the Ron Pauistas and others don't become discouraged and/or intimidated, they could plant the seed of that Revolution. It starts with learning the lessons of the Ron Paul candidacy. It could end with an era of...
Peace and Liberty."

hattip: Christian Butterbach

Sonntag, Oktober 26, 2008

And the Winner is: Fady Maalouf!

Mit der Ballade "Blessed", die Deutschlands wahrer Superstar Fady Maalouf das erste Mal beim DSDS-Finale am 17. Mai in Köln vor einem Millionenpublikum präsentierte, hat er sich buchstäblich in die Herzen der Menschen gesungen. Heute wurde der "Sommerhit 2008" von Fleurop offiziell mit einem Preis und natürlich einem riesigen Blumenstrauß ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch an meinen Habibi auch von dieser Stelle aus!

Doch Fady ruht sich nicht auf den Lorbeeren aus. Zwei neue Hits hat schon wieder in der Pipeline, einen davon - "Show me your Love" - stellte er kürzlich in der "Aktuellen Schaubude" vor, den anderen - "Amazed" - auf der Jugendmesse heute in Berlin. Beide erscheinen am 21. November als Doppelsingle!



Fady Maalouf *Aktuelle Schaubude am 10.10.2008* - MyVideo

Mittwoch, Oktober 22, 2008

Grenznutzentheorie und subjektive Wertlehre

Seit es keine libertäre Zeitschrift mehr im deutschsprachigen Raum gibt, weichen libertäre Autoren schonmal ins publizistische Asyl aus. Michael Kastner hat jetzt bei den Achsenmächten eine didaktisch bravouröse Einführung in die liberale Wirtschaftstheorie geliefert, für die er verdientermaßen vom A'Team mit dem "Alternativen Nobelpreis" prämiert wurde. Ehre wem Ehre gebührt!

Zum diesjährigen offiziellen Wirtschafts-Nobelpreis an Paul Krugman hat übrigens Roderick T. Long schon alles gesagt:

"What’s next – a Nobel prize in biology to a creationist?"

Kassandra hat recht behalten

Und der Titan seine Schäfchen ins Trockene gebracht! Und trotz Copyright-Faschos, die das Einbetten dieses Clips deaktivieren ließen, könnt Ihr ihn hier sehen!

Mein herzlicher Dank geht an Roland Baader, den unermüdlichen Warner vor dem System der Gottspieler!


Nachtrag: den Clip kann man hier anschauen, Ollis Buchempfehlung kommt ab Min. 28:50! Im übrigen betrachte ich das innovationsfeindliche Beharren auf der staatlichen Durchsetzung sogenannter "intellectual property rights" und das Umwälzen der Kosten für diese Fiktion durch die korporatistische Film- und Musikindustrie auf die Allgemeinheit durchaus als ein Strukturmerkmal ökonomischen Faschismus! Basta!

Montag, Oktober 20, 2008

Klassik ohne Grenzen

Für alle die gestern die Gala der Echo-Verleihung und insbesondere den wunderbaren Auftritt von David Garrett verpaßt haben, hier noch einmal der "Fluch der Karibik":





In drei Tagen erscheint übrigens sein neues Album "Encore"! Kaufbefehl!

Sonntag, Oktober 19, 2008

Den Bastard verstoßen!

"Was bedeutet das für den Liberalismus, den verstossenen Vater des Abendlandes, der einst das dunkle Zeitalter erhellt hatte? Niemand wird ihm glauben, dass der Neoliberalismus nicht wirklich sein Kind ist. Er muss für eine Krise geradestehen, vor der er selber immer gewarnt hatte."

Matt Jenny in seiner brillanten Paxx-Kolumne "Was tun?" zur babylonischen Sprachenverwirrung um die Begriffe "libertär" und "liberal" im Angesicht der globalen Staatsfinanzenkrise, dem Waterloo des fiat-money-Systems.

An dieser Stelle mein Vorschlag zur Güte: einfach keine Kuckuckseier mehr ausbrüten, sondern den Bastard "Neoliberalismus" endlich verstoßen!

Donnerstag, Oktober 16, 2008

"Wehe Euch, Zöllner!"

Auch mal wieder eine für diesen Staat typische Posse:

Mein Lieblingsgeiger wird vom Zoll schikaniert.

Protektionismus, Fiskalterrorismus und Überwachungsstaat sind die natürlichen Feinde der Kultur!

Freitag, Oktober 10, 2008

Eindeutiges Votum: Fady im Duett mit Xavier Naidoo

Satte 64 Prozent der Fernsehzuschauer des Kölner Musiksenders VIVA wünschen sich laut einer Umfrage im Viva-Text ein Duett von Xavier Naidoo mit Fady Maalouf. Wenn es dazu käme, wäre das in der Tat ein sehr vielversprechendes Projekt. Für ein aufstrebendes Talent wie Fady, der ja schon bei DSDS mit "Und wenn ein Lied" von Xavier Naidoo überzeugte, ist der bekannteste und erfolgreichste der Söhne Mannheims, der auch schon mit Udo Jürgens und Erkan Aki, zwei von mir sehr geschätzten Künstlern, zusammengearbeitet hat, ein idealer Gesangspartner.







Dienstag, Oktober 07, 2008

Frankfurter Nächte sind lang

aber aufregend! Den günstig liegenden Feiertag in der letzten Woche nutzte ich mal wieder, um meiner liebsten Freizeitbeschäftigung nachzugehen: zum Besuch eines Fady-Maalouf-Konzerts, diesmal zu nachtschlafener Zeit im Frankfurter Nordwest-Zentrum. Bilder von diesem außergewöhnlichen Event gibt es auf der Seite von Eva Lugger Entersound.net, Video-Mitschnitte (als kleine Entschädigung für die Daheimgebliebenen) gibt es dank einer bemerkenswert rührigen Fanbase hier, Erlebnisberichte von Fans findet man hier und hier und Pressenotizen hier und hier.

Am Freitag, dem 10.10. tritt der neue Liebling der Nation Fady Maalouf übrigens um 21.15 Uhr in der "Aktuellen Schaubude" im NDR-Fernsehen auf. Möglicherweise stellt er dort schon seinen nächsten Hit "Show Me Your Love" vor.

Love Of My Life

Eines meiner Lieblingslieder auf Fady Maaloufs erstem Album "Blessed" hat dankenswerterweise jemand auf youtube eingestellt. Man achte auf das erste Bild! ;-)


Donnerstag, Oktober 02, 2008

Die Deutsche Einheit war ein verhängnisvoller Fehler!

Weil morgen wieder ein Verwaltungsakt zum Nationalfeiertag aufgebauscht wird: Als einstiges DDR-Kind halte ich heute, mit ex post-Wissen, die staatliche deutsche Einheit für eine verheerende Fehlentscheidung. Eine BRD und eine (natürlich reformierte und marktwirtschaftlich transformierte - und das hätte sie müssen ohne transferierte Steuerzahlergelder des Westens!) DDR, die in einen Wettstreit miteinander um Investoren zu treten gehabt hätten, wären beide in den zurückliegenden 18 Jahren nicht etatistischer, nicht bevormundender, nicht interventionistischer und auch nicht kriegstreiberischer geworden. Und ein junger Mann aus Trier und einer aus Magdeburg stünden heute beide nicht als Taliban-Zielscheibe in der Steppe von in Masar-i-sharif herum, weil die “gewachsene weltpolitische Verantwortung des wiedervereinigten Deutschlands” und der dankbarkeitsmäßige Zwang, den Alliierten auch mal einen Gefallenen zu tun, schlechterdings nicht existierte. Beide Deutschlands könnten sich Liberalismus im Innern und Neutralität nach außen leisten und kein Fürst eines mitteleuropäischen Kleinstaates müßte unken ob des noch fruchtbaren Schoßes.

"Erst die Staatsschulden abbauen, dann die Steuern senken!"

Hört man oft gerade auch von vernünftelnden Bürgerlichen, die nicht müde werden zu betonen, daß die Haushaltskonsolidierung oberste Priorität genießen müsse, alles "solide gegenfinanziert" und budgetäre Lücken auf keinen Fall entstehen dürften. Aber ist das nicht grober Unfug?

Das Argument mit den Staatsschulden erschlägt inzwischen in jeder Debatte Entlastungsforderungen vonseiten der Bürger, die immer artig und einsichtig nicken, sobald ihnen jemand mit tränenerstickter Stimme von der "Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder" ins Ohr flötet.

Libertäre und authentische Liberale haben ein klares gesellschaftliches Ziel: den Zwang zu minimieren. Alles, was Zwang reduziert, ist zu begrüßen, alles, was ihn perpetuiert oder sogar noch erhöht, ist erbittert - ich sagte ERBITTERT - zu bekämpfen!

Sehen wir uns doch mal die beiden Seiten der Medaille an: Wer zum Staatsschulden-Abbau - einer Art Frondienst - abkommandiert wird, nämlich der einfache Steuerzahler, hat keine Wahl. Er muß unter Zwang einen wachsenden Teil seines real seit Jahrzehnten sinkenden Einkommens an einen stationären Banditen namens Staat abliefern der dann in seinem Namen - aber eben ohne Auftrag und damit illegal!!! - Schulden anhäuft. Und dann wird ihm von den Repräsentanten dieses Staates die "Pro-Kopf-Verschuldung" vorgehalten und gesagt: "Du hast aber ganz schön über Deine Verhältnisse gelebt!" Das ist so, als ob ich jemanden überfalle, ihm unter Gewaltandrohung die Kreditkarte entwende, damit auf Shoppingtour gehe und ihm dann erkläre, er würde schon ein ziemliches Lotterleben führen. Das ist Chuzpe!

Auf der anderen Seite haben wir Leute, die freiwillig und im festen Vertrauen auf die historische Unabänderlichkeit auf die Beständigkeit des Unterdrückungsapparates Staat Staatsanleihen erwerben, da sie wissen, daß ihr Gläubiger MIT ALLER GEWALT dafür sorgen kann und wird, daß er liquide bleibt, indem er seine Untertanen bis zum Äußersten auspreßt. Staatsanleihenbesitzer schließen im Grunde mit dem Teufel eine Wette ab.

Wem muß nun aus libertärer Sicht die prioritäre Sorge gelten? Dem "Schuldner" (i.e. Staatssklaven), der sich noch mehr krumm legen muß und noch weniger von seinem Einkommen für sich behalten darf, um Verbindlichkeiten zu erfüllen, die er nicht zu verantworten hat? Oder dem "Staats-Gläubiger", den niemand gezwungen hat, sich geschäftlich mit einem Staat einzulassen?

Wen müssen wir schützen, die Opfer von Zwang oder die von eigener Gier und freiwilliger Dummheit getriebenen Glücksritter des Etatismus?

Sogenannte "Liberale", die eine Steuersenkung mit Verweis auf irgendwelche Staatsschulden ablehnen oder auch nur vertagen (auf calendas graecas!) wollen, beweisen damit nur, daß ihr moralisches Koordinatensystem vollkommen verrutscht ist. Was indes bei staatstoleranten Neoliberalen, die jetzt sogar dem Bailout - also einer ebenso gigantischen wie schamlosen Umverteilung von der arbeitenden Bevölkerung zu den Wallstreet-Bankern - das Wort reden, nicht wirklich überrascht! Die Fed und der Big Business-Agent Paulson verstaatlichen die US-Wirtschaft ja derzeit schneller, als man "Hugo Chavez" buchstabieren kann - und der medial-gouvernementale Komplex besorgt als Filiale des Leviathan erwartungsgemäß die PR.

Dienstag, September 30, 2008

"Liberal-konservativ" - das Metzger-Experiment

Im konservativ-beschaulichen Oberschwaben, wo die Welt angeblich noch in den Fugen ist, da rauschte jetzt zweimal hintereinander der marktfreundliche Grünen-Renegat Oswald Metzger bei der CDU durch! Und zwar nicht beim Friedbert-von-Weizgeißler-Flügel, sondern bei denen, die die "traditionellen Werte" hochhalten, die bspw. ef-Herausgeber Lichtschlag in jeder seiner Ausgaben flehentlich beschwört (und krampfhaft versucht, beinahe jedem Interviewpartner ein kulturnormativistisches* Bekenntnis in den Mund zu schieben)! Die rechtskonservativen Agrarparasitismus-Profiteure fürchteten die “marktradikalen Parolen” des Herrn Metzger wie der Teufel das Weihwasser. Nix da von wegen “bürgerliches Lager”! Liberalismus und Konservatismus sind eben keine natürlichen Verbündeten sondern VON NATUR AUS GEGNERISCHE PRINZIPIEN!!! (siehe auch “Eine neue Freiheit” von Murray N. Rothbard)

*) Auf Studivz hat übrigens Christian Hillmann von der "Libertären Hochschulgruppe Konstanz" eine Gruppe mit dem schönen Titel "Kulturnormativismus stinkt" gegründet!

Freitag, September 26, 2008

Von der Kraft schöpferischer Zerstörung inspiriert

Die mit mir seit vielen Jahren befreundete Stuttgarter Künstlerin Aurélie Staiger hat ihre Diplomarbeit veröffentlicht, deren Thema die künstlerischen Aspekte des Vulkanismus sind, der gewaltigsten und imposantesten Naturphänomene, die wir auf Erden kennen.


Dieses Buch nimmt den kunst- und geologisch-vulkanologisch interessierten Leser an die Hand und entführt ihn in die Geschichte der modernen Malerei ab dem Post-Impressionismus bis zum Informel und in die Geschichte der Vulkanmalerei damals vor 200 Jahren und ihrer heutigen Ausformungen. Und wer dazu ein ausführliches Glossar zu vulkanischen Fachtermini sucht, ist mit diesem Buch bestens bedient. Auch für Laien gut verständlich. Prädikat absolut lesenswert!

Dienstag, September 23, 2008

Der coolste Geiger der Welt

So nennt ihn nicht nur die BILD. Der wohl erfolgreichste Popularisierer klassischer Musik hierzulande ist der Lebensunternehmer David Garrett, den ich am 17. Mai in Stuttgart zum ersten Mal live erleben durfte, allemal. Seine meisterhafte Interpretation von "Somewhere" war das Glanzlicht einer ansonsten eher drögen MDR-Gala, die vor wenigen Tagen ausgestrahlt wurde:




Zuvor trat der beeindruckende Virtuose schon im Rahmen der Londoner Promenadenkonzerte im Hyde Park auf und löste dort Stürme der Begeisterung aus:




Mehr vom "David Beckham der Klassik" gibt es hier:


David Garrett - MyVideo

Freitag, September 19, 2008

Die Zulässigkeit von "Nazi-Vergleichen"

Ein unerschöpfliches Thema und ein Daueraufreger in vielen Diskussionen. Konservative, die mir weismachen möchten, man dürfe zwar getreulich antitotalitaristischer Wegmarken Kommunisten mit Nazis vergleichen, aber niemals Konservative, sind entweder Spitzbuben oder Idioten. "Unorthodoxe" Linkssozialisten, die das Vergleichsverbot für in den Faschismus verstrickte Konservative (immerhin Steigbügelhalter Hitlers, Mussolinis, Francos und - am stärksten involviert - Pinochets) mit Recht verneinen, es auch bei von ihnen geschmähten Kommunisten ("Stalinisten") nicht anwenden, wohl aber eine Faschismusvorwurfsverschonung gegenüber klassisch sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaatlern (vgl. "Hitlers Volksstaat") proklamieren, wollen mich ebenfalls hinter die Fichte führen.

Es gibt eine einzige Ideologie, deren gemeinsame Teilmenge mit der Ideologie Hitlers am geringstmöglichen ist, nämlich gegen NULL geht: der Anarchismus. Der Anarchist hat als einziger keine Leiche im Keller, da er KEINE Überzeugung mit Hitler teilt oder teilen könnte. Daher liegt es einzig und allein und völlig legitimerweise im Belieben des Anarchismus, darüber zu befinden, wann ein Nazi-Vergleich zulässig ist oder nicht. Alle anderen reden in dieser Frage pro domo, den eigenen Vorrat an Gemeinsamkeiten zumeist klein, den der Konkurrenz lassen sie gerne etwas größer erscheinen. Und ganz Verwegene nehmen sogar den Standpunkt ein, die Gemeinsamkeit sei ja richtig, weil Hitler schließlich auch mal recht hatte. Zumindest mit der Autobahn.

Fazit: wer sich über Nazi-Vergleiche aufregt sollte seinen eigenen Anteil an NS-Kompatibilität auf das sozialverträgliche Maß - also NULL - herunterfahren, müßte ergo Nullstaatler werden. Oder sich den zu polemischen Zwecken legitimen Vorwurf gefallen lassen.

Womit noch nichts über den Gebrauchswert des Nazi-Vergleichs gesagt ist. Der kann durchaus auch mal gegen Null gehen. Mit der Bloßstellung des Etatisten ist es ja nicht getan, damit hat die Analyse noch nicht einmal begonnen. Die Wahlverwandtschaft zu kennzeichnen kann immer nur notwendige, nie aber hinreichende Bedingung sein, um Staazis jedweder Couleur zu widerlegen. Aber um sie zur Weißglut zu treiben, ist es manchmal doch hilfreich.

Mittwoch, September 17, 2008

Souverän ist, wer über gouvernementale Zwangsneurosen den Ausnahmezustand bestimmt

Als eine der interessantesten freiheitlichen Publikationen im deutschsprachigen Raum haben sich die Schweizer Monatshefte unter Kennern längst einen ausgezeichneten Ruf erworben. In der August-Ausgabe fiel mir besonders eine Kolumne des grünen Zürcher Migrations-Politikers Balthasar Glättli auf, der in seiner Kolumne über „Politische Zwangs-Neurosen“ zu bemerkenswert tiefsinnigen Einsichten zum sich rasant ausbreitenden und sich spürbar verschärfenden, allgegenwärtigen Zwang in spätetatistischen Gesellschaften gelangt.


„Die Politik macht links wie rechts in ihrem blinden Vertrauen auf Verbote und Zwangsmassnahmen freilich nicht bei den Ausländerinnen und Ausländern halt. Die räumliche und zeitliche Einzonung des öffentlichen Raums gegen unerwünschtes Verhalten greift um sich. Auf Rayonverbote für Ausländer folgten solche für Punks, Drogenabhängige und Bettler. Dann jene für sogenannte Hooligans. Und unterdessen sind als nächste Randgruppe die Jugendlichen dran. Jedes Versagen der entsprechenden Zwangsdispositive ist gemäss einem wachsenden Konsens kein Versagen des Zwangs, sondern gerade umgekehrt das klare Zeichen dafür, dass die Zwangsmassnahmen ausgedehnt werden müssen. [...]


‚Der Ausnahmezustand ist normal geworden. Das Leben ist eine Zone’, schrieb der Journalist Michael Lütscher. Der Wunsch nach einem umfassenden gesellschaftlichen Ordnungsdispositiv ist wohl das aktuell am weitesten verbreitete kollektive Phantasma von Politikern linker wie rechter Couleur. War im Nachgang zu 9/11 noch vorab von der ‚Freiheit’ die Rede, die mit immer neuen Sicherheitsmassnahmen zu ihrem Schutze eingeschränkt werden müsse, so ist heute beunruhigenderweise der offene Zwang als Mittel zur Schaffung der gesellschaftlichen Ordnung im öffentlichen Raum wieder salonfähig geworden – gegen Rauchende wie Trinkende, gegen Langhaarige wie Glatzen.“


Wer hätte gedacht? Ein Grüner, der die Zeichen der Zeit erkannt hat und damit seinen neoliberalen Wettbewerbern im Ideenmarkt, die kulturkonservativ-staatstolerant den Leviathan in der Maske des wohlfahrtsspendenden Weihnachtsmannes erbittert bekämpfen, ihn aber ungeschoren davonkommen lassen, wenn nicht sogar ihm willfährig Gefolgschaft leisten, wenn er ihnen im Kostüm des Schwarzen Sheriffs oder olivgrünen Feldherrn gegenübertritt, in puncto Erkenntnisfähigkeit um Lichtjahre voraus ist?

Die Rivalität der Bevormunder

Das Denken des kolumbianischen Reaktionärs Nicolás Gómez Dávila, mit dem der Herausgeber eines ehemals libertären Periodikums seinen spirituellen Haushalt bestreitet, ist alles andere als ein Wegweiser in die Befreiung des Menschen aus Unmündigkeit und Zwang. Jo@chim vom A'Team resümiert über den "anti-aufklärerischen Taschenspielertrick":

"Dávila und andere antietatistische Reaktionäre unterscheiden sich von staatsgläubigen Konservativen (oder auch autoritären Sozialisten) also vor allem darin, dass sie nicht dem Staat die Hütekompetenz zubilligen, sondern diese lieber dezentralisiert auf “natürliche”, althergebrachte Autoritäten zurückverlagern möchten. Die offene oder versteckte Geringschätzung des Individuums haben sie aber alle gemein."

Dienstag, September 16, 2008

Kriegsschlampe

Über die machtversessende, bigotte Cheerleaderin der Theocons, Sarah Palin, hört und liest man ja so einiges. Aber keine Beschreibung trifft so schön ins Schwarze wie die von Roger Young:


I did not watch a single second of the political conventions. I read a few news reports and observations- just enough to keep up with the evil intentions of politi-gangsters that claim to own me. One detail that caught my eye was that Sarah Palin has a baby born in April. So here’s a woman that doesn’t hestitate to abandon her newborn (with Down’s Syndrome, no less) in order to become part of the murderous Amerkian regime. Is not power the ultimate seductress?

If elected, watch Sarah as she explains how the state owns your children.
Watch Sarah justify taking the lives of foreigner’s children as an acceptable cost of maintaining imperialistic ambitions.
Watch Sara lead the cheers for those solider boys directly responsible for taking those lives.
Watch Sarah encourage the sheep to sacrifice their children (not hers) in the Amerikan Empire's growing list of wars.
Watch Sarah neglect a special child with special needs that only a mother can fulfill.
Country First!
Queen Hillary must be so jealous to find that there is a new War Wench on the block; a War Wench even more bloodthirsty and unconscionable.

Montag, September 15, 2008

(Schul-)Freie Kinder - (Staats-)Freie Menschen!

Die taz-Beilage Le monde diplomatique berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe unter dem Titel "Mein Papa, mein Lehrer" von Julien Brygo über die sich wachsender Beliebtheit erfreuenden (und aus libertärer Sicht auch überaus erfreulichen) Konzepte des Homeschoolings und des Unschoolings, die von sozio-kulturell höchst unterschiedlichen Milieus favorisiert werden. Darin wird u.a. auf eine Studie des Forschungsinstituts Ellison Research in Phoenix (Arizona) verwiesen, nach der 50 Prozent der Befragten die häusliche Beschulung für ebenso erfolgreich einschätzen wie den Unterricht an öffentlichen Schulen. Daneben zeichnet in der gleichen Ausgabe Heinz-Elmar Tenorth, seineszeichens staatlich besoldeter Erziehungswissenschaftler an der Humboldt-Universität, eine apologetisch-beschönigende tour d'histoire der Allgemeinen Schulpflicht in Deutschland nach.

Wesentlich anregender zu lesen als Tenorths affirmative Abhandlung der Geschichte des Schulzwangs ist dagegen der Chatlog von dol2day, in welchem der libertäre Autor und Vordenker einer staatsbefreiten Bildung, Freiheitsfabrikant Stefan Blankertz vor wenigen Tagen wieder jede Menge Gedankenfutter lieferte!

Schafft den Schulzwang ab!

Freitag, September 12, 2008

Pomp and Glory - dieses Jahr auch im Südwestfernsehen!

Dieses Jahr wird er auch vom SWR (zeitversetzt) übertragen: der heiter-ausgelassene Abschluß der Londoner Promenadenkonzerte. Wenigstens einmal im Jahr stellen sie also mit meinen Zwangsgebühren etwas Vernünftiges an!

Hier schon mal als kleiner Vorgeschmack ein Rückblick auf die umjubelten Auftritte von Anna Netrebko aus dem Vorjahr:







Deutschland, Europa und die USA - lupenreine Rechtsstaaten?

Den Fürsten von Liechtenstein trügt sein anti-totalitäres Frühwarnsystem keineswegs, wenngleich man sagen muß, daß die von den Staaten des Westens weltweit propagierte (und als Begründung für alle möglichen Kriegseinsätze vorgeschobene) Forderung nach "Rechtsstaatlichkeit" (nebst der unvermeidlichen "Demokratie") in beinahe allen Ländern des sogenannten "freien Westens" - und nicht nur in Deutschland - sich schwersten Anfechtungen durch die Regierenden ausgesetzt sieht.

In einem schon vor Wochen in der Schweizer Weltwoche (Nr. 33.08) erschienenen Artikel mit dem Titel "Bankenkrise – Kampf dem Kapitalverkehr" von Hans Geiger und Oliver Wünsch heißt es etwa:

„Mit Hartnäckigkeit und Kreativität widmen sich die Staaten dem Kampf gegen den freien Geld- und Kapitalverkehr. Für einige Politiker scheinen private Einkommen und Vermögen hauptsächlich dazu da, besteuert zu werden. Der freie Kapitalverkehr ist hier ein grosses Hindernis, denn es könnte sein, dass im Ausland nicht nur bessere Renditen erlangt, sondern auch Steuern gespart werden, sei es auf legale oder illegale Weise.

Die Behörden schrecken nicht davor zurück, sich beim Kampf gegen Grundfreiheiten und – rechte vermehrt von Rechtsstaatlichkeit zu entfernen. Zunehmend gerät auch derjenige unter Beschuss, der etwas Legales unternimmt, dabei aber nach Meinung der Behörden „missbräuchlich oder schädlich“ vorgeht. Bei der Verfolgung des angeblichen Missbrauchs werden alle Register gezogen, Recht und Gesetz hin, internationale Abkommen her: Der deutsche Bundesnachrichtendienst kaufte im Kampf gegen die Steuerhinterziehung Daten von kriminellen Bankangestellten; der US-Geheimdienst CIA griff ohne Wissen der Bankkunden auf alle internationalen Geldüberweisungsdaten zu. Dabei benützte man Instrumente, die man gerade zur Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismus geschaffen hatte. So wurden aus Banken Hilfspolizisten.“


Legal, illegal, scheißegal - nicht das Motto anarchoider Spontis, sondern die Parole des totalen Staates!

Donnerstag, September 11, 2008

Pomp and Glory

Am Samstag abend heißt es wieder einschalten! Um 22.10 Uhr auf NDR "The Last Night of the Proms"! Das Klassik-Highlight des Jahres!

Viertes Reich? Wir sind mittendrin!

Den im Laufe der Jahre sich deutlich herauskristallisierenden kryptototalitären Charakter bundesdeutscher Verhältnisse hat inzwischen auch ein anderer europäischer Monarch erfaßt. Es ist gut, wenn die bundesdeutschen Faschisierungstendenzen (neben dem Fiskalterror und der an teutonische Großmannssucht vergangener Jahrhunderte gemahnenden Kanonenbootdiplomatie gegenüber Liechtenstein und der Schweiz sind hier v.a. der Wehrzwang, der Schulbesuchszwang - die beide mit brutalstmöglicher Brachialgewalt durchgesetzt werden - zu nennen, ferner der jedem Bekenntnis zur westlich-liberalen Aufklärungstradition hohnsprechende Volksverhetzungsparagraph, die schamlose Verletzung von Eigentum bspw. durch den SBZ-45/49-Prozeßbetrugsskandal, die völkerrechtswidrigen Angriffskriege, an denen sich Deutschland seit 1999 im Kosovo und seit 2001 in Afghanistan beteiligt, die staatsstreichartige Euro-Einführung, die pro-natalistische Bevölkerungspolitik, und das Festhalten am zwangsgebührenfinanzierten Staatsfunk sowie eine unaufzählbare Reihe von vom Reichsgesetzgeber der Jahre 1933 bis 1945 verfügten und bis heute nicht abgeschaffter Verletzungen der wirtschaftlichen und persönlichen Freiheit) nun auch international thematisiert werden und nicht länger verniedlicht werden. Dem Fürsten gebührt daher jede nur denkbare - vor allem aber auch libertäre - Unterstützung!

Das Vierte Reich - es ist längst Realität! MIR REICHT'S!

Die Frage nach der überfälligen Entnazifizierung Deutschlands bleibt auf der Tagesordnung!


Die Parole lautet: Mehr Liechtenstein - weniger BRDDR-National-Sozialismus!!!


Affentheater

"Der belgische Maler René Magritte hat einmal ein kleines Experiment gewagt. Seine Frau war mit einer Freundin in der Stadt, da klingelte, leicht verfrüht, der Ehemann besagter Freundin, um sie abzuholen. Magritte bat den ihm unbekannten Herrn hinein, und bevor sie beide den Salon erreicht hatten, nahm er Anlauf und versetzte seinem ahnungslosen Gast plötzlich einen ordentlichen Tritt. Der ging weiter, beide nahmen Platz und tranken Tee, ohne den Vorfall je anzusprechen.

Die SPD hat von Magritte gelernt: Noch jeder Eklat wird in kürzester Zeit zur Normalität erklärt. Auch wenn morgen eine Horde Orang-Utans das Willy-Brandt-Haus kaperte, würde sich Generalsekretär Heil schon am Mittag auf die „Herausforderung“ freuen, mit Menschenaffen Politik zu gestalten."


Soweit Nils Minkmar in der FAZ vom 08.09.08 unter dem Titel "Die Surrealistische Partei Deutschlands". Tatsächlich müßte man ob solch eines Vorganges nicht viel Aufhebens machen. Kaum jemand, der die letzten 18 Jahre in Deutschland bei klarem Bewußtsein erlebt hat, wird bestreiten können, daß "Affenzirkus" oder "Affentheater" noch zu den freundlichsten Bezeichnungen gehört, um eine treffende Zustandsbeschreibung des totalen deutschen Parteienstaats vorzunehmen. Man fühlt sich an unseren letzten Kaiser Wilhelm II. erinnert, welcher einmal verlauten ließ, es sei ihm völlig gleichgültig, ob in dem Reichstagskäfig rote, schwarze oder gelbe Affen herumsprängen. Er hatte wenigstens noch ein realistisches Bild vom Wesen der "parlamentarischen Demokratie".

Dienstag, September 09, 2008

Mehr als nur ein sonniges Gemüt

Wer immer noch Fady Maalouf in eine bestimmte Schublade pressen möchte, ihn als braven, netten, konturenarmen und etwas schmalzigen Schwiegersohnverschnitt einordnet, dürfte spätestens in dem Moment seine Klischees beerdigen müssen, wenn er diesen begnadeten, mit einer kraftvollen, ausdrucksstarken und sehr variablen Stimme gesegneten Sänger einmal auf einem Live-Konzert erlebt. Ebenfalls der Demontage liebgewonnener Vorurteile förderlich erweist sich ein Interview, das Fady dieser Tage mit Markus Stratmann auf NDR 1 Welle Nord geführt hat, und in dem man ihn als einen überaus ernsthaften, künstlerisch sehr anspruchsvollen und bisweilen erfrischend prononcierte Statements abgebenden Zeitgenossen erlebt, dessen ausgereiftes Urteilsvermögen sich auf eine beachtliche Lebenserfahrung stützt. Neben seiner bewegten Vita spricht er auch sehr offen über seinen Glauben und seine Lebensphilosophie und seine deutsche Seite als neuentdeckten Teil seiner Identität. Und darüber, daß es wenig Sinn macht, in einem Land leben zu wollen, dessen Sprache man nicht sprechen möchte.

Vor Fady kann man in der Tat nur den Hut ziehen; er selbst hat derweil den seinen schon gezogen, um mit seinem Hilfsverein Blessed e.V. durch die Versteigerung seiner durch DSDS berühmt gewordenen Kopfbedeckung ein bißchen Licht ins Dunkel zu bringen und einem kranken 7-jährigen Jungen eine Therapie zu ermöglichen.

Montag, September 01, 2008

Fady Maalouf in concert!


Fady Maalouf Live Konzert Weingarten Ravensburg - MyVideo


Endlich ist es soweit: mein DSDS-Favorit der ersten Stunde Fady Maalouf gibt sich nach den überaus erfolgreichen Debüts seiner ersten Tonträger (Single und Album mit dem gleichnamigen Titel "Blessed") nun auch in Live-Auftritten die Ehre. Nach einem fulminanten Auftakt im österreichischen Landeck, wo die Besucherzahlen alle Erwartungen der Veranstalter sprengten und die Resonanz der online-Zuschauer zwischendurch den Server von Powermoderator.tv zusammenbrechen ließ, wird der zweite Sieger der RTL-Castingshow und wahre Superstar der Herzen am Freitag, dem 5. September im württembergischen Weingarten bei Ravensburg ein einstündiges Live-Konzert geben und den Ermlandhof in einen sommerlichen Gefühlsrausch versetzen, ein Event, das ich mir auf keinen Fall entgehenlassen möchte.






Fady hat bekanntlich schon als Kind die Schrecken eines Lebens in einem von Krieg und Bürgerkrieg heimgesuchten Land am eigenen Leibe erfahren und ist über diese schweren Schicksalsschläge nicht zum Zyniker oder verbitterten Menschenverächter geworden. Im Gegenteil, die positive Energie und grundehrliche Herzlichkeit, die dieser junge Mann ausstrahlt, zieht Menschen aller Bildungsschichten und Altersgruppen in seinen Bann, darunter auch solche, die seiner Musik eher weniger abgewinnen können (was ihn nicht grämt, denn musikalische Ausdrucksformen, sagt er, seien wie Farben und es sei unmöglich, daß alle Menschen die gleiche Lieblingsfarbe hätten). Fernseh- und Radiomoderatoren erliegen längst reihenweise seinem natürlichen Charme, während vor allem kleine Kinder, wie ich selbst schon aus nächster Nähe beobachten konnte, zu Fady mit seiner heiteren Verspieltheit sofort einen emotionalen Zugang finden und Vertrauen zu ihm fassen. Nur wenige Erwachsene besitzen diese Gabe. Er ist tatsächlich ein guter Mensch - Kinder spüren so etwas.

Fady hat nicht vergessen, wieviele Hürden und Hindernisse er zu überwinden hatte, um seinem großen Traum von einem Leben als Sänger auf der Bühne einen entscheidenden Schritt näherzukommen. Er hat Not und Elend und Zerstörung als alltägliche Realtität kennengelernt und im Gegensatz zu den meisten bloggenden Schwätzern "pro-westlicher" Observanz weiß er, wie der Krieg wirklich schmeckt. Wohl auch deshalb möchte er sein nun in Deutschland gefundenes Glück teilen mit jenen Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Die Notlage einer jungen libanesischen Frau und ihrer Familie, mit der Fady einige Jahre zusammen Modedesign studiert hatte, war für ihn die Initialzündung, mit Blessed e.V. einen Charity-Verein ins Leben zu rufen, der Menschen hilft, die direkter, schneller, unmittelbarer und unbürokratischer Unterstützung bedürfen. Geographische Schwerpunkte der Hilfsprojekte bilden bis jetzt neben Fadys Heimat Libanon (wo unter anderem nicht detonierte Streumunition noch immer Menschenleben gefährdet) vor allem Afrika, wo man eng mit Misereor zusammenarbeitet.

Ich selbst habe mich dem noch in Gründung befindlichen Verein ebenfalls angeschlossen und möchte jeden meiner Freunde dazu ermuntern, es mir gleichzutun. So wie es für Libertarians nicht damit getan ist, staatliche Sozialpolitik wegen ihres Zwangs- und Entmündigungscharakters zu verdammen, sondern man selbst durch private Wohltätigkeit für unschuldig in Not geratene Mitmenschen auch etwas dazu beitragen sollte, den Staat überflüssig zu machen, so gilt auch hier, daß persönliches und frei-williges Engagement zu Notlinderung und die Erkenntnis, daß es die Maxime staatlicher "Entwicklungspolitik" ist, das Geld der Armen in den Reichen Ländern an die Reichen in den armen Ländern zu verteilen, in meinen Augen untrennbar zusammengehören. Der Kälte des Leviathan die Wärme individueller Mitmenschlichkeit entgegenzusetzen - das ist es, was ich unter compassionate libertarianism verstehe.

Was die vielen fleißigen Aktivposten von Fadys rühriger Underground-Fanbase (die dank ihrer Beharrlichkeit am Erscheinen seiner bisher veröffentlichten CDs einen nicht unerheblichen Anteil hat) besonders freuen wird: Das Erscheinen der nächsten Single-Auskopplung "Show me your love" ist bereits für Anfang Oktober vorgesehen. Meine ganz persönlichen Lieblings-Tracks auf Fadys Album sind übrigens "I love to sing with you again" und "Perfect", ein Titel, mit dem der crooner Fady sich als der deutsche Michael Bublé empfiehlt.

Freitag, August 29, 2008

"Und was das Gewaltmonopol des Staates bedeutet, wirst du auch noch lernen müssen."

Der Absender dieser Drohung gibt vor ein Linker zu sein, der sich angeblich dafür interessiert, "was in den verschiedenen emanzipatorischen Projekten an Theorien und sozialen Praxen erfunden wird". Der Adressat hingegen redet sich ein, ein Rechter zu sein. Verkehrte Welt!

Mittwoch, August 27, 2008

Ihr habt doch alle den Arsch offen!

Diese Wortwahl ist gegenüber der charakterlich insolventen Bloggermehrheit längst angemessen!

Als China in Tibet Knüppel aus dem Sack spielte, und die "Westler" sich wohlfeil entrüsteten, spielten linksetatistische, sonst so ums Humanitäre besorgte Blogger wie Spiegelfechter & Co sich als Gralshüter der territorialen Integrität Chinas auf und konnten sich über die vor Zeiten herrschende tibetische Theokratie nicht genug in Rage schreiben.

Als der Westen "völkerrechts-" (i.e. staatenrechts-)widrig, aber naturrechtskonform den Kosovo anerkannte, überschlug sich die antiamerikanische Blogger-Community in Verurteilungen dieser zweifellos geostrategisch motivierten Vorgehensweise Washingtons und setzte ganz schlimme zerknitterte Sorgenmienen auf.

Und jetzt, wo Rußland einmal das einzig Richtige tut und die Osseten und Abchasen, die nur ein ahistorischer Husarenritt Stalins einst zu "Georgiern" machte, endlich anerkennt und damit (unintendiert) sich vor einem für Liberale heiligem und unantastbaren Recht verneigt, drehen die gerade noch Dalai Lama Schals tragenden antichinesischen und Kosovo-Fahnen schwenkenden antiserbischen rechten Kriegsetatisten auf die Anti-Sezessionsseite, weil ihre feindlichen Brüder, die antiamerikanischen Weltsozialstaats-Etatisten als fünfte Kolonne Moskaus ausnahmsweise mal etwas befürworten müssen, was ihnen sonst zuwider ist!

Anstatt daß einer aufsteht und sagt: "Bravo Rußland, jetzt hast Du es kapiert, und jetzt noch bitte Tschetschenien anerkennen!" rülpst die gesamte politische Klasse samt dem prowestlich bloggenden Background-Chor von ganz rechts bis Mitte-Links die McCain-Merkel-Melodei von der "nichtakzeptablen" Anerkennung der Unabhängigkeit zweier nach Unabhängigkeit strebender Völker.

Ihr habt doch alle einen Schuß!

Entweder Sezession ist "bäh", dann müßt Ihr auch alle auf Seiten Pekings gegen Tibet (und gegen Taiwan sowieso) Partei ergreifen. Und auf Seiten Belgrads. Oder aber das Sezessionsrecht ist, wie ich meine, durch das Naturrecht begründet und steht in extenso jedem einzelnen Individuum zu. Dann ist sie aber nicht taktisch mal zuzugestehen und mal zu verweigern, dann gilt sie immer als unveräußerliches Recht.

Wie wär's mal mit 'ner klaren Haltung?

Um Sheldon Richman zu zitieren:

"Enough big-power politics, client states, and cynical Orwellian lies! Innocent people have suffered too much to let this go on another moment. Bush presumes Americans will take him at his word, not bother to do any fact-checking, and support his provocative agenda in the South Caucasus. If they do, more injustice will be committed in America’s name.

The moral alternative to Putin is not Bush or Saakashvili, but rather condemnation of all the governments involved. Freedom should always take precedence over
“territorial integrity.” Secession is the indispensable check on government power."



Und spart Euch bitte Eure "Das muß man differenziert betrachten"-Sprechblasen, sonst raucht es!

Freitag, August 22, 2008

Von der Arbeiterbewegung zur Prätorianergarde des Leviathan

"Und ohne Pressefreiheit, Vereins- und Versammlungsrecht ist keine Arbeiterbewegung möglich." Friedrich Engels, Preußische Militärfrage, MEW 16, 75.

"Selbst in dem äußersten Fall, dass die Bourgeoisie, aus Furcht vor den Arbeitern, sich unter der Schürze der Reaktion verkriechen und an die Macht der ihr feindlichen Elemente um Schutz gegen die Arbeiter appellieren sollte selbst dann wird der Arbeiterpartei nichts übrig bleiben, als die von den Bürgern verratene Agitation für ... Pressefreiheit, Versammlungs- und Vereinsrecht trotz der Bürger fortzuführen.
Ohne diese Freiheiten kann sie selbst sich nicht frei bewegen; sie kämpft in diesem Kampf für ihr eigenes Lebenselement, für die Luft, die sie zum Atmen nötig hat." Friedrich Engels, Preußische Militärfrage, MEW 16, 77.

"Die (politische) Freiheit besteht darin, den Staat aus einem der Gesellschaft übergeordneten in ein ihr völlig untergeordnetes Organ zu verwandeln, und auch heute sind die Staatsformen freier oder unfreier in dem Maß, worin sie die Freiheit des Staates beschränken." Karl Marx, Kritik des Gothaer Programms, MEW 19, 27.


Das war mal in grauer Vorzeit das Credo der deutschen Arbeiterbewegung. In anderen Regionen dieser Erde ist es zumindest teilweise heute noch so, daß Gewerkschaften als Erben der Arbeiterbewegung für die Meinungsfreiheit der Unterdrückten und Augebeuteten und für die Teilhaberechte der Ausgegrenzten eintreten. Hierzulande tun sie als inkorporierte Systemstütze das genaue Gegenteil: Sie erhöhen mit Mindestlöhnen die Eintrittsbarrieren für die Schwächsten in der Gesellschaft in den Arbeitsmarkt und zwingen diese damit in staatliche Abhängigkeit und sie bedrohen (unter Zuhilfenahme eines vom Öffentlichen Recht korrumpierten Privatrechts) Kritiker dieser asozialen Politik - wie im Falle Marco Kanne - mit Abmahnanwälten und staatlicher Repression. Sie schwächen also die Position Arbeitssuchender und kritischer Geister und stärken gleich zweifach die Rolle des Staates. Big Labour als Juniorpartner im Bündnis von Big Government und Big Business. Und da soll man nicht von "Faschismus" reden?

Mittwoch, August 20, 2008

Ist der "Islamo-Faschismus" die größte Bedrohung unserer Freiheit?

"Pro-westliche" Einfaltspinsel, die von einem herzingeresk-paranoiden Weltbild beseelt sind, mögen das vielleicht so sehen. Für diese Zeitgenossen steht ein bizarres Wahngebilde aus Al-Quaida und der Teheraner Mullahkratie kurz vor dem Griff nach der Weltherrschaft, wogegen jede Generalmobilmachung und die (selbstredend nur vorübergehende) Außerkraftsetzung beinahe aller bürgerlichen Freiheiten im Namen des "war on terror" gerechtfertigt scheint. Zu einer gänzlich anderen Einschätzung der Bedrohungslage kommt Douglas Herman auf Strike The Root:


Although today Iran remains in the gunsights of the master criminals in DC, that distant land does less damage to America than a handful of high American officials. Truthfully, I feel more threatened by Bush and Bolton , by Barack and Barak, by McCain and Cheney and Pelosi, than anyone in Iran .

Nukes or no nukes, Iran threatens me less than the Fed, Congress, the US media or the president.

Ebenfalls eine andere Rangfolge der größten Freiheitsbedrohungen unserer Zeit als die Super-Westler skizziert der erzliberale Blogger Marvin Bartels in seinen TOP 5 im Stile einer Roßkur:



Die Top5 der gegenwärtig größten Verbrechen in Deutschland

Mein hastig erstelltes Ranking der größten sich heute in unserem Land abspielenden Verbrechen gegen das auf Freiheit, Eigenverantwortlichkeit und Vernunft basierende Menschenbild:

1. Die religiöse Erziehung durch Eltern und Lehrer, die ebenso wissbegierige wie leichtgläubige Kinder und Jugendliche mit absurdem und teilweise gefährlichem Gedankengut indoktriniert.

2. Der sog. "Sozialstaat" mit enormer Steuerlast sowie Umverteilungs- Regulierungs- und Subventionswahnsinn.

3. Die Wehrpflicht, die selbst im 21. Jh. noch junge Männer zur Zwangsarbeit nötigt.

4. Der Gesetzgebungs- und Bevormundungswahn wie bspw. beim Verbot relativ harmloser Drogen wie XTC und Cannabis bei aber gleichzeitiger Legalität von Alkohol und Tabakwaren.

5. Die Allgemeine Dummheit und der Konservatismus, die zusammen u.a. auch zur Ausgrenzung anderer Menschen – Einwanderer, Homosexuelle, etc. –führen können.


Dieses - freilich unvollständige - Sündenregister wider die menschliche Freiheit sollte unsere Wut und unseren Mut auf den Plan rufen - und nicht die kranken Ideologeme des medial-edukativ-gouvernementalen Komplexes!

Dienstag, August 19, 2008

Die richtige Film-Musik

Nanu, da hat ein kreativer Kopf auf youtube einen Clip gestellt, der Szenen aus meiner Lieblingsserie mit dem Erfolgssong "Blessed" meines Lieblingssängers musikalisch untermalt. Ganz nach meinem Geschmack!





Freitag, August 15, 2008