Monday, December 15, 2008

"Our Enemy The State" vs. "L'Etat, c'est moi - et toi"?

Mein Freund und Vordenker Matt Jenny hat zur richtigen Perspektive des Libertarianism auf "den Staat" Nachdenkenswertes in den Schweizer Monatsheften zu Papier gebracht. Einladung zur Debatte!

3 comments:

Michel said...

Eine interessante Theorie, die man sicher weiter untersuchen sollte. M.E. ist es weniger das tatsächlich durch den Staat erfahrene Gute, das einen in dessen Arme treibt, sondern die Hoffnung. Gerade in Krisenzeiten wenden sich die Menschen dem Staat zu, auch wenn es offensichtlich ist dass es eben der Staat war der die Krise verursachte. Denn in der Wahrnemung der Menschen ist der Staat die einzige Institution der in der Lage ist, eine Krise zu lösen bzw. schnell zu lösen.

Ich denke Matt tut den Staatsskeptikern unrecht, wenn er Etatismustheorie auf eine Art Verschwörung reduziert. So habe ich die eigentlich nie verstanden. (Außer um zu erklären, wie es zur Rechtsbeugung durch Verfassungsrichter kommt.)

fetznschädl said...

is aber ne tolle Geschichte. Jenny verliebt sich ein wenig in einen Zürcher Bürokraten und jetzt weiß er, dass auch ich als "Staatsskeptiker" den Staat und seine Mannen doch auch irgendwie, ab und zu, manchmal, im geheimen heiß finde lieb hab. Brave Fleißübung, aber tut mir wirklich leid wenn ich mich in den skizzierten Charakteren nicht wiederfinde.

Peter Bienert said...

Klingt für mich irgendwie nach "Der Staat das sind wir alle!" à la Friedrich Naumann, was Matt Jenny da fabriziert. Nur war Naumann eben so ziemlich das Gegenteil eines Liberalen. Ich bleibe bei Albert Jay Nock: "Our Enemy The State!"