Donnerstag, Juni 18, 2009

Christoph Haese on Tour!

Vor einem Dreivierteljahr schrieb ich begeistert über ein veritables Ausnahmetalent, das mich bei der RTL-Castingshow "Das Supertalent" elektrisierte:

Als besonders herausragend ist mir dabei Christoph Haese, ein außergewöhnlicher junger Akrobat aus Berlin aufgefallen, der am Trapez (ohne Netz!) ein solches Maß an körperlicher Geschicklichkeit beweist und durch seine erstklassige Performance besticht, die nicht nur einen Bewegungslegastheniker wie mich einfach nur in blankes und ehrfurchtvolles Erstaunen versetzt.



Christoph holte damals zwar nicht den Titel, wiewohl ihm das Prädikat "Supertalent" unzweifelhaft zusteht und es zudem unter seinen Mitbewerbern keinen gab in dieser Staffel, der ihm von der Talentlage her hätte das Wasser reichen können, aber dennoch haben sich die Auftritte vor einem Millionenpublikum ausgezahlt indem sie ihm dank seines plötzlichen Bekanntheitsgrades viele Türen geöffnet haben. Der charismatische und überaus attraktive junge Artist ist heute ein gefragter Act bei vielen Veranstaltungen und ist als Gänsehaut und Nervenkitzel bietender Publikumsmagnet überaus beliebt.

Am 27. Juni wird er in Locarno das "Miss Earth Schweiz"-Finale ordentlich in Schwung bringen und danach die Besucher des Duckstein-Festivals in Norddeutschland mit seiner Körperkunst verzaubern. Dort wird Christoph an folgenden Tagen zu sehen sein:

- 25./26. Juli in Hamburg,
- 1./2. August in Kiel,
- 22./23. August in Lübeck und
- 12./13. September in Binz/Rügen

Als kleinen teaser auf seine wirklich atemberaubenden Darbeitungen hier schon mal zwei kurze Filmchen von und mit Christoph Haese:















Ich selbst werde es mir auf keinen Fall nehmen lassen, den Artisten aus Leidenschaft selbst auf einem der Festivals in diesem Sommer endlich einmal live zu erleben. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Übrigens: er freut sich über Gästebuch-Einträge auf seiner runderneuerten Homepage!

Mittwoch, Juni 17, 2009

Die Antwort auf die Krise: ein freier Währungsmarkt!

Ein Interview mit Prof. Hülsmann via E Pluribus Unum:

Das Gewissen des Staazis ist rein. Er benutzt es nie!

Ein sehr schönes Beispiel für reuige Sünder ohne und reulose mit Staazi-Lizenz beim Abkassieren hat hanz von den Freiheitsfabrikanten gestern abend im ZDF rausgefischt. Und was für ein doller Rechtsstaat wir sind wurde dabei auch gleich mal wieder klar:

"Letztlich sei es sowieso immer der Reisende, der zu beweisen habe, dass er die Sache bereits vor Einfuhr besaß. Und damit wohl der Dumme."

Dienstag, Juni 09, 2009

"Geistiges Eigentum" ist Diebstahl!

Diese brillante Analyse von Kevin Carson kann man wirklich nur jedem ans Herz legen, der sich jetzt schon wieder dreist korporatistische Sonderwünsche von an staatlichem Monopolschutz interessierten Big Business-Kreisen als marktwirtschaftlichen Eigentumsschutz zurechtlügt!

Stoppt den Copyright-Staatswahn!!!

FB-Statusmeldung II

Dominik Hennig plädiert für eine verschärfte zivilgesellschaftliche "Wehr-Pflicht": Jeder Bürger sollte verpflichtet werden, von "Wahl-Pflicht" schwadronierenden SPD-Dummbeuteln bei Feststellung eines solchen unverfrorenen obrigkeitsstaatlichen Rülpsers an Ort und Stelle 50 Stockhiebe zu verabreichen!

FB-Statusmeldung

Dominik Hennig hält den Niedergang der europäischen Sozialdemokratie nicht für ein rein tagespolitisches Ereignis, sondern metapolitisch für bedeutsam. Die soziale Frage des 21. Jahrhunderts wird sein, wie das INDIVIDUUM zu emanzipieren ist, nicht wie im 19. Jahrhundert das "proletarische" KOLLEKTIV! Die Antwort wird eine mutatis mutandis "anarchoide" resp. "linkslibertäre" sein. Oder es gibt eben keine Antwort. Kann auch sein.

Freitag, Juni 05, 2009

Kein Marktversagen!

Via Mises.de:

Veranstaltungshinweis: "Die (Schein)geld-Krise", Dienstag 16. Juni 2009 in Münster

Bereits Goethe warnte uns vor den Folgen des ungedeckten Papiergeldes. Dennoch beruht die gegenwärtige Geldordnung auf eben diesem System, welches in unregelmäßigen Abständen heftige Wirtschaftskrisen und Inflation zur Folge hat. Liberale Ökonomen, wie die der s.g. Österreichischen Schule, warnten seit langem vor dem jüngsten Crash. Aus ihrer Sicht ist die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise keineswegs das Resultat der freien Marktwirtschaft. Tatsächlich lägen die Ursachen im Missbrauch des staatlichen Papiergeldmonopols.

Vortrag
"Kein Marktversagen! Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Österreichischen Schule"
Philipp Bagus

Neben Philipp Bagus wird auch Prof. Ulrich van Sutum zu den Ursachen der Krise Stellung beziehen.

Sie haben im Laufe der Veranstaltung die Möglichkeit den Experten Fragen zu stellen.

Dienstag, 16. Juni 2009 um 18. 00 Uhr s.t.
Saal 1 im Fürstbischöflichen Schloss in Münster

Mittwoch, Juni 03, 2009

Kurras war, ist und bleibt ein Staazi

mit der staatlichen Lizenz zum Töten. Ob er nun als "linker" Staazi für einen "Links-Staat" oder "rechter" Staazi für einen "Rechts-Staat" schoß, ist mir Jacke wie Hose. Für neubürgerliches Triumphgeheul kulturkonservativer Anti-68er-Revanchisten gibt seine abgründige Biographie jedenfalls nichts her.

Und weil wir gerade bei verlogenen Diskursen sind: Die DDR, die ich als DDR-Kind schon "Scheißstaat" genannt hatte (und deswegen zum Direktor meiner Schule zitiert wurde!) einen Unrechtsstaat zu nennen, ist recht und billig - aber mit neubürgerlicher Attitüde ist es auch wohlfeil und dient offenkundig nur hochmütigen BRD-Systemlingen zur Selbstbeweihräucherung ("Wie haben wir es doch herrlich weitgebracht!"), die kaum weniger schwer zu ertragen ist, als die vor 20 Jahren am 7. Oktober abgehaltenen Paraden. Aus anarcho-libertärer Perspektive bleibt festzuhalten: Die DDR war, wie jeder Staat auf Erden, ein Unrechtsstaat, der gegenüber der BRD indes den Vorzug besitzt, nicht mehr zu existieren.

Dienstag, Mai 26, 2009

Der nicht mit den Schafen blökte

In turbo-etatistischen Zeiten wie diesen lassen sich wohl kaum "unzeitgemäßere Betrachtungen" finden als die Theorien eines Ludwig von Mises. Und doch macht das gerade den Wert der Ideen dieses großen Freiheitsdenkers aus, der stets kompromißlos wahrheitswillig statt anpaßlerisch mehrheitsfähig zu sein trachtete. Das Manager-Magazin widmet ihm einen größeren Artikel, und zeigt auf, wie wertvoll Mises'sche Erkenntnisse in der heutigen Zeit sein könnten, so man sie denn zur Kenntnis nähme.

hat tip: erzliberal.de

Neu erschienen ist nun auch wieder ein echter Klassiker "Vom Wert der besseren Ideen. Sechs Vorlesungen über Wirtschaft und Politik" beim Olzog Verlag. Michael Kastner von Buchausgabe.de schreibt:

Kurz vor Beginn des neuen Jahres 2009 ist im Olzog-Verlag das Buch "Vom Wert der besseren Ideen" von Ludwig von Mises erschienen. Es handelt sich dabei um die Niederschrift von sechs Vorlesungen, die Ludwig von Mises 1958 in Buenos Aires gehalten hat. Man merkt der Ausgabe an, daß sie mit sehr viel Sorgfalt und Sachverstand bearbeitet wurde. So stammt das Geleitwort von den beiden liberalen Publizisten Gerhard Schwarz und Gerd Habermann. Daß man Detmar Doering, den Leiter des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Einleitung gewinnen konnte, darf als Glückgriff bezeichnete werden. Hat sich Doering doch selbst schon durch die Neuauflage von Mises' "Liberalismus" und Murray Rothbards "Ethik der Freiheit" um die Verbreitung der Ideen der Österreichischen Schule einen Namen gemacht. Seine Einführung ist überaus sachkundig und bietet auch demjenigen Leser, der sich noch nicht mit dem Werk Ludwig von Mises beschäftigen konnte, nicht nur einen einen guten Einstieg in dessen Leben und Werk, sondern stellt auch mühelos den Bezug zwischen den Vorlesungen von Mises und der heutigen Zeit her.

Man mag es kaum glauben, daß Ludwig von Mises diese mahnenden und warnenden Vorlesungen vor 50 Jahren gehalten hat. Wirken seine Thesen und Ideen doch gerade im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftliche Krise so als wären sie in den letzten Tagen niedergeschrieben worden. Mit einer intellektuellen Eloquenz und Leichtigkeit, die man selten bei Wirtschaftswissenschaftlern findet, handelt Ludwig von Mises die Themen Kapitalismus, Sozialismus, Interventionismus, Inflation, Auslandsinvestitionen und Politik und Ideen ab.

Von den Errungenschaften des Kapitalismus über die Mythenbildung der Marxisten, die Naivität und Fehleinschätzungen des staatlichen Allmachtsglaubens bis hin zu Geldtheorie, Freihandel und einem Ausblick auf eine liberale Wirtschaftspolitik spannt Ludwig von Mises den Bogen seiner Vorlesungen.

Man kann beim Lesen nicht umhin, sich zu fragen, warum die politischen Kräfte - gerade auch in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation - immer wieder dieselben Fehler begehen.

Aber Ludwig von Mises wäre nicht Ludwig von Mises, wenn er nicht auch hierauf eine einleuchtende Antwort anbieten würde: "Ideen, und nur Ideen können Licht in die Dunkelheit bringen. Diese Ideen müssen der Öffentlichkeit so vorgestellt werden, daß die Menschen sie verstehen und überzeugt werden. Wir müssen ihnen klarmachen, daß diese Ideen richtig sind. ... Ich wiederhole es: Wir brauchen nichts anderes zu tun, als die schlechten Ideen durch bessere zu verdrängen. ... Unsere Kultur wird und muß überleben, wenn wir an die Stelle der Ideen, die heute einen großen Teil der Welt regieren, bessere Ideen setzen."

Michael Kastner
buchausgabe.de

Sonntag, Mai 24, 2009

Die Philosophie der Freiheit heißt NICHT Konservati(vi)smus!

"I do not believe that the philosophy of freedom has much to do, in an essential way, with conservatism. The relationship is largely due to historical accident. Furthermore, analytically speaking, the moral, political and economic basis of freedom does not fit coherently in the conservative intellectual framework.


The central reason for confusion on this matter is due to the peculiarities of the American (and English) political context. Our heritage is filled with the language, the ideals and the reality of liberty. Our Constitution exhibits a great concern for division of power, rights and limitations on the Federal (and state) government, and the importance of contract. So to “conserve” is, to an extent, to conserve these traditions. So American conservatism seems like a philosophy of liberty.


Another reason for the seeming identification of liberty with conservatism is the complex of compromises the political system has yielded. Those who are conservatives in a more literal sense found an uneasy alliance with those whose primary interest is liberty and only secondarily in the American traditions. There is much interesting political, sociological and even religious history here.


Nevertheless, the spirit of liberty (and I would say classical liberalism) is very different from that of conservatism. The conservative fundamentally doesn’t want to rock the boat. One can see it now in the intrigue about Nancy Pelosi and the CIA. The classical liberal (let me invoke the spirit of H.L. Mencken here) knows that both politicians and the CIA cannot be trusted. The true liberal is not afraid to recognize the corruption of power. The conservative, on the other hand, will say, “How can you question these hard-working people in the CIA who risk their lives for America?” Or: “How can you question the Speaker of the U.S. House of Representatives, Third-in-Line to the Presidency?”


To the conservative Faith in Power is very important. The conservative believes that we ought not to release pictures of torture perpetrated by “our” interrogators. The classical liberal thinks the truth is vital. The American public should know just how widespread all of this was (is?). If it stirs up hostility to American troops both in places where they ought not to be or where they possibly should be, that is part of what defending our liberty is about.


I could easily see a conservative cringe here. (I have purposefully chosen edgy examples.)"


Aus einem sehr anschaulichen Grundsatzartikel von Mario Rizzo, dessen Lektüre vor nicht nur terminologischen Verwechslungen bewahrt.

Donnerstag, Mai 21, 2009

Fadys "German Dream"

Am vergangenen Wochenende sorgte mit Alexander Rybak ein junger Mann mit weißrussischen Wurzeln für den größten Triumph, den Norwegen jemals bei einem Grand Prix der Eurovision feiern konnte. Er stand wenige Jahre zuvor im Finale des norwegischen Pendants von "American Idol" und heute ist der einstige Castingstar mit "Migrationshintergrund" aus der norwegischen Musikszene nicht mehr wegzudenken, er ist spätestens seit Samstag das Idol einer ganzen Nation.

Auch wir in Deutschland können uns glücklich schätzen, verfügen wir doch über ein vergeichbares Ausnahmetalent, einen jungen Mann, der erst vor wenigen Jahren aus dem Libanon hierher kam, dabei seine deutschen Wurzeln (wieder-)entdeckte und der ebenfalls über eine quotenstarke Castingshow populär wurde.


Die Rede ist von Fady Maalouf. Er gehört zu jener Sorte Zuwanderer, die nicht in unsere Sozialsysteme, sondern in unsere Herzen eingewandert sind. Was er heute zu sagen hat, ist schon eine Liebeserklärung an seine neue Heimat:



“Die Leute sprechen immer nur vom “american dream” – ich finde aber, dass der “german dream” viel toller ist. Deutschland ist ein Land, in dem wir die Chance haben, unsere Träume zu leben! Das geht hier, dafür bin ich ein Beispiel und ich würde mich freuen, wenn ich ein paar Jugendliche auch motivieren könnte, was zu tun. Sie können es schaffen! [...] Ich möchte Deutscher werden, ich möchte Deutscher sein.”


Nachdem Fady schon vor einigen Monaten in der "Zeit" ein kluges Statement zum Thema Migration abgegeben hat, wird er sich heute abend bei Maybritt Illner zu Wort melden: um 22.15 Uhr im ZDF.


Dienstag, Mai 19, 2009

Rule Britannia!

Beim diesjährigen Grand Prix der Eurovision war es nebem dem grandiosen Ausnahmetalent Alexander Rybak, dem sympathischen Wunderknaben aus Norwegen vor allem Großbritannien, das mit Jade Ewen und Andrew Lloyd Webber dieser in den letzten Jahren ziemlich heruntergekommenen Veranstaltung wieder den verloren geglaubten Glanz vergangener Zeiten verlieh:



Dem deutschen Beitrag möchten wir an dieser Stelle einen Gefallen tun, indem wir ihn beschweigen!

Mittwoch, Mai 06, 2009

Der Vormarsch der libertären Idee ist nicht zu bremsen

Dies gilt offenbar dank dem Kongreßabgeordneten Ron Paul nun verstärkt auch für die US-Republikaner - und darüber hinaus, wie The Washington Independent berichtet:



"Paul’s other influence has reached further across the aisle. Since he introduced the Federal Reserve Transparency Act of 2009, he has locked in the support of a majority of the Republican conference as well as 13 Democrats, for a bill that would mandate an “audit of the Board of Governors of the Federal Reserve System and the Federal reserve banks” before the end of 2010 to reveal how the board makes it decisions and moves around money. “As Congressman Paul pointed [out] many times,” said freshman Rep. Alan Grayson (D-Fla.) after co-sponsoring the bill, “the Federal Reserve should have come clean with the American people a long time ago. The Fed is disbursing trillions of dollars and the taxpayers have a right to know who is getting it.”"

Montag, Mai 04, 2009

Freiheit muß erduldet werden!

Wieder mal ein Blankertz, der mir aus der Seele spricht:


Prima Klima Vorschlag: Das Leugnen des Stasi-Unrechts solle unter Strafe gestellt werden. Das Leugnen des Holocausts an den Juden steht schon in der BRD u.a. Staaten unter Strafe. Das Leugnen des Genozids an den Armeniern ist in Frankreich untersagt. Andererseits: Ihn zu behaupten, ist in der Türkei verboten. Beides übrigens NATO-Staaten. Die Sperrung von Kinderporno-Seiten verschiebt sich; aber sie wird kommen. Und damit die Technologie und Akzeptanz von Internet-Zensur. Weitere Inhalte folgen. Gleichzeitig versichert der Staat die Anbieter gegen wirtschaftliche Schäden, die aus fälschlicherweise gesperrten Seiten entstehen: Das ist das System des Spätetatismus. Der Hebel für die Kontrolle sind Inhalte, deren Verbreitung bei den meisten Abscheu hervorruft. Als die Nazis die Kommunisten abholte, habe er nichts gemacht, denn er war ja kein Kommunist. Als die Nazis die Sozis abholten, habe er nichts gemacht, denn er war ja kein Kommunisten. Als die Nazis die Juden abholten, habe er nichts gemacht, denn er war ja kein Jude. Als die Nazis die Homos abholten, habe er nichts gemacht, denn er war ja kein Schwuler. Als die Nazis ihn abholten, war keiner mehr da, der etwas dagegen tun konnte. Diese Erkenntnis kommt leider ex post. Der Spätetatismus arbeitet nicht mehr mit Erschießung und Vergasung, sondern mit dem Entzug der wirtschaftlichen Existenz. Das ist unblutig, human und vor allem nachhaltiger. Mikrophysik der Macht.

Dagegen: Freiheit muss erduldet werden. Darum ist der Begriff der Toleranz so wichtig. Darum ist Thomas von Aquin mein Held der Freiheit: Anzuerkennen, dass die höchte Wahrheit, der höchste Wert, den man hat, nicht-allgemein ist und nicht allgemein werden darf, das ist die Erduldung der Freiheit. Darum meinte Thomas Jefferson, nur die Lüge brauche staatlichen Schutz, die Wahrheit nicht. Doch was, wenn beide Seiten eines Widerspruchs staatlich sanktioniert werden (wie die Armenier-Frage in der Türkei respektive in Frankreich)? Der Wahrheitsbegriff löst sich auf. Freiheit muss erduldet werden. Die Frage lautet nicht, ob man erdulden muss, dass ein Vater oder ein Bruder behauptet, im Namen der Familienehre eine unehrenhaft sich verhaltende Tochter bzw. Schwester ermorden zu dürfen, weil in dieser Kultur die Ehre einen derart hohen Stellenwert habe. Die Ehre darf diesen hohen Stellenwert haben. Aber er begründet kein Recht auf Sanktion. Vielmehr muss der Ehrenvolle erdulden, dass andere diesen Wert nicht teilen und entsprechend anders handeln. Ehre lässt sich so wenig gewaltsam verteidigen wie die Wahrheit. Gewalt sei das Prinzip der Geistlosigkeit, sagte Gustav Landauer. Heute sind die professionellen Gutmenschen die Träger der Geistlosigkeit.




Sonntag, Mai 03, 2009

Josh Groban: "Per te"

Eine Jahrhundertstimme!



hat tip: Die singende Muschel

Wer ist schuld an der Krise?

Wer hat die Krise verursacht? Diese Frage wird momentan einzig von den lafontainesken Staatssozialisten laut gestellt und von bräsig-bürgerlichen Beschwichtigern regelmäßig mit dem abgenutzten Spruch "Die Schuldfrage bringt uns nicht weiter!" zurückgewiesen. Tut sie aber doch!

Phill Tomlinson zeigt es anhand eines Rothbard-Zitates:


"What was the trouble? Economic theory demonstrates that only governmental inflation can generate a boom-and-bust cycle, and that the depression will be prolonged and aggravated by inflationist and other interventionary measures. In contrast to the myth of laissez-faire, we have shown in this book how government intervention generated the unsound boom of the 1920s, and how Hoover’s new departure aggravated the Great Depression by massive measures of interference. The guilt for the Great Depression must, at long last, be lifted from the shoulders of the free-market economy, and placed where it properly belongs: at the doors of politicians, bureaucrats, and the mass of “enlightened” economists. And in any other depression, past or future, the story will be the same."

Donnerstag, April 09, 2009

Privatisiert die Geldproduktion!

"Hülsmann ist Vertreter der Österreichischen Schule, einer seit Jahrzehnten öffentlich kaum beachteten ökonomischen Denkrichtung. Der österreichische Ökonom Ludwig von Mises und Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich von Hajek sind die bekanntesten Vertreter dieser staatskritischen Lehre. Das Grundproblem auch dieser Krise sei die Existenz der Zentralbanken, die das Geld viel zu billig auf den Markt werfen, um andere Banken zu retten. "Es gibt eine Vollkasko-Mentalität in der Finanzwelt, wir haben eine Planwirtschaft in der Geldversorgung", sagt Hülsmann. Er will die Zentralbanken abschaffen und die Geldproduktion privatisieren. Mit solchen Vorschlägen erzeugt Hülsmann eine Abwehrhaltung, was fast schon verständlich ist, denn all das klingt sehr radikal. Doch öffentlich debattiert sollten diese Vorschläge schon werden, meint er, was jedoch nur selten geschieht."


Prof. Dr. Guido Hülsmann in der Süddeutschen vom 4.April.

Donnerstag, Februar 12, 2009

Kollege Habibi

Ich selbst habe mir ja zum Jahreswechsel geschworen, nie wieder über DSDS zu schreiben, (mit dem politischen Bloggen kürzer treten will ich in diesem Jahr ja ohnedies, zum einen aus zeitlichen Gründen, aber auch, da man in einem "Superwahljahr" sonst Gefahr läuft, sich in den Niederungen der Parteipolitik zu verlieren und sowohl an Verstand als auch Charakter Schaden zu nehmen).

Umso erfreuter bin ich, daß mir jetzt Fady Maalouf mit seinem eigenen DSDS-Blog die Arbeit abnimmt. Für diejenigen unter meinen geschätzten Lesern, die sich durch meinen Ausflug ins Boulevard im Jahre 2008 hierher verirrt haben, nun diese Weiterleitung zu einem echten Insider (und ganz wenigen musikalischen Glanzlichter) dieser ansonsten immer neue Tiefpunkte auf der nach unten hin offenen RTL-Trash-Skala setzenden Fernsehsendung.

Sonntag, Februar 01, 2009

Wäre Ulla Schmidt ein Auto, gäbe es für sie eine Abwrackprämie!

Bravo, bravissimo Erwin Pelzig! Ein Gespräch mit dem Orthopäden Dr. Werzinger klärt auf über den Marsch in die sozialistische Staatsmedizin:




Mittwoch, Januar 28, 2009

Wer immer Recht hat, den kann keiner leiden

Das trifft auf meinen Lieblingsserienarzt Dr. House genauso zu wie auf die "Österreichische Schule der Volkswirtschaftslehre", deren frühzeitige Diagnosen der Vergiftung des weltweiten Geldkreislaufes gleichwohl an Treffsicherheit nichts zu wünschen übrig lassen und der das Online-Portal Telepolis einen bemerkenswert unpolemischen Artikel widmet. Zitat:

"Viele der Ökonomen und Investoren, die den aktuellen Finanzkollaps schon lange prognostiziert hatten, waren von Ideen inspiriert, die sich in der dichtesten Form vermutlich in der radikal-liberalen ökonomischen Schule der "Austrian Economics" finden. Während einige Aspekte dieser Minderheitenposition vom fachökonomischen Mainstream jedoch längst übernommen wurden, werden ihre Rezepte zur Krisenbewältigung weithin strikt missachtet. Nachdem nun die Vorhersagen der seit 70 Jahren klar gegen die herrschende Volkswirtschaftslehre positionierten [extern] Österreichischen Schule der Nationalökonomie offenbar recht präzise eingetroffen sind, bleibt zu hoffen, dass nicht auch ihre Analysen zur Krisenbewältigung zutreffen. Denn dann wäre eine unnötig lange andauernde Depression unausweichlich."



Wer darüber hinaus mehr über die "Austrians" erfahren möchte, findet reichlich Material auf Mises.de und auf Wienerschule.org!

Freitag, Januar 23, 2009

Gelungener Jahresauftakt mit Fady Maalouf

Die Zeiten, in denen ich das neue Jahr in mit blau-gelben Winkelementen geschmückten Vereinskneipen oder gar in Stuttgart beim "Liberalen Dreikönigsball" begrüßte, gehören gottseidank der Vergangenheit an. Dieses Jahr habe ich mich stattdessen vergangenen Samstag nach Köln aufgemacht, wo der Superstar der Herzen, mein Habibi Fady Maalouf, sich die Ehre gab und exklusiv für seine treuesten Fans in einem Privat-Konzert für seinen Fanclub Ohrenschmaus und Streicheleinheiten für die Seele darbrachte. Fady bewies, daß er mittlerweile über DSDS hinausgewachsen und nun zu neuen Horizonten aufgebrochen ist. Längst ist der sympathische "Gentleman-Chansonnier", wie er genannt wurde, dabei, sich als ernsthafter und auch sehr ambitionierter Künstler im gehobenen Unterhaltungsfach der deutschen Musikwelt zu etablieren. So fiel mir auch auf, daß das - überwiegend weibliche - Publikum sich aus einem sehr breiten Altersspektrum zusammensetzte und eben nicht vornehmlich schwärmerische Teenies hier ihr Kurzzeit-Idol anhimmelten. Menschen mit Lebenserfahrung und Urteilskraft prägten das Bild und sorgten für eine sehr wohltuende Atmosphäre, was mir auch in den Konversationen am Rande der Veranstaltung große Freude bereitete.

In Fadys breitgefächertem Repertoir reihte sich Highlight an Highlight. Aber besonders angetan hat es mir sein "I am not going", ein Song, bei dem Fady seine ganze Stimmgewalt so richtig zur Geltung bringen kann. Seine an Michael Bublé erinnernden Performances von "Feeling good" und "Fever" haben mir klar gezeigt, daß Fady auch stilistisch auf dem richtigen Weg ist. Das waren echte Volltreffer! Seine Songauswahl war in Gänze einfach allererste Sahne und auch in seiner Bühnenpräsenz hat sich Fady enorm gesteigert.

Nach seinem fulminanten Jahresauftakt - immerhin einem Konzertmarathon ohne Pause - stand ein vollkommen entspannt und fröhlich wirkender Fady noch anschließend für eine Autogrammstunde zur Verfügung, bei der ich dann auch wieder einmal in den Genuß kam, mit ihm ein paar kurze und sehr herzliche Worte zu wechseln und er mir mein CD-Cover von "Blessed" signierte - "Für Dominik!".






Da ich aus persönlichen Gründen in diesem Jahr kaum noch Zeit fürs Bloggen haben werde, gebührt an dieser Stelle mein ganz besonderer Dank auch den mit viel Engagement, Liebe und Sorgfalt gepflegten Fady-Fanblogs nebenan, allem voran den Blogspot-Kollegen Fady Maalouf Fans und Der Fady-Luschen-Blog für ihre großartigen Konzertberichte, die man unter "Fady The Voice Maalouf - Fanclub-Konzert in Köln" und "Privatkonzert vom Fady-Maalouf-Fanclub am 17.01.09 in Köln" nachlesen kann!


Inzwischen rechnen die Auguren Fady Maalouf zu den heißesten Anwärtern auf die deutsche Teilnahme am "Eurovision Song Contest" (formerly known as "Grand Prix Eurovision de la Chanson"). Das Reglement ist diesmal ein anderes als in den Vorjahren, die Letztentscheidung liegt bei einer Jury des NDR. Wie man hört, hat Fady, der Herausforderungen nie ausweicht und über veritable Wettkampferfahrungen verfügt, aber durchaus Interesse bekundet, seinen Hut in den Ring zu werfen. Sollte Deutschland tatsächlich wieder einmal mehr sein wollen, als nur der leidlich geduldete Financier dieses bisweilen frivolen und zumindest in den letzten Jahrzehnten künstlerisch nicht gerade Maßstäbe setzenden oder gar Welthits hervorbringenden Spektakels, dann wäre Fady - "The Voice" - Maalouf tatsächlich die erste Wahl! Mit seiner Lebensgeschichte verkörpert er zudem ideal die hinter dieser Grand Prix-Idee stehende Meta-Botschaft: "Politics divide - Music unite". Und was diese Welt gerade jetzt, nach 8 Jahren Bush-Regime mit all seinen globalen Verheerungen bräuchte ist mehr als ein bißchen Frieden! Man darf also gespannt sein, ob die Verantwortlichen des NDR und der ARD die Zeichen der Zeit verstanden haben. Mitte Februar wissen wir mehr!

Dienstag, Dezember 30, 2008

Josh Groban: Awake

Am frühen Silvestermorgen zeigt 3sat um 6.00 Uhr einen Live-Konzert-Mitschnitt von dem großartigen amerikanischen Star-Bariton Josh Groban, den man als Liebhaber von großen Melodien und Premium-Crossover auf keinen Fall verpassen sollte:

Josh Groban: Awake

Energy Solutions Arena, Salt Lake City, USA, 2007


Hier ein kleiner teaser auf Josh Grobans wunderbare Stimme:



You are loved - Josh Groban - MyVideo

Dienstag, Dezember 23, 2008

Weihnachtspause

Verabschiede mich jetzt in den Weihnachtsurlaub und wünsche allen meinen treuen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und viel Kraft im neuen Jahr, das ja laut unserer Trulla aus Templin das "Jahr der schlechten Nachrichten" zu werden verspricht!

Aber nun genug der garstigen politischen Bissigkeiten!





Das letzte Wort soll natürlich für mich der Mann des Jahres - Fady "The Voice" Maalouf - haben, von dem ich mich jetzt angemessen in eine wohlig-weihnachtliche Stimmung versetzen lasse:



Danke an die "Luschen" für das charmante Video!

Die irrationale Utopie der Staatsgläubigen

Mit der scharfsinnigen Dekonstruktion der Rechtfertigungstheorie für den Staat gehört Francois Tremblay für mich zu meinen ganz persönlichen Bloggern des Jahres 2008. Hier noch einmal seine glänzende Widerlegung der etatistischen Utopie:


Statism is utopian.

A common objection used against Anarchy is that it is a utopian ideology. To be more specific, the argument is that Anarchy cannot “work” because it would require people to be “perfectly good and altruistic.” Since this is quite impossible, we must conclude that Anarchy is a utopian ideology which relies on a false view of human nature.

While popular, this objection is hard to understand on its face. Why do they believe an Anarchy requires particularly moral individuals? Is it because there is no authority to mediate between individuals, righting wrongs? While it is true that a society cannot survive long without a mediation process, and it would be very silly for anyone to fight against that process, it is unclear why we need a centralized authority in order to effect it. Anarchy is not the position that mediation should be eliminated: rather, it is the position that mediation should be decentralized. It is not order that we don’t believe in, but centralized authoritarian order relying on hierarchies of power. That’s what we’re fighting against.

Unfortunately, we have been so conditioned to believe that centralized authorities are necessary that often Anarchy is confused with political nihilism. Yet nothing is farther from the truth. Absolutism and totalitarianism are close to nihilism: once we accept the validity of centralized control, then “anything goes.” Whatever the government does becomes ipso facto justified by the need for centralized control as a check on individual values. Anarchists completely reject this reasoning and uphold individual values as the only possible foundation for a functional society.

In fact, we precisely oppose the State because we believe that it exhibits all too human vices: aggression, greed, dishonesty, ignorance. The State exhibits these vices because it is composed of human beings who also have these vices, like all human beings possessing control and power over others. It is not that we need to have “the right people” in power or “the right class” in power: human nature itself is what is preventing statism from “working.”

The Anarchist argument is simple. If people are good, then we don’t need a government to enforce morality. If people are evil, then the people composing government are also evil, and being in government have the power to exploit others much more fully than a private individual could. If some people are good, and some people are evil, then we should desire very much to remove any concentration of power, since such a concentration would attract people who wish to control others- evil people- and give them that control.

People believe that Anarchy is utopian because they believe that Anarchy is a nihilistic ideology- that Anarchists are against all organization. As I pointed out, this is simple ignorance. Anarchists want to remove centralized authority and hierarchies of power: in short, those processes that evil people can use to exploit others most easily, those processes that create war, generalized crime, chaos and oppression.

Furthermore, we must point out a major origin problem in the notion that Anarchy is utopian. If Anarchy cannot “work,” then government itself, which must obviously have been created from a state of Anarchy, also cannot “work.” How can an unworkable system produce a workable system? The reverse can happen, of course. A skilled carpenter can create a botched piece, but an unskilled carpenter cannot create a masterpiece. If the initial Anarchist state of affairs was “unworkable,” then where was the potential in this “unworkable” society to create the “order” of government? This destroys neatly the argument that Anarchy is utopian while statism is not.

If we are to state the case clearly, we can say this. Statism is the belief that a group of people, who possess all the guns and all the legitimacy, able to make all the rules for itself, will not want to exploit its subjects. Instead, they will act completely altruistically and help fulfill the values of their subjects.

And we know from reality that it ain’t so. This is a Big Lie. Statism is utopian to the extreme, and we need to hammer that on every opportunity we get.

Montag, Dezember 22, 2008

Wider die recht(slibertär)en Nervensägen!

The right-libertarians are getting on my nerves.


Willkommen im Club, Brainpolice! Und Hat Tip an Christian Butterbach für den Hinweis auf diesen erfrischenden Post!

Zutreffend, verwegen, amüsant

Der von RTL und BILD aufs diesjährige DSDS-Siegertreppchen gehievte Thomas Godoj hat vom Königsmacher Dieter Bohlen (der ihn, wir erinnern uns, schon vor dem Finale auf allen Kanälen zum Sieger ausrief) herbe Kritik einstecken müssen und darauf inzwischen reagiert (via Thomas-Godoj-Elite) :

"Ich glaube, der Dieter hat einfach generell was gegen selbständige Künstler."

Diese Aussage hat es in sich. Denn sie ist erstens objektiv zutreffend, soweit wir Bohlens Gebaren in den vergangenen Jahren mitverfolgen durften.
Aus dem Munde von Thomas Godoj ist sie zweitens verwegen, will er doch damit zum Ausdruck bringen, er sei ein "selbständiger Künstler". Ist das nun Chuzpe oder eine gestörte Selbstwahrnehmung? Als schon langjährig mit Band umhertingelnder Rocker zu einer Castingshow gehen, wie nennt man das? Independent? Alternativ? Authentisch? Unkonventionell?

Und dann den Titel nachgeworfen bekommen in einem Verfahren, das als Wahlgang in Uganda die UN-Beobachter ihre Gesichter in Sorgenfalten hätte legen lassen, mit verhoyzerter Jury und eisigem Boulevard-Gegenwind für den Mitbewerber am Tage des Finales, während man selbst (zum damaligen Zeitpunkt, inzwischen hat sich das Verhältnis Godoj-RTL ja wohl merklich abgekühlt) vom Sender gepampert, von den BILD-Bluthunden geradezu auffallend geschont wird und die Jury bereits während des noch laufenden Wettbewerbes im Finale eine einseitig festgelegte Krönungsmesse für den "working class hero" (Bär Läsker) zelebriert? Ist das ein Ausweis von dem, was man landläufig "auf eigenen Füßen stehen" nennt?

Ohne Bohlens opportunistische Empfehlung pro Godoj (der man ihre Gequältheit ansah, da sie nicht innerer Überzeugung entsprang) am 17. Mai 2008 wäre dessen Sieg zumindest deutlich weniger triumphal ausgefallen, womöglich wäre er ganz ausgefallen. Daß Godoj jetzt die Hand beißt, ohne deren Fütterung er garnicht so die Backen aufblasen könnte, wie er es tut, sagt viel über dessen Charakter aus. Daß Bohlen auf denjenigen einhackt, den er zunächst selbst mit erschaffen hat, wiederum viel über den seinen. Die beiden haben sich redlich verdient.

Der dritte Aspekt an Godojs Retourkutsche gegen Bohlen gefällt mir persönlich am besten: Bohlens Homunkulus Mark Medlock erfährt so wenigstens, wie Godoj wirklich über ihn denkt!

Korporatistische Arschkrampen

kriegen von Freiheitsfabrikant Michael Kastner ihr Fett weg! Lesebefehl!

Samstag, Dezember 20, 2008

Schnauze voll von der BRD - Heute: Reinhold Würth

Gestern Patrick Harsch - heute Reinhold Würth. Und es werden weitere folgen. Bis die Staazis wieder Mauern bauen, um den Aderlaß an ausbeutungsunwilligen Leistungsträgern, die dem BRD-Kommunismus zu entfliehen versuchen, zu stoppen. Soviel steht fest: Die Freiheit war in Deutschland noch nie zu Hause und wird hierzulande auch niemals heimisch! Deswegen war es auch die längste Zeit seiner Geschichte Auswanderungsland.

Freitag, Dezember 12, 2008

Ein Quantum Menschlichkeit

Da saß er nun, diese unbeschwerte Frohnatur Fady Maalouf und versprühte am vergangenen Mittwoch jede Menge Charme und Esprit im Leipziger Tonstudio des sächsischen Radiosenders PSR.
Als er schließlich nach launigem einstündigen Live-Interview zum nächsten Termin davoneilen mußte, ließ er ein Moderatorenpaar zurück, das offenbar schwer von meinem Habibi angetan war und zugleich traurig, daß der sympathische Studiogast so schnell wieder weg mußte und sich gegenseitig versicherte, daß man diesen netten Kerl auf jeden Fall bald mal wieder einladen müsse. Als Quantum Trost blieb den beiden nur die Schokolade, die der körperbewußte Shootingstar des deutschen Musikbusiness - ich vermute doch: schweren Herzens - zurückgelassen hatte. Eine typische Szene. Wo Fady hinkommt, fliegen ihm die Herzen zu, in seinen Händen werden die Menschen zu Wachs. Fadys unaufgesetzter Herzlichkeit vermögen sich nur die wenigsten zu entziehen. Manchmal schwer vorstellbar, daß dieses energiegeladene Bündel Lebensfreude schon härteste Zeiten durchlebte und als Kind des Krieges sehr viel Schrecken, auch am eigenen Leibe, erfahren mußte.

Umso mehr beeindruckt, wie er mit seinem schnellen Ruhm, seit er im Frühjahr sehr erfolgreich an einer Castingshow teilnahm, umgeht. Auch jetzt zeigt Fady keinen Hang zu Allüren oder auch nur die geringste Neigung zu Hochmut und Abgehobenheit. Im Gegenteil: kaum hatte er mit seiner ersten Hitsingle Blessed die Charts gestürmt, und einen Zipfel des Glücks ergriffen, wollte er diesen Segen sofort mit anderen Menschen teilen. Mit Menschen, die wie lange Zeit er selbst, auf der Schattenseite des Lebens stehen. Und so rief er „Blessed e.V.“ seinen eigenen Wohltätigkeits-Verein ins Leben, der schon viele gute Taten bewirkt hat und schnell, unbürokratisch und vor allem wohltuend politikfern überall hilft, wo Menschen in Not geraten sind. In der großen ZDF-Spendengala von Carmen Nebel vor zwei Wochen trug allein „Blessed e.V. mit Fady Maalouf“ stolze 5000 Euro zum Spendenrekord der Sendung bei. Besonders hervorzuheben ist das Engagement gegen die sogenannte Streumunition, die unter anderem erst im Jahre 2006 im letzten Krieg in Fadys Heimatland Libanon eingesetzt wurde- mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Hier will Fady mit Blessed e.V. in Kooperation mit Handicap International möglichst viele Opfer erreichen, wie der seit wenigen Tagen als gemeinnützig anerkannte Verein auf seiner HP selbst mitteilt.

Um ein stattliches Sümmchen für die gute Sache zusammenzubekommen, hat Fady seine Fans zum Plätzchenbacken geladen, wie RTL zu berichten wußte:









Wer also zu Weihnachten noch eine gute Tat frei hat, dem sei als ein Quantum Menschlichkeit eine steuerlich abzugsfähige (dieser Hinweis ist bei libertären Lesern unerläßlich) Spende an den Verein Blessed e.V., dem ich selbst auch aus Überzeugung beigetreten bin und für den ich mich hiermit persönlich verbürge, wärmstens ans Herz gelegt! Spendenkonto:

Berliner Volksbank
BLESSED e.V.
Konto: 211 342 4004
BLZ: 100 900 00
BIC Code: BEVODEBB
IBAN: DE11 1009 0000 2113 424 004

Wer sich selbst noch etwas Gutes tun möchte oder einem lieben Menschen ein in der Zeit der großen Gefühle ein ganz besonderes Geschenk machen möchte, kann garantiert nichts falsch machen, wenn er zu einem musikalischen Leckerbissen greift: Die neue Single „Amazed“ von Kuschelkaiser Fady und die Neuauflage seines Albums „Blessed“ mit 6 neuen Titeln (darunter auch zwei Weihnachtssongs in unverwechselbarer Fady-Art) ist genau das Richtige, um es sich an langen Winterabenden vor dem Kamin behaglich und „huschelich“ (wie meine Oma immer sagt) zu machen.

Pars pro toto zwei seien an dieser Stelle zwei Kurz-Rezensionen begeisterter Hörerinnen wiedergegeben:

"Der neue Song Amazed von Fady Maalouf geht direkt unter die Haut. Mit seiner tiefen, gefühlvollen Stimme interpretiert er diese Ballade wie niemand zuvor. Diese Ausnahmestimme benötigt keine Special Effects. Fady pur ist der reine Hochgenuss."


Und eine andere bemerkt treffend:


"'Amazed' ist an sich schon ein schöner Song, der aber erst durch Maaloufs Interpretation so richtig zum Leben erweckt wird. Wenn Fady singt - bei einer Ballade wie "Amazed" kommt das natürlich am besten zur Geltung - dann schickt er seine Zuhörer auf eine innere Reise. Seine volle Stimme und die leidenschaftliche Interpretation erzeugen spontan Bilder, Träumereien, Emotionen, Geschichten - sowohl im Herzen wie im Kopf. Unmöglich davon nicht berührt zu werden. Maaloufs Art zu singen ist wie Champagner: Beim Einfüllen, bzw. Anhören prickelt und perlt es unaufhörlich. Auch bemerkenswert: Je öfters man sich "Amazed" anhört, umso mehr gewinnt es an Wirkung."


Kaufbefehl!

Das Elend des deutschen Parteiliberalismus

Eine schallende Ohrfeige für die Gelbsozialisten, die sich heute zu ihrem 60jährigen Bestehen selbst beweihräuchern, gab es vor einigen Tagen in der FAS von Rainer Hank (via Christian Hoffmann/paxx.tv):


"Die Haltung der bayerischen Liberalen wirft Licht auf das ganz normale Elend der FDP. Harte Ordnungspolitik war immer nur dran, wenn es gegen überhöhte Lohnforderungen der Gewerkschaften ging. Stehen aber die Privilegien der Freiberufler zur Debatte, schweigen die Liberalen. Und eine Initiative zur Privatisierung der Landesbanken mangels eines eigenen Geschäftsmodells sucht man in ihren Parteiprogrammen vergeblich. Die Stunde der Ordnungspolitik schlägt für die FDP immer nur dann, wenn es nicht um die eigene Klientel und die Gefährdung der eigenen Macht geht. Kein Wunder, dass die in Niedersachsen mitregierenden Efdepeler nicht zur politischen Kampfspitze gegen das VW-Gesetz zählen."


Ein Befund, der den Kenner der Szene nicht überrascht. Der moralische Verwesungsgestank des parteipolitisch organisierten Liberalismus steigt einem hierzulande indes schon seit gut hundert Jahren und zwar in noch viel unfaßbareren Dimensionen in die Nase, wie pars pro toto das schmähliche Verhalten der „Parteiliberalen“ am Vorabend der nationalsozialistischen Machtergreifung zeigt:


«Im Interesse von Volk und Vaterland und in der Erwartung einer gesetzmäßigen Entwicklung werden wir unsere ernsten Bedenken zurückstellen und dem Ermächtigungsgesetz zustimmen.»


Soweit Reinhold Maier, Abgeordneter der „liberalen“ Deutschen Staatspartei und nach dem 2. Weltkrieg prägender FDP-Politiker ganz pragmatisch vor ziemlich genau 75 Jahren im Deutschen Reichstag. Danke an Schweizerzeit-Autor Patrick Freudiger für dieses symptomatische Zitat!

Donnerstag, Dezember 11, 2008

Der Wohlfahrtsstaat ist ausländerfeindlich!

„Schlimm wird es, wenn der „soziale“ Interventionsstaat in die Ausländer- und Minoritätenproblematik eingreift – ein besonders heikler Bereich der Rechtsstaatsproblematik. Einwanderung ist [...] – abgesehen davon, daß der Rechtsstaatsgedanke das Recht auf freie Niederlassung bejaht – normalerweise eine Quelle ökonomischer Prosperität für jedes Land. Soziale Leistungen unterminieren diesen Effekt allerdings erheblich, weil sie erstens das falsche, weil nicht leistungsbereite Humanpotential anlocken, weil sie zweitens der Abschirmung des Arbeitsmarktes diesen, die den Einheimischen ein Einkommen über Marktniveau sichert, aber die Arbeitslosigkeit dauerhaft steigert und dabei die Ausländer auf den Schwarzarbeitsmarkt drängt, wo sie natürlich als Bedrohung des heimischen Lebensstandards gesehen und ausgegrenzt werden, und weil sie drittens die Lohnnebenkosten so sehr steigern, daß Unternehmer einen Anreiz bekommen, billige Schwarzarbeiter aus dem Ausland anzuwerben.

Langfristig müssen wir uns entscheiden, ob wir eine tolerante und weltoffene Gesellschaft haben wollen oder ob wir den Sozialstaat in heutiger Form behalten wollen. Das heutige rechtsstaatliche Problem der Ausländerfeindlichkeit hat viel mit der Unterminierung der Marktwirtschaft zu tun. Diese Unterminierung ist schuld daran, daß das Zusammenleben zwischen In- und Ausländern letztlich auf interventionistischer Zwangsintegration und nicht auf Freiwilligkeit und Mitmenschlichkeit beruht. Der Wohlfahrtsstaat ist ausländerfeindlich. Man denke nur an die Zwangszuteilung von Asylanten an die Kommunen, die dann ihrerseits die Unterbringung dort organisieren, wo sie die „richtigen“ (meist politisch unliebsamen) Wählerklientelen trifft – in die bessere Wohngegend, wenn die Stadtregierung rot ist; in die ärmeren Viertel, wenn sie es nicht ist. Kein Wunder, daß sich die Bürger als ohnmächtige Opfer des Obrigkeitsstaates fühlen und daß die Tumben und Toren dann auf ausländerfeindliche Parolen hereinfallen, wo eigentlich Protest gegen die Allmacht des Staates angebracht wäre. Sollte man nicht wenigstens darüber nachdenken, ob man – wenn man schon nicht alle überflüssigen wohlfahrtsstaatlichen Leistungen, die das Einwanderungsproblem verschärfen, abschaffen kann – nicht wenigstens die Entscheidung über die Menge der Einwanderer ausschließlich unter die Befugnis der Kommunen stellt? Man käme so dem Marktideal nahe, daß nur das dem Bürger aufgebürdet würde, was dieser auch freiwillig zu tragen bereit wäre.

Dies würde unnötige Konflikte entschärfen.“

aus Detmar Doering: „Recht durch Markt – Neue Perspektiven für eine liberale Rechtspolitik“ in Doering/Fliszar (Hg.): „Freiheit: Die unbequeme Idee. Argumente zur Trennung von Staat und Gesellschaft“, Stuttgart 1995

Dienstag, Dezember 02, 2008

Der Trapez-Titan

Wenn es beim "Supertalent" wirklich nach Talent und nicht nach vermarktungsfähigem Sozialkitsch ginge, dann wäre für den Titel Supertalent kein Mann so prädestiniert wie Christoph Haese, dessen Körperkünste in der Luft den Zuschauer in andere Sphären versetzen. Er ist das, was Fady Maalouf bei DSDS 2008 ist: die eigentliche Entdeckung dieser Staffel!

Hier sein grandioser Auftritt im Finale:


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Soviel steht fest: Dieser Mann geht seinen Weg!

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Montag, Dezember 01, 2008

Supertalent: Es bleibt ein übler Nachgeschmack!

Besser hätte auch ich das Unbehagen über das Rührstück "Der gute Hirte" nicht auf den Punkt bringen können als mein liebstes Boulevard-Online-Magazin (man will ja von Zeit zu Zeit auch mal unpolitisch unterhalten werden) Letmeentertainyou.de:


"Doch wie schon bei der vergangenen „Deutschland sucht den Superstar“-Staffel bleibt ein übler Nachgeschmack: Die oftmals einseitige Berichterstattung über die Castingkandidaten sowie allzu deutliche Jury-Statements sorgen für eine klare Wettbewerbsverzerrung.

Natürlich gewinnt immer wieder der Hartz-IV-Empfänger, der im Idealfall noch weitere Leidensgeschichten mitbringt. Denn genau der lässt sich am besten vermarkten und beschert RTL ein emotionales und quotenstarkes Tränenfinale!"

Sonntag, November 30, 2008

Ein Volk. Ein Reich. Ein Dieter.

Meine 2 Cents zum erwartbaren Ausgang der Supertalent-Farce: Bei RTL-Castingsoaps gewinnt üblicherweise NIE der Beste, sondern immer nur der Massentauglichste. Zu den Ingredienzen des Titelgewinns gehört zweierlei:

1. das Bedienen einer "antikapitalistischen Sehnsucht" (deswegen der unaufhaltsame Durchmarsch der Hartz IV-Heroes Thomas Godoj bei DSDS und Michael Hirte bei Supertalent; die Leute glauben anscheinend wirklich, sie könnten über Schröders Reformagenda ein Plebiszit abhalten, wenn sie bei RTL anrufen) und

2.) die Empfehlung des massensuggestiv äußerst wirksamen (und diese Rolle schamlos ausnutzenden) "Jurors" Dieter Bohlen. Dessen Steuerung des Publikumsempfindens war mal wieder ein Meisterstück in dem, was die Kommunikationswissenschaftler "framing" nennen.

Es funktioniert: Die Volksgemeinschaft übt sich beim Voting in Palavergehorsam gegenüber ihrem Führer. Denn was er da abgezogen hat mit der vorgehaltenen Moralpistole - wer nicht für Hirte anrufe habe kein Herz - das war einfach nur noch pure Nötigung!

Montag, November 24, 2008

Christoph Haese muss Deutschlands Supertalent werden!!!

Die berührende Darbietung des jungen Artisten aus Berlin war das überragendste Glanzlicht des Samstagabends:

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Da spürt man seinen eigenen Herzschlag beim Zuschauen (selbst Dieter wurde fromm, für einen Moment wenigstens):


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Einen prominenten Freund und Unterstützer hat Christoph ja auch schon: es ist kein geringerer als mein Habibi Fady Maalouf, der ebenfalls in der Show einen grandiosen Auftritt hinlegte und sichtlich bewegt war. Denn an diesem Ort, in diesem Kölner Studio hat schließlich vor ein paar Monaten seine eigene Karriere begonnen:

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Hier in voller Länge inclusive Christoph-Endorsement:



Nächsten Samstag heißt es, Christoph Haese zum Supertalent zu voten! Anrufbefehl!

Donnerstag, November 20, 2008

Gipfeltreffen der Supertalente

Am Samstagabend gibt es um 20.15 Uhr auf RTL ein Wiedersehen mit meinem Habibi Fady Maalouf. Fady wird einen Gastauftritt in der Show „Das Supertalent“ haben, in der diesmal 12 Kandidaten um den Einzug ins Finale gegeneinander antreten. Darunter befinden sich neben den bei Castingshows wohl unvermeidlichen Sozial-Exhibitionisten und Kuriositäten auch ein paar echte Begabungen, die es verstehen, das Publikum zu fesseln, zu faszinieren und zu frenetischen Beifallsstürmen zu animieren. Während die gesanglichen Darbietungen im Allgemeinen weder mit den DSDS-Mottoshows noch mit dem englischen Pendant „Britain's Got Talent“ (das immerhin einen Paul Potts hervorgebracht hat) mithalten können, bringen es Teilnehmer aus anderen Bereichen zu wahren Höchstleistungen in ihrem jeweiligen Metier.




Als besonders herausragend ist mir dabei Christoph Haese, ein außergewöhnlicher junger Akrobat aus Berlin aufgefallen, der am Trapez (ohne Netz!) ein solches Maß an körperlicher Geschicklichkeit beweist und durch seine erstklassige Performance besticht, die nicht nur einen Bewegungslegastheniker wie mich einfach nur in blankes und ehrfurchtvolles Erstaunen versetzt. Hier noch einmal der Auftritt des Körperkünstlers (der schon in jungen Jahren seine besondere Begabung als Tänzer entdeckte und die künstlerische Laufbahn einschlug) aus dem letzten Casting:









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Keine Frage, Christoph Haese gehört ohne jeden Zweifel ins Finale! Darum heißt es am Samstag wieder einmal Anrufen! Anrufen! Anrufen!


Als ich das letzte Mal auf meinem Blog dazu aufrief, einem talentierten jungen Künstler durch Votings dabei zu helfen, seinen Traum zu verwirklichen, war das der Grundstein für eine vielversprechende Karriere. Inzwischen hat Fady, der in den letzten Wochen wieder jede Menge Konzertauftritte, Fernseh- und Radiotermine zu absolvieren hatte, aber es sich dabei auch nie nehmen läßt, eng auf Tuchfühlung mit seinen Fans – seiner „second family“ – zu gehen, bereits seine zweite Single produziert, die diesen Freitag auf den Markt kommt. Sie trägt den Titel „Amazed“ und ist, wie wir es ja von Fady erwarten, eine traumhaft schöne Ballade, die einmal mehr seinen Ruf als unangefochtenen Meister seines Faches und facettenreichsten Sänger, der jemals eine deutsche Castingshowbühne betrat, befestigt.




Das Online-Portal Letmeentertainyou.de schreibt über den Superstar der Herzen:

Bei „Deutschland sucht den Superstar“ wurde Fady Maalouf Zweiter. Jetzt sieht es aber ganz danach aus, als würde er eine größere Karriere als Gewinner Thomas Godoj machen. Sein Cover des amerikanischen Country-Hits „Amazed“, der schon von der Band Lonestar und Tim McGraw gesungen wurde, dürfte zum Fest der Liebe in die Charts einschlagen.



Dem Prädikat „Balladenkönig“ macht Fady damit alle Ehre und seinen Fans zusätzlich mit der flotten und eingängigen Uptempo-Nummer „Show me your Love“ als Bonus Track auf der Single und der New Edition seines Albums „Blessed“, das eine Woche später erscheint, eine riesige vorweihnachtliche Freude.



Fady Maalouf Amazed OFFICIAL VIDEO - MyVideo




Fady Maalouf - Show me your love - MyVideo




Wie immer man zu den Castingshow-Formaten der Privatsender stehen mag, ein Verdienst kommt ihnen allemal zu: Wer es satt hat, im deutschen TV-Showbizz – vor allem im zwangsgebührenfinanzierten (!) – seit 20 oder 30 Jahren im wesentlichen immer die gleichen Gesichter zu sehen, die nicht selten am Ende ihrer Kunst sind, dem sind junge Talente, egal ob in Popmusik, Artistik oder einem anderen Genre des Entertainments eine willkommene und wohltuende Abwechslung.

Darum: Bühne frei für Fady Maalouf und Christoph Haese!

Freedom works!

Daß es sinnvoller sein kann, eine Bevölkerung "einfach machen zu lassen", statt ihr mit obrigkeitsstaatlichem Interventionismus dreinzureden, zu diesem für deutsche Ökonomen und Politikberater unerhörten Befund kam das Autorenduo Maxeiner-Miersch bereits im 2001 erschienenen "Mephisto-Prinzip" anhand der überaus positiven Erfahrungen, die Hongkong einst mit einem Gouverneur machte, der eigentlich nicht regierte, sondern das laisser faire Prinzip durch seine eigene Antriebslosigkeit zu vollen Blüte brachte und die Leute in Ruhe gelassen hat. Der aktuelle und wie immer äußerst lesenswerte "Freeman" (in meinen Augen das beste freiheitliche Magazin überhaupt) beschäftigt sich nun ebenfalls mit Hongkong als Schwerpunktthema: "Freedom Works!"

Lesebefehl!

Mises.de Reloaded

Mises.de, die seit vielen Jahren beste und vorbildlichste deutschsprachige Aufklärungsseite zur Verbreitung authentisch liberalen und libertären Ideenguts - der "Österreichischen Schule der Volkswirtschaftslehre" - hat ihren Internet-Auftritt aktualisiert und erweitert (u.a. um Bibliographien der Werke von Friedrich von Wieser, Hans Hermann Hoppe sowie eine ideengeschichtliche tour d'horizon über die "Wiener Schule" aus der Feder von Rahim Taghizadegan vom hervorragende Theorie-Arbeit leistenden Institut für Wertewirtschaft). Wer Interesse an elementaren Grundkenntnissen der wichtigsten Denker der Freiheit und ihrer Texte hat, wird hier reichlich beschenkt. Dem Dank + Surfbefehl von Andreas Ullrich kann ich mich daher nur von Herzen anschließen und den Machern viele begeisterte Leser wünschen!

Mittwoch, November 19, 2008

Jenseits von Napf und Kette

Zu Sowjetzeiten gab es einen Witz: Treffen sich zwei Hunde: Eine englische Dogge und ein russischer Hund. Und die Dogge fragt: "Sagen sie mal, sie haben jetzt Perestroika, wie sieht das aus?". Und der russische Hund antwortet: "Man hat die Kette um zwei Meter verlängert. Und den Napf drei Meter weiter gestellt."

Bringt dieser Witz nicht die reale Erfahrung ALLER Menschen in ALLEN Staazi-Systemen, und nicht nur in der historischen Umbruch-Periode des Ostblocks, auf den Punkt, die bei halbherzig-technokratischen "Reformen" (ob diese Agenda nun zu Recht oder zu Unrecht unter der Chiffre "neoliberal" verfolgt wird, sei dahingestellt) von einem bestimmten "ineffizienten" hin zu einem anderen "effizienteren" Etatismus unter die Räder kommen? Genau diese Kombination aus "Weniger im Napf" bzw. "Napf weiter weg" und "Kette etwas länger" (oder nur weniger spürbar?) ist es, die den ganzen Liberalisierungsansatz in den Augen der Menschen diskreditiert. Weil sich am Grundsätzlichen nichts ändert. Man bleibt Kettenhund, der nicht wirklich frei ist, dessen Existenzbedingungen als Kettenhund aber sich verschärfen (und eben nicht nur irrigerweise als sich verschärfend imaginär wahrgenommen werden, wie die "wirtschaftsliberalen""Reformer" des Etatismus behaupten). Um nur mal ein Beispiel zu nennen: Ist man denn frei, wenn man als Niedrigqualifizierter aufgrund des "liberalisierten" Kündigungsschutzes leichter "freigesetzt" werden kann, aber wegen des nach wie vor unfreien Arbeitsmarktes, dessen Zutritts-Barrieren oftmals im sozialen Wohlfahrtsstaat unüberwindlich sind (Flächentarifverträge, Gesetze, Mindestlöhne, Zwangsversicherungen, Kammernzwänge, Berechtigungswesen, Zunft(un)wesen, Protektionismus, Kriminalisierung bestimmter Tätigkeiten/Gewerbe sog. "victimless crimes" etc. pp.) faktisch an der Kette der Sozialbürokratie bleibt: entmündigt und entwürdigt? Ist in Deutschland in den letzten Jahren nicht parallel zu den zaghaften wirtschaftsliberalen Reformen auch der Zwang verschärft worden im "war on terror", im Kampf um sog. "Innere Sicherheit", durch Re-Militarisierung auch der zivilgesellschaftlichen Sphäre? Bewegen wir uns nicht seit Jahren in Riesenschritten mit Schily und Schäuble auf den totalen Überwachungsstaat zu? Ist es nicht makabre Ironie, wenn bspw. im sächsischen Landtag NSDAP und SED (die jetzt beide anders heißen) gegen ein die Befugnisse des BKA geheimdienstlich ausweitendes Gesetz Sturm laufen und sich damit objektiv im Recht befinden, obwohl jeder geschichtsbewußte Mensch weiß, daß beiden, wenn sie erst am Ruder wären, die Befugnisse solcher Behörden gar nicht weit genug gehen könnten?

Ist es nicht an der Zeit, über eine echte Alternative zum konservativ-reaktionären Programm der Liberalisierungen nachzudenken? Könnte diese Alternative nicht schlicht Liberalismus heißen? Also niemand mehr an Ketten, der darauf warten/hoffen muß, daß ihm einer was in den Napf tut? Wenn die sozialistische "Verhausschweinung" (Röpke) des Menschen aus ökonomischen UND ethischen Gründen abzulehnen ist, dann ist es die (neo)konservative "Verhofhundung" erst recht!

Dienstag, November 18, 2008

Sit venia verbo

Habe mal wieder in der alten DDR-Bibliothek meines Großvaters gestöbert:

[...] Keck weiß Lessing eine dem heutigen Philister noch unfaßbare Wahrheit zu enthüllen, wenn er in der alten Fabel von den Fröschen, die einen König haben wollten, gegenüber anderen Auslegern "zwei weit größere und kühnere Wahrheiten entdeckt, 1. die Torheit, überhaupt einen König zu haben, 2. die Torheit, nicht mit einem schläfrigen, untätigen Könige zufrieden zu sein, einen großen, anschlägigen Kopf auf dem Thron zu wünschen."

Aus der "Lessing-Legende" von Franz Mehring

Montag, November 10, 2008

Erwin Pelzig unterhält sich

über die Perversionen des Europäischen Agrarsozialismus im Zusammenwirken von Big Gouvernment und Big Business:






Grenzgenial!

Dienstag, November 04, 2008

Must read!!!

Christian Hoffmann auf Paxx.tv über das mit dem heutigen Wahlgang hoffentlich besiegelte Ende eines Verbrecherregimes!


"Und hier liegt für mich der Kern der heutigen US-Wahl. Das einzige, und wirklich einzige was ich mir von dieser Wahl verspreche, ist dass G. W. Bush und seine republikanischen Cronies zum Teufel gejagt werden. Mit viel Glück erhält damit die Partei Karl Roves einen Schlag in den Nacken, von dem sie sich in dieser Form nicht mehr wird erholen können. “Just for the record” sei daher nochmal festgehalten: Die Regierung G. W. Bushs war eine bleibende Schande für die USA, sie wird wohl als eine der miesesten demokratischen Regierungen aller Zeiten in die Geschichte eingehen. All die Dampfplauderer, welche (vor allem auch ausserhalb der USA) diese Regierung und ihre Taten verteidigten - am liebsten noch unter der Floskel der “Freundschaft” oder “Solidarität” mit den USA - haben sich massiv und nachhaltig lächerlich gemacht und als intellektuelle Analytiker disqualifiziert. Gäbe es Gerechtigkeit in unseren etatistischen Systemen, so würden Bush, Cheney, Rove, Rumsfeld & Co. nicht aufs Altenteil, sondern ins Gefängnis geschickt. Sicher, ich habe auch für Figuren wie Merkel oder Sarkozy nichts übrig, aber die Spiessgesellen des Bush-Regime sind in meinen Augen Verbrecher einer anderen Kategorie. Ihre Taten bleiben unentschuldbar."



Schade übrigens, daß man den seit vielen Jahren dieser Junta die publizistische Stange (vor allem auch hierzulande!) haltenden Blogger-Abschaum nicht gleich mit zum Teufel jagen kann! Oder besser: nach Guantanamo schicken!

Montag, November 03, 2008

Ein Gedicht zur Finanzkrise

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu
lachen, und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat
Kredite, und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der
Reigen - ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.





Das Gedicht wurde fälschlicherweise Kurt Tucholsky zugeschrieben. Wirklich verfasst wurde es von Richard Kerschhofer alias Pannonicus.