Wednesday, January 28, 2009

Wer immer Recht hat, den kann keiner leiden

Das trifft auf meinen Lieblingsserienarzt Dr. House genauso zu wie auf die "Österreichische Schule der Volkswirtschaftslehre", deren frühzeitige Diagnosen der Vergiftung des weltweiten Geldkreislaufes gleichwohl an Treffsicherheit nichts zu wünschen übrig lassen und der das Online-Portal Telepolis einen bemerkenswert unpolemischen Artikel widmet. Zitat:

"Viele der Ökonomen und Investoren, die den aktuellen Finanzkollaps schon lange prognostiziert hatten, waren von Ideen inspiriert, die sich in der dichtesten Form vermutlich in der radikal-liberalen ökonomischen Schule der "Austrian Economics" finden. Während einige Aspekte dieser Minderheitenposition vom fachökonomischen Mainstream jedoch längst übernommen wurden, werden ihre Rezepte zur Krisenbewältigung weithin strikt missachtet. Nachdem nun die Vorhersagen der seit 70 Jahren klar gegen die herrschende Volkswirtschaftslehre positionierten [extern] Österreichischen Schule der Nationalökonomie offenbar recht präzise eingetroffen sind, bleibt zu hoffen, dass nicht auch ihre Analysen zur Krisenbewältigung zutreffen. Denn dann wäre eine unnötig lange andauernde Depression unausweichlich."



Wer darüber hinaus mehr über die "Austrians" erfahren möchte, findet reichlich Material auf Mises.de und auf Wienerschule.org!

4 comments:

Dirk said...

Schönes Fundstück!

Kannitverstahn said...

Erinnere mich auch noch sehr gut an die süffisante Überheblichkeit des neoliberalen Chefideologen "Statler" vom A'Team, mit der er sich über Roland Baaders punktgenaue Krisenvorhersage in "Geld, Gold und Gottspieler" mokiert hat. Jetzt, wo die Krise da ist, ist der Backenaufbläser übrigens abgetaucht und bloggt lieber nicht mehr!

Dirk said...

Kannitverstahn:
Hast Du dazu noch einen Link?

Libertarian said...

Yes, we Austrians can!