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Samstag, Oktober 19, 2024

Mut!



“Mut ist der Wind, der zu fernen Küsten treibt, der Schlüssel zu allen Schätzen, der Hammer, der große Reiche schmiedete, der Schild, ohne den keine Kultur besteht. Mut ist der Einsatz der eigenen Person bis zur eisernsten Konsequenz, der Ansprung der Idee gegen die Materie, ohne Rücksicht, was daraus werden mag. Mut heißt, sich als einzelner ans Kreuz schlagen zu lassen für seine Sache, Mut heißt, im letzten Nervenzucken mit verlöschendem Atem noch den Gedanken bekennen, für den man stand und fiel. Zum Teufel mit einer Zeit, die uns den Mut und die Männer nehmen will!”


 — Ernst Jünger, Der Kampf als inneres Erlebnis

 

Montag, Dezember 20, 2021

In stürmischen Zeiten werden Männer gemacht


Für Donoso Cortés sind Krisen, Umwälzungen und Ausnahmezustände wie die, deren Zeitzeugen wir derzeit alle sind «die weithin leuchtenden Flammenzeichen der Vorsehung und der Geschichte; von jenen, die das Glück oder das Unglück hatten, in ruhigen und friedlichen Zeiten zu leben und zu sterben, läßt sich sagen, daß sie das Leben durchquerten und den Tod erreichten, ohne die Schwelle der Kindheit überschritten zu haben. Allein die, die wie wir inmitten der Stürme leben, können sich mit der toga virilis bekleiden und von sich selbst sagen, daß sie Männer seien.» 

Juan Donoso Cortés in einem Brief an Charles de Montalembert vom 26. Mai 1849 

Weiterführende Literatur zu dem iberischen Denker der Reaktion von Rang hier und hier.